09.02.2018

Ein Buch lesen statt in Arrest zu sitzen



Meike K.-Fehrmann und Bernhard Straßer brachten Jugendlichen viel über das Lesen und literarische Lesen bei.

Meike K.-Fehrmann und Bernhard Straßer brachten Jugendlichen viel über das Lesen und literarische Lesen bei.

Meike K.-Fehrmann und Bernhard Straßer brachten Jugendlichen viel über das Lesen und literarische Lesen bei.


Lesen ist eine Kernkompetenz, und auch in der Jugendgerichtsbarkeit gibt es viele Fälle, in denen das Lesen eines Buches als sinnvolle Alternative zum Ableisten von Sozialstunden gesehen wird. Durch die Auseinandersetzung mit einem Buch, so die Idee, haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre eigene Straftat zu reflektieren und Lösungsstrategien zu erarbeiten. Zudem habe das Lesen an sich positive Auswirkungen auf Sprach- und Ausdrucksfähigkeit.

Die Mitarbeiterinnen der Jugendgerichtshilfe im Landratsamt Traunstein haben sich dafür eingesetzt, die sogenannte "Leseweisung" auch in Traunstein einzuführen. Unterstützung erhielten sie dabei von der Jugendrichterin Sandra Sauer vom Amtsgericht Traunstein. So startete das erste Leseprojekt mit sechs straffälligen Jugendlichen und Heranwachsenden im Januar. Als Dozenten wurden Bernhard Straßer und Meike K.-Fehrmann gewonnen, die ersten Erfahrungen sind sehr positiv. − red

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe, 10./11. Februar 2018, von Trostberger Tagblatt, Traunreuter Anzeiger undf Südostbayerischer Rundschau.




URL: http://www.heimatzeitung.de/lokales/landkreis_traunstein/2830805_Ein-Buch-lesen-statt-in-Arrest-zu-sitzen.html
Copyright © Passauer Neue Presse GmbH. Alle Inhalte von heimatzeitung.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterveröffentlichung, Vervielfältigung, Verbreitung auch in elektronischer Form, sowie eine Speicherung, die über die private Nutzung hinausgeht, ist ohne vorherige Zustimmung des Verlages nicht zulässig.