09.02.2018

Fahrdienstleiter von Bad Aibling will vorzeitig aus dem Gefängnis



Rettungskräfte stehen am 09.02.2016 an der Unfallstelle des Zugunglücks in Bad Aibling (Bayern). Bei dem Zusammenstoß starben zwölf Menschen. Der verurteilte Fahrdienstleiter will nun früher aus dem Gefängnis entlassen werden. Foto: dpa

Rettungskräfte stehen am 09.02.2016 an der Unfallstelle des Zugunglücks in Bad Aibling (Bayern). Bei dem Zusammenstoß starben zwölf Menschen. Der verurteilte Fahrdienstleiter will nun früher aus dem Gefängnis entlassen werden. Foto: dpa

Rettungskräfte stehen am 09.02.2016 an der Unfallstelle des Zugunglücks in Bad Aibling (Bayern). Bei dem Zusammenstoß starben zwölf Menschen. Der verurteilte Fahrdienstleiter will nun früher aus dem Gefängnis entlassen werden. Foto: dpa


Zwei Jahre nach dem Zugunglück von Bad Aibling will der verurteilte Fahrdienstleiter früher aus dem Gefängnis entlassen werden. Der Mann habe über seinen Anwalt einen Antrag zur vorzeitigen Entlassung für den 9. März gestellt, sagte ein Sprecher des Landgerichts Traunstein am Freitag. Zuerst hatte Antenne Bayern darüber berichtet.

Mehr zum Thema lesen Sie auf der Sonderseite zum Zugunglück Bad Aibling.

Der Antrag wird dem Sprecher zufolge gerichtlich geprüft. Die Entscheidung werde wohl innerhalb der nächsten 14 Tage fallen. Sollte das Gericht dem Antrag entsprechen, wird der Rest der Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt.

Beim Zusammenstoß zweier Nahverkehrszüge am 9. Februar 2016 waren 12 Menschen ums Leben gekommen, 89 Insassen wurden verletzt. Das Landgericht Traunstein hatte den zuständigen Fahrdienstleiter der Bahn am 5. Dezember 2016 wegen fahrlässiger Tötung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte - vom verbotenen Handyspielen abgelenkt - Signale falsch gestellt. -dpa




URL: http://www.heimatzeitung.de/lokales/landkreis_traunstein/2830796_Fahrdienstleiter-von-Bad-Aibling-will-vorzeitig-aus-dem-Gefaengnis.html
Copyright © Passauer Neue Presse GmbH. Alle Inhalte von heimatzeitung.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterveröffentlichung, Vervielfältigung, Verbreitung auch in elektronischer Form, sowie eine Speicherung, die über die private Nutzung hinausgeht, ist ohne vorherige Zustimmung des Verlages nicht zulässig.