02.01.2018

Schlesier tragen den Gedanken an die Heimat weiter



An einer langen Tafel hatten die Schlesier Platz genommen. − Foto: Schlesier

An einer langen Tafel hatten die Schlesier Platz genommen. − Foto: Schlesier

An einer langen Tafel hatten die Schlesier Platz genommen. − Foto: Schlesier


Auch rund um die Feiertage herum die alte Heimat nicht vergessen – das wollten die Reichenhaller Schlesier. Sie trafen sich deshalb im Hotel "Residenz Bavaria" zu einer gemeinsamen Feier. Gertraud Gebauer umrahmte mit zarten Harfenklängen den besinnlichen Nachmittag, wie die Schlesier mitteilen.

Der Evangelische Stadtpfarrer Martin Wirth fand sinnhaltige Worte und bereicherte die Feierstunde mit einer berührenden Geschichte über einen Mann, der sich ein Leben lang an die besonders schönen Stunden bei seinem Opa erinnerte. Es sei das Teetrinken mit ihm, das der Opa auf eine ganz spezielle Weise zelebriert hatte. Diese gemeinsamen Teestunden hatten jedes mal beim Abschied mit einem Segensgruß geendet.

Die Kulturreferentin des Schlesiervereins Freilassing, Christa Dietrich trug gekonnt ein Weihnachtsgedicht in schlesischer Mundart vor. Das rief vor allem bei den älteren Mitgliedern viele Erinnerungen wach.

Anschließend fand Stadtrat Gerhard Schröter in Vertretung von Reichenhalls Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackne geeignete Worte für die damals Heimatvertriebenen. Er betonte, dass Unrecht immer ein Unrecht bleiben würde, damals wie heute. Schröter nutzte außerdem die Gelegenheit, daran zu erinnern, dass die verschiedenen Volksgruppen aus den östlichen Gebieten durch mitgebrachte handwerkliche und kulturelle Fähigkeiten den Landkreis bereichert haben. − redMehr dazu lesen Sie in der Ausgabe vom 3. Januer im Reichenhaller Tagblatt/Freilassinger Anzeiger.




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