02.01.2018

An der Grenze: Bruder rettet 33-Jährigen vor der Haft



Wegen Freiheitsberaubung und Körperverletzung war der Bosnier gesucht. Die Bundespolizei erwischten den Mann bei einer Kontrolle. − Foto: Bundespolizei

Wegen Freiheitsberaubung und Körperverletzung war der Bosnier gesucht. Die Bundespolizei erwischten den Mann bei einer Kontrolle. − Foto: Bundespolizei

Wegen Freiheitsberaubung und Körperverletzung war der Bosnier gesucht. Die Bundespolizei erwischten den Mann bei einer Kontrolle. − Foto: Bundespolizei


Ein Krimineller ging bei einer Kontrolle an der A8 am Walserberg der Bundespolizei ins Netz. Wie die Freilassinger Polizei mitteilt, überprüften die Beamten am Freitag bei der Grenzkontrolle einen 33-Jährigen. Als sie seine Personalien aufnahmen, stellten die Beamten fest, dass gegen den Bosnier ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main vorlag.

Der Mann hatte wegen Freiheitsberaubung und Körperverletzung eine noch offene Haftstrafe von 66 Tagen zu verbüßen, die er durch eine sofortige Zahlung von rund 2000 Euro hätte abwenden können. Der 33-Jährige führte nicht genug Geld mit sich, um die Strafe zu bezahlen. Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und nahmen ihn mit zur Dienststelle.

Von dort aus verständigte er seinen in Frankfurt lebenden Bruder. Dieser bezahlte die geforderte Summe bei der Bundespolizei in Frankfurt am Main. Anschließend konnte der Bosnier die Diensträume der Bundespolizeiinspektion Freilassing wieder verlassen und seine Reise fortsetzen. − red




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