03.03.2018

Warum man derzeit häufiger kleine Stromschläge bekommt



Auch Haare laden sich bei kaltem und trockenem Wetter leichter auf. −Symbolfoto: dpa

Auch Haare laden sich bei kaltem und trockenem Wetter leichter auf. −Symbolfoto: dpa

Auch Haare laden sich bei kaltem und trockenem Wetter leichter auf. −Symbolfoto: dpa


Ob beim Händeschütteln, beim Öffnen der Autotüre oder beim Anziehen - häufig bekommt man dieser Tage plötzlich "eine gewischt". Nicht gefährlich zwar, aber doch unangenehm sind die kleinen Stromschläge. Der Grund für die Häufung: Die trockene Kälte, erklärt Meteorologe Dominik Schmidt von Wetterkontor auf Anfrage der PNP.

Für gewöhnlich wird die Ladung über feuchte Haut und die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit ausgeglichen. "Durch die Trockenheit leitet die Luft schlechter", sagt Schmidt. Fehlt Feuchtigkeit, laden sich Körper und Gegenstände leichter auf - und entladen sich erst bei Berührungen.

Besonders anfällig sind Menschen mit trockener Haut. Auch dicke Gummisohlen und Synthetik-Kleidung tragen dazu bei, dass sich die Ladung schlechter über den Körper verteilt - und dann in einem kleinen Stromschlag entlädt.

Wer das verhindern will, sollte die Luftfeuchtigkeit Zuhause oder im Büro erhöhen. Beim Aussteigen aus dem Auto raten Experten, die Karosserie berühren, bevor man einen Fuß auf den Boden setzt. Auch regelmäßiges Eincremen der Hände hilft. Oder man wartet einfach ab: Schon im Laufe des Wochenendes soll es mit der trockenen Kälte vorbei sein. "Aus dem Westen kommt feuchtere und wärmere Luft", sagt Meteorologe Schmidt. Und mit den ersten Frühlingsboten funkt‘s dann auch wieder ohne trockene Luft. − age




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