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19.02.2013  |  00:00 Uhr

Hundebesitzer in großer Sorge

Bürgerversammlung: Weitere Giftköder befürchtet – Edeka-Markt im "Schrann-Haus"?

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Chieming (oh). Vielen Hundebesitzern kam die Bürgerversammlung der Gemeinde Chieming am Sonntagabend im Gasthof "Unterwirt" sehr gelegen: Das Auslegen von Giftködern und die tragischen Folgen für einige Hunde zwischen dem Ortsteil Egerer und der Grund- und Mittelschule durch bisher unbekannte Personen (wir haben darüber bereits ausführlich berichtet) brachte die Gemüter seit Tagen in Rage.

Hunde seien Familienmitglieder, Freunde des Menschen und wertvolle Helfer, hieß es in der von Bürgermeister Benno Graf geleiteten Versammlung in mehreren Wortmeldungen. Die zahlreichen Hundebesitzer wünschten sich eine noch stärkere Präsenz der Polizei. Ferner solle die Gemeinde Hinweisschilder an den Orten aufstellen, an denen bisher Giftköder gefunden wurden. Auch die Schulkinder müssten auf die Vergiftungsgefahr aufmerksam gemacht werden. Benno Graf betonte im Einvernehmen mit den Hundebesitzern, die wichtigste Schutzmaßnahme sei das Anleinen von Hunden, da die Möglichkeit bestehe, dass noch weitere Giftköder – auch anderorts – ausgelegt wurden oder noch werden.

Gesprochen wurde auch über den Hundekot auf Gehwegen, Straßen und Wiesen, der bei Urlaubern, Gästen und Einheimischen viel Ärger bereite. Die anwesenden Hundebesitzer beteuerten, sie würden stets eine der 17 im gesamten Chieminger Gemeindebereich aufgestellten Spenderboxen nutzen. Viele Hundebesitzer kämen aber gerne aus dem Umkreis und sogar umliegenden Landkreisen zum Spazierengehen nach Chieming und lassen ihre Hunde dann meist frei laufen. Landwirt Josef Probst sagte, er habe früher auf seinen Feldern und Wiesen viel Hundekot gefunden. "Heute sind es meist weggeworfene Plastiktüten gefüllt mit Hundekot!" Besitzer von Hunden meinten, hier müsste mehr Öffentlichkeitsarbeit in den angrenzenden Landkreisen betrieben werden. Vielleicht könnten auch ein Aushang im "Haus des Gastes" oder Hinweisschilder "Hunde anleinen" an stark frequentierten Wegen angebracht werden.

Frank Jetzfellner wollte Informationen zum "Schrann-Anwesen" – dem ehemaligen Bauernhof in direkter Nähe des Rathauses in der Hauptstraße 16 –, das verkauft sein soll. Bürgermeister Graf bestätigte den Verkauf. Nach Abriss dieses Hofes mit einer Grundfläche von über 3000 Quadratmetern könntedort ein Lebensmittelmarkt mit etwa 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Weiter sagte der Bürgermeister, ursprünglich sei dort eine Anlage für betreutes Wohnen geplant gewesen, doch dies habe sich zerschlagen. Jetzfellner sagte, er erwarte dort einen Edekamarkt und zitierte aus einem Gespräch mit Josef Pfeilstetter, Besitzer der Edeka neben der VR-Bank: Der soll zu ihm gesagt haben: "Es gibt Zeiten der Veränderung..." Georg Handwerker ergänzte, das "Schrann-Haus" sei ein dorfprägendes Anwesen, und man sollte darauf achten, das Ortsbild zu erhalten.

Dieter Anzer fragte in diesem Zusammenhang, wie die riesigen Gauben beim Neubau des Hauses in der Irmingardstraße 1 sowie in der Max-Kurz-Straße noch ins Chieminger Ortsbild passen. Graf meinte, die Gemeinde habe den Bebauungsplan zu respektieren.

Ein weiteres Thema war der Schwerlastverkehr durch Chieming: Conny Karrasch regte an, dagegen was zu tun, um vor allem die Verkehrssicherheit im Oberdorf besonders für Schulkinder zu verbessern. Graf sagte, im Kreuzungsbereich der Theresienstraße zum Winkelzaun hin sei eine Querungshilfe über die Staatsstraße geplant. Vorerst müsse aber dort die Kapelle abgetragen werden. "Wir wollen – wie es auch viele Chieminger wünschen – die Kapelle erhalten und sie nur versetzen", sagte der Bürgermeister, der auf eine baldige Verwirklichung hofft. Anwohner Heinz Riesner meinte, am Kreuzungsbereich könnte zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ein Schülerlotse postiert werden. Bürgermeister Graf sieht dabei Probleme. Er habe darüber bereits mit Chiemings Schulleiter Alexander Fietz gesprochen, der dies ebenfalls nicht befürwortet. Auch Eltern hätten wenig Initiative gezeigt, sich als Schülerlotse zur Verfügung zu stellen, sagte der Rathaus-Chef und kündigte für heuer eine neuerliche Verkehrsschau an.

Albert Asenkerschbaumer sprach über den modrigen Proberaum für den Musikverein im Untergeschoss der ehemaligenalten Schule gegenüber der Pfarrkirche. "Ich hoffe auf Unterstützung der Gemeinde, um einen neuen Raum für die Musikproben zu erhalten!"

Wenig Wortbeiträge hatte es in der Harter Bürgerversammlung am Freitagabend gegeben: Fred Noack wie auch die Sportschützen wünschen sich von Hart aus einen Gehweg zum Schützenstüberl, das sich im Obergeschoss des Feuerwehrhauses befindet. Das Gehen auf der Kreisstraße sei viel zu gefährlich. Martin Maier kritisierte den schlechten Zustand der Straße bei Grilling, Holger Knuth und Herbert Huber bemängelten die schwache Leistungskapazität des Internets im Bereich von Hub.

Über den Geschäftsbericht von Bürgermeister Benno Graf berichten wir in einer der nächsten Ausgaben.








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