03.01.2018

Für 199 Euro: So kam das Tief "Burglind" zu seinem Namen


von Isabel Metzger


Feuerwehrmänner zersägen auf der B500 am Feldberg im Schwarzwald einen vom Sturm umgestürzten Baum. − Foto: dpa

Feuerwehrmänner zersägen auf der B500 am Feldberg im Schwarzwald einen vom Sturm umgestürzten Baum. − Foto: dpa

Feuerwehrmänner zersägen auf der B500 am Feldberg im Schwarzwald einen vom Sturm umgestürzten Baum. − Foto: dpa


Vielleicht hat die Berlinerin Burglind ja darauf gehofft, dass ihr in Deutschland doch eher seltener Vorname in Verbindung mit einem ordentlichen Sturmtief gebracht wird. Geschafft hat sie es jedenfalls. Die Dame hat sich die Namenspatenschaft für ein Druckgebiet selbst gegönnt, wie Stephanie Meier von der Freien Universität Berlin der PNP erzählte. Und am Mittwoch tobte nun eben "Burglind" über Deutschland. 199 Euro ließ sich die Berlinerin mit dem althochdeutschen Vornamen, der bundesweit hauptsächlich im Ruhrgebiet vorkommt, den Spaß kosten.

Mehr dazu:
- Newsblog: Nur wenige Sturmschäden in der Region - Flusspegel steigen

2002 wurde die Aktion Wetterpate am Institut für Meteorologie der FU Berlin ins Leben gerufen. Drei Studenten würden sich um die Patenschaften kümmern, sagte Stephanie Meier. Heuer tragen die Tiefs weibliche, die Hochs männliche Vornamen – und das aus einem ganz einfachen Grund: In geraden Jahren sind die Tiefs weiblich und die Hochs männlich, in ungeraden Jahren ist es umgekehrt.

Wetterpatenschaften sind ein beliebtes Geschenk. 199 Euro kostet ein Tief, 299 Euro ein Hoch. Ein Teil des Geldes fließt der studentischen Wetterbeobachtung an der FU Berlin zu.

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