07.12.2016

100 Jahre Acetaldehyd bei Wacker: Es begann in einer Hütte im Wald


von Christina Schönstetter


Wacker als Endprodukt: Für chemische Reinigung warb das Unternehmen in den 50er Jahren. − Foto: Wacker

Wacker als Endprodukt: Für chemische Reinigung warb das Unternehmen in den 50er Jahren. − Foto: Wacker

Wacker als Endprodukt: Für chemische Reinigung warb das Unternehmen in den 50er Jahren. − Foto: Wacker


Der 7. Dezember 1916 war ein Tag, der die Geschichte Burghausens für immer veränderte. Die weltweit erste Industrieproduktion von synthetischem Aceton aus Acetylen startete – eine Sensation. Für die Chemiker vor Ort, eine Handvoll begabte Pioniere des Wacker-Consortiums, war die Zeit rund um den Produktionsbeginn aber erst einmal wild: Mitten im dritten Kriegsjahr lebten sie alle gemeinsam in Holzbaracken mitten im dichten Bannwald und forschten Tag und Nacht.

Die provisorische Holzhütte der Consortiums-Chemiker brach auch öfter mal zusammen, wie es Chemiker Dr. Willy O. Herrmann in seinem Buch "Vom Ringen mit den Molekülen" amüsiert beschreibt.

Der Erfolg der Wacker-Fabrik geht einerseits auf das schier unendlichen Aktionsbedürfnis des Firmengründers Alexander Wacker, bereits 68 Jahre alt, zurück. Andererseits aber war es der Zufall, der den Erfolg der Wacker Chemie bedingte: Denn der Aufbau der Firma hätte beinahe ein jähes Ende gefunden, als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach und die Chemiker, Techniker und Arbeiter zum Wehrdienst einberufen wurden.

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