03.01.2018

Josef Neumaier: Das große Jahresziel ist Südkorea


von Sepp Gruber


"Etwas ruhiger" ist das abgelaufene Jahr – zwischen Olympia 2016 und WM 2018 – nach eigenen Worten für den Altöttinger Josef Neumaier gewesen. Nun nimmt der Handicap-Schütze bereits Südkorea ins Visier. − Foto: S. Gruber

"Etwas ruhiger" ist das abgelaufene Jahr – zwischen Olympia 2016 und WM 2018 – nach eigenen Worten für den Altöttinger Josef Neumaier gewesen. Nun nimmt der Handicap-Schütze bereits Südkorea ins Visier. − Foto: S. Gruber

"Etwas ruhiger" ist das abgelaufene Jahr – zwischen Olympia 2016 und WM 2018 – nach eigenen Worten für den Altöttinger Josef Neumaier gewesen. Nun nimmt der Handicap-Schütze bereits Südkorea ins Visier. − Foto: S. Gruber


Rundenwettkämpfe mit seiner Mannschaft Huberwirtschützen Oberholzhausen, Teilnahme an zwei Deutschen Meisterschaften, Einsatz im Deutschen Behinderten-Sportverband (DBSV) bei Weltcups in Polen und in Kroatien, regelmäßiges Training mit Luftgewehr und Kleinkaliber – und das alles nebenbei zur Arbeit als Sparkassen-Betriebswirt. Dennoch war 2017 aus Sicht von Josef Neumaier ein "eher ruhiges Jahr". Einige Aktivitäten galten dabei bereits seinem nächsten großen Ziel: der Weltmeisterschaft heuer in Südkorea.

"Ein bisserl zurückgesteckt" habe er nach den Paralympics 2016, sich "ein wenig neu sortiert in diesem Zwischenjahr", umreißt der erfolgreiche Behinderten-Schütze aus Altötting sein persönliches Sportjahr 2017. Der Blick geht schon wieder voraus: Anfang Mai findet die WM in Südkorea statt und da möchte Neumaier gerne am Start sein. Einen "kleinen Schritt" dazu hat er bei zwei internationalen Wettkämpfen getan. Bei einem als "Grand Prix" bezeichneten Luftgewehr-Weltcup in Polen belegte er bei starker internationaler Konkurrenz den 7.Rang. Noch weiter vorne lag der 59-Jährige im Herbst in Kroatien: Dort holte er sich ebenfalls bei einem Weltcup-Einsatz, aber diesmal mit dem Kleinkaliber im Dreistellungskampf, die Bronzemedaille.

Die beiden Wettkämpfe galten zwar nicht als Ausscheidung für die WM, die guten Leistungen haben aber seinen Kaderplatz gefestigt. Den muss er sich auch als vierfacher Weltmeister immer wieder aufs Neue sichern. Es ist die Voraussetzung für eine spätere Qualifikation. Mit Letzterer wird es ab diesem Monat ernst, wenn es in diversen Wettbewerben bis in den März hinein um die WM-Tickets geht. Im thüringischen Leistungszentrum bei Suhl, wo vor vier Jahren die Welt-Titelkämpfe stattfanden und der Wallfahrtsstädter drei Team-Medaillen gewann, fällt die endgültige Entscheidung. Dass Sepp Neumaier die dabei geforderten "anspruchsvollen Normen", wie er sagt, wieder erfüllen und zum siebten Mal bei einer WM dabei sein kann, dafür werde er "alles tun".

Kompletter Bericht im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger (Mittwochsausgabe)




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