30.12.2017

Jugendliche randaliert bei der Polizei und beißt Rettungsassistentin



Eine betrunkene 16-Jährige hat in der Nacht auf Samstag bei der Polizei in Traunstein randaliert. − Foto: PNP

Eine betrunkene 16-Jährige hat in der Nacht auf Samstag bei der Polizei in Traunstein randaliert. − Foto: PNP

Eine betrunkene 16-Jährige hat in der Nacht auf Samstag bei der Polizei in Traunstein randaliert. − Foto: PNP


Einigen Ärger hat der Polizei in Traunstein eine 16-Jährige beschert, die die Beamten in der Nacht zum Samstag stark betrunken in der Stadt aufgriffen: Sie randalierte in der Polizeidienststelle, wo sie auf ihre Eltern warten sollte. Auch als sie später ins Krankenhaus gebracht wurde, rastete sie aus.

Das 16 Jahre alte Mädchen war in der Nacht trotz winterlicher Verhältnisse zu Fuß auf dem Heimweg in ihre mehrere Kilometer entfernte Heimatgemeinde. Noch in Traunstein wurde sie von der Polizei entdeckt. Um sie zu schützen, nahmen die Beamten die Jugendliche mit zur Dienststelle, wo sie ihren Erziehungsberechtigten übergeben werden sollte. Doch dort begann die 16-Jährige schließlich zu randalieren und sich am Mobiliar auszutoben. Außerdem beleidigte sie die Polizeibeamten. Schließlich warf sie mit einem Wasserbecher nach einer Beamtin und versuchte diese zu treten.

Die Polizei schaltete schließlich einen Rettungsdienst sowie ein Notarzt ein. Als die Einsatzkräfte des Rettungsdiensts ankamen, hatte die 16-Jährige, wie die Polizei berichtet, auch für diese "einige Fäkalausdrücke bereit". Doch damit nicht genug: Auch im Klinikum randalierte die Jugendliche, so dass es letztendlich laut Polizei notwendig war, sie in eine psychiatrische Fachklinik zu verlegen.

Im Rettungswagen geht es weiter

Als die 16-Jährige dazu in einen Rettungswagen gebracht werden sollte, versuchte sie zunächst zu flüchten. Ein Rettungsdienstassistent versuchte sie aufzuhalten und wurde von der 16-Jährigen ins Gesicht geschlagen. Auch seiner Kollegin schlug die Jugendliche ins Gesicht und biss ihr außerdem in die Hand. Währenddessen beschimpfte sie alle Einsatzkräfte unaufhörlich mit diversen Kraftausdrücken.

Die 16-Jährige muss sich nun wegen Körperverletzung in mehreren Fällen, Widerstands gegen Rettungskräfte und Beleidigung verantworten. Auch das Jugendamt und die Führerscheinstelle werden von dem Verhalten der Jugendlichen in Kenntnis gesetzt, was sich auf den späteren Erwerb der Fahrerlaubnis auswirken kann. − pnp




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