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06.12.2012  |  00:00 Uhr

Rüsten zum Geothermie-Anschluss

Stadtwerke: Bau einer 700 Meter langen Fernwärme-Hauptverbindungsleitung eines der größten Projekte 2013

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Traunreut (ga). Die Stadtwerke investieren auch 2013 wieder kräftig. Das Investitionsvolumen bewegt sich bei knapp acht Millionen Euro. Eines der größten Projekte ist der Bau einer 700 Meter langen Fernwärme-Hauptverbindungsleitung von der Geothermiebohrstelle bis zur Anschlussstelle in der Hans-Böckler-Straße. Dabei sollen auf der Trasse gleichzeitig schadhafte Kanäle und Wasserleitungen saniert werden. Das Großprojekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von knapp drei Millionen Euro und weitere Großbaustellen wurden in der Sitzung des Werkausschusses bei der Verabschiedung des Wirtschaftsplans 2013 erörtert.

Um für den Anschluss an die Geothermie gerüstet zu sein, müssen die Stadtwerke auf der Bohrstelle zunächst für 360 000 Euro eine Netzpumpenstation bauen. Von dort aus wird entlang der Waginger Straße, Theodor-Körner-Straße, Kantstraße, Schillerstraße bis zur HansBöckler-Straße eine Hauptversorgungsleitung gebaut.

Der Technische Leiter der Stadtwerke Franz Hagenauer teilte mit, dass die Geothermische Kraftwerksgesellschaft Traunreut (GKT) sehr zuversichtlich sei, was den zweiten Pumpversuch nach erfolgreicher erster Bohrung betreffe. Aktuell sei man bei der zweiten Bohrung bei 2500 Meter Tiefe angelangt. "Wenn alles optimal läuft, ist davon auszugehen, dass Ende nächsten Jahres die ersten Gebäude mit der neuen Energie versorgt werden können." Von der Hauptversorgungsleitung aus, die etwa 2,6 Millionen Euro an Kosten verursachen wird, sollen zunächst Fernwärme-Anschlüsse im Bereich der Adalbert-Stifter-Straße, Finkensteiner Straße und Sankt-GeorgsPlatz geschaffen werden.

Ein weiteres Großprojekt im nächsten Jahr, ist die Kanalisierung des Ortsteils Frühling, die rund 590 000 Euro Kosten verursachen wird. Mit der Erschließung des Ortsteils Niedling 2014 habe die Stadt Traunreut nach zehn Jahren die Vorgaben des Abwassertechnischen Konzepts erfüllt, so Hagenauer. Rund 650 000 Euro Kosten fallen in der Kläranlage an. Laut Hagenauer muss eine Dachfläche erneuert werden. Bei dieser Gelegenheit biete sich an, auf der rund 230 Quadratmeter großen Dachfläche eine Photovoltaikanlage zu installieren. Der erzeugte Strom der Anlage soll selber verbraucht und nicht in das Netz eingespeist werden. Um die Energieeffizienz zu optimieren, sei bereits eines der beiden Blockheizkraftwerke erneuert worden. Nächstes Jahr soll das zweite Aggregat folgen. Bei der Wasserversorgung steht die Fertigstellung des Brunnenhauses in Niedling an, und in der Brunnengalerie Traunwalchen der Neubau eines Brunnenhauses auf den Brunnen IV sowie die Sanierung der technischen Ausstattung im Brunnen III – mit Kosten von 350 000 Euro. Abgeschlossen werden soll die Verlegung der Wasserleitung in der Werner-von-Siemens-Straße, die auf Höhe der Firma Coca Cola noch eine Lücke aufweist.

Günther Dzial (SPD) und Claus Ritter (Freie Wähler) regten an, im Zuge dieser 200 000-Euro-Maßnahme dieFuß- und Radwegsituation entlang dieser vielbefahrenen Straße zu regeln. Während Dzial ein ordentliches Konzept für einen Geh- und Radweg entlang dieser Straße forderte, schlug Ritter vor, wenigstens eine Radwegmarkierung auf der Fahrbahn aufzubringen. Die beiden Stadträte forderten Bürgermeister Franz Parzinger auf, dies in die Planungsgespräche einfließen zu lassen. Parzinger erklärte, dass die Polizei im Fall einer Markierung wegen der Kreuzung erhebliche Probleme angemeldet habe. Er versprach aber, die Anregungen in die engeren Planungsgespräche aufzunehmen.

Ebenso muss im nächsten Jahr ein Teilstück der Wasserleitung im Bereich Burgberg erneuert werden (100 000 Euro). Ins Gewicht fallen die Erschließungsmaßnahmen der beiden neuen Wohnbaugebiete in Traunwalchen und in Sankt Georgen und die Kanalsanierung im Zuge des Stichstraßenausbaus am Traunring West. Wie berichtet, gestaltet sich der Ausbau der Stichtraßen am Traunring West wesentlich aufwändiger als angenommen. Bei den Voruntersuchungen wurde festgestellt, dass die geplante Kanalsanierung aus technischen Gründen nicht, wie ursprünglich geplant, mit einem Inliner-Verfahren durchgeführt werden kann, sondern ein Austausch der Rohre in offener Bauweise erforderlich ist. Die Verwaltung rechnet mit einem Baugrubenaushub von über vier Metern. Dazu kämen beengte Platzverhältnisse, die eine anspruchsvolle und zeitintensive Planung benötigen und ein Beweissicherungsverfahren notwendig machten. Ob die dafür im Wirtschaftsplan eingestellten 500 000 Euro ausreichen, wird sich zeigen.

In der Hoffnung, gute Preise zu erzielen, sollen die Arbeiten für die Erschließung der Erweiterung der Wohnbaugebiete "Frauenbrunn II" in Traunwalchen und "Abdecker Feld III" in Sankt Georgen gleich im kommenden Frühjahr ausgeschrieben werden. Hagenauer zeigte sich zuversichtlich, diese Großbaustellen im nächsten Jahr bewältigen zu können.

Um die im Wirtschaftsplan eingestellten Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von knapp acht Millionen Euro finanzieren zu können, müssen die Stadtwerke einen Fünf-Millionen-Euro-Kredit aufnehmen. Der Rest wird aus Eigenmitteln bestritten. Gleichzeitig sollen laut Wirtschaftsplan rund 415 000 Euro Schulden getilgt werden. Dies bedeutet, dass sich der Schuldenstand der Stadtwerke im Lauf des Geschäftsjahrs 2013 auf 10,4 Millionen Euro erhöht. Der Erfolgsplan schließt mit 7,8 Millionen Euro und der Vermögensplan mit 8,4 Millionen Euro. Durch den Wasser- und Wärmeverkauf sowie Abwasserbehandlung und sonstigen Einnahmen werden knapp 7,8 Millionen Euro an Umsatzerlösen erwartet. Dem gegenüber stehen die Betriebsausgaben, die bei der Wasserversorgung mit 1,7 Millionen, bei der Abwasserentsorgung mit 2,9 Millionen und bei der Wärmeversorgung mit 3,1 Millionen Euro zu Buche schlagen. Der Wirtschaftsplan 2013, der einstimmig mitgetragen wurde, muss noch vom Stadtrat in seiner Sitzung in der kommenden Woche abgesegnet werden.








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