29.12.2017

Die Polizei Altötting und das "entlaufene Glücksschwein"



Das "entlaufene Glücksschwein" der Polizei Altötting. − Foto: Polizei Altötting

Das "entlaufene Glücksschwein" der Polizei Altötting. − Foto: Polizei Altötting

Das "entlaufene Glücksschwein" der Polizei Altötting. − Foto: Polizei Altötting


Mit dieser Meldung über einen kuriosen Fund stellt Polizeioberrat Hannes Schneider, Chef der Altöttinger Inspektion, zum Jahresende einmal mehr sein ironisches und kabarettistisches Talent unter Beweis:

"Irgendwie ,Schwein gehabt‘ hatte ein Altöttinger, als er am Mittwoch vor Weihnachten in seinem Vorgarten ein ebensolches vorfand. Dort hatte irgendjemand eine imposante (Spar-) ,Sau rausgelassen‘ und ihm auf die Gartenmauer gesetzt. Mit einer Länge über Alles von 65 Zentimetern von der Schnud bis zum Schwanzl war das Geldsammelbehältnis aus gebranntem Ton, also quasi eine ,gesedngte Sau‘, größenmäßig irgendwo zwischen Frischling, Spanferkel und Weihnachter einzuordnen. Da weder eine thematische Zuordnung zu dem einen Heiligen Antonius mit einem Schwein mit Glöckerl als Attribut noch zu seinem Namensbruder aus Padua aufgrund Zuständigkeit für Verluste sofort möglich war, wurde die PI Altötting verständigt. Die Beamten nahmen sich der armen Sau an.

Mit dieser Pressenotiz zum Jahreswechsel soll nun versucht werden, den Eigentümer zu ermitteln. Das Schweindl wurde unter laufender Nummer 31.12. erkennungsdienstlich behandelt und weist als Alleinstellungsmerkmal den Verlust des linken, vorderen Haxen, vulgo der Stelze, auf. Sollte dies auf ein Ausbrechen des Faggls hinweisen, so wäre dies eigentlich ,unter aller Sau‘ (von jiddisch: seo – Maßstab) und somit strafbar. Aber vielleicht ist’s auch nur ein entlaufenes Glücksschwein, mit dem die Polizeiinspektion Altötting ein gutes neues Jahr 2018 wünscht!" − pnp




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