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06.01.2012  |  21:10 Uhr

Mitte Januar soll der Turm stehen

An der Geothermie-Baustelle bei Traunreut geht‘s jetzt endlich los – Bis Mai soll erste Bohrung abgeschlossen sein

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Traunreut (he). Es tut sich was am Rand der Staatsstraße 2104 zwischen Traunreut und St. Georgen, gegenüber dem Kieswerk Rinke. Auf der schon seit langem vorbereiteten Fläche für die Geothermie-Bohrung ist Leben eingekehrt – ein Zeichen dafür, dass es jetzt demnächst los geht.
"Endlich!" sagt dazu auch Thomas Neu, der Geschäftsführer der Geothermischen Kraftwerksgesellschaft Traunreut mbH (GKT).

In einem Telefonat mit Ihrer Lokalzeitung erläuterte er den Zeitplan. Nach den jetzigen Planungen, wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, sollte der Aufbau des Bohrturms bis Mitte Januar beendet sein. "Für den 16. oder 18. Januar ist die Abnahme durch das Bergamt Südbayern geplant", berichtet Neu; erst nach der Genehmigung durch diese Behörde kann mit dem Bohren begonnen werden.

Diese Woche aber läuft laut Neu erst das "Vorspiel". Das heißt, in Kirchweidach werde alles zusammengepackt und die eine oder andere Fuhre bereits nach Traunreut gefahren – was man ja gut beobachten kann. Es rührt sich seit Montag schon etwas auf der Baustelle.

So richtig geht es aber erst nächste Woche los. Ein ganz wichtiger Schritt ist am kommenden Montag die Aufschaltung der 20-kV-Mittelspannungsleitung für die Energieversorgung. Ab nächster Woche laufen dann auch Schwertransporte für die Bohranlage, "und dann ist alles bald betriebsbereit". Natürlich hofft man bei der Firma auf gute Witterung, wobei aber die Abhängigkeit vom Wetter laut Neu nicht besonders groß ist.

Wenn dann die Anlage installiert ist, wird sieben Tage pro Woche rund um die Uhr gearbeitet. In 120 Tagen hofft man nach der aktuellen Zeitplanung, dass die erste von zwei Bohrungen abgeschlossen sein wird – also etwa Mitte Mai. Und wenn man fündig geworden ist, würde sich daran der Aufbau für die zweite Bohrung anschließen, erläutert Geschäftsführer Neu.

Und darum geht es bei dieser Technologie: Die Kalksteinschicht, die heißes Thermalwasser führt, soll in einer Tiefe von rund 4300 Metern durch zwei Bohrungen erschlossen werden. Aus einer Bohrung wird das etwa 130 Grad heiße Thermalwasser mittels Pumpe gefördert. Über Tage wird dem Thermalwasser Energie mit Hilfe von Wärmetauschern entzogen. Anschließend fließt das auf etwa 55 Grad abgekühlte Thermalwasser über die zweite Bohrung wieder in die Kalksteinschicht zurück. Somit wird kein Thermalwasser entnommen – der Kreislauf ist geschlossen.

Traunreut ist, so sieht man es bei der Kraftwerksgesellschaft, aufgrund seiner Lage im Bayerischen Molassebecken ein hervorragender Standort für ein geothermisches Kraftwerk. Mit der unter Traunreut gespeicherten Erdwärme will die Firma Wärme und Strom für Traunreut produzieren.

Das geplante geothermische Kraftwerk wird nach den Vorstellungen der Firma Strom und Wärme mit einer Leistung von bis zu 5,5 Megawatt elektrisch und maximal zwölf Megawatt thermisch erzeugen. Die Fernwärme wird in das Netz der Stadtwerke Traunreut eingespeist und erreicht dadurch sowohl private als auch IndustrieKunden in Traunreut. Die im Generator erzeugte Spannung wird mittels eines Transformators auf die erforderliche Netzspannung von 20 kV transformiert und in das Schalthaus West der E.on Bayern AG eingespeist. Das Kraftwerksmodul arbeitet eigenständig und erzeugt unter den gegebenen Rahmenbedingungen wie Thermalwasserstrom, Fernwärmebedarf und Umgebungs-Temperatur eine elektrische Leistung zwischen rund 4,5 und 6,5 Megawatt.

Parallel zum Kraftwerksprozess wird die Wärme des Thermalwassers über einen Wärmetauscher an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Traunreut übertragen. Die Fernwärme wird der Stadt bei einer Temperatur von rund 100 Grad geliefert.








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