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18.04.2012  |  09:30 Uhr

Geothermie kommt definitiv

Projektpräsentation im Schnaitseer Gemeinderat – Beste geologische Voraussetzungen – Bohrbeginn Anfang 2013

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Schnaitsee (uk). Nach Kirchweidach und Traunreut, wo die Bohrungen tief ins Erdinnere schon abgeschlossen beziehungsweise im Gange sind, soll nun auch Schnaitsee ein zukunftsweisendes Erdwärme-Projekt bekommen. Der Gemeinderat wurde informiert, dass Schnaitsee definitiv Standort für ein Geothermiekraftwerk werden soll. Anfang 2013 will man mit den Bohrungen nach dem heißen Wasser beginnen, wie Geschäftsführer Matthias Hiegl von der Firma Future Water Energy (FWE) aus Grünwald informierte.

Hiegl nannte das Gebiet östlich der Ortes – zwischen Schnaitsee und Kreuzstraße – als den derzeit favorisierten Standort. Hier seien auch schon wichtige und positive Gespräche mit den Eigentümern geführt worden. "Außerdem fand in unmittelbarer Nähe bereits vor mehreren Jahren eine Bohrung nach Öl oder Gas statt. Vielleicht können wir darauf aufbauen", hoffte Hiegl

Da zur Zeit kein Bohrgerät zur Verfügung stehe, werde sich der Beginn der Bohrung um ein halbes Jahr – bis Anfang 2013 – verschieben. Etwa zweieinhalb bis drei Jahre soll es dann noch dauern, bis das Kraftwerk in Betrieb gehen kann. "Das könnte bestenfalls Ende 2015, aber sicher Anfang 2016 der Fall sein", so Hiegl. Der Fachmann informierte den Rat und die vielen Zuhörer auch über die geologischen Begebenheiten, etwa die optimalen Bruchzonen, die möglichen Bohrpfade und die damit verbundenen Standorte. Außerdem stellte er dar, wie sich ein Kraftwerksgebäude in die Landschaft einfügen könnte, und welche Lärmimmission zu erwarten seien.

Auf alle Fälle solle sichergestellt werden, dass für Schnaitsee Wärme in ausreichender Menge und Temperatur zur Verfügung gestellt wird. Das Wärmenetz werde dann von der Gemeinde aufgebaut. Diese beteili-ge sich auch an allen Planungen. Dazu sei eine vertragliche Bindung zur Wärmelieferung vorab sinnvoll, hieß es.

In Bezug auf mögliche Risiken bemühte sich Hiegl, Sorgen zu zerstreuen. Wie eine Erdbebenzonen-Karte des Geoforschungszentrums in Potsdam zeige, gebe es für Südbayern keine Gefährdung in dieser Hinsicht. Auch das Grundwasser bleibe durch ein Standrohr unberührt. Zudem werde als Kühlmittel kein Ammoniak verwendet.

Laut Wilhelm Burke von der FWE würden die Investition von rund 50 bis 60 Millionen Euro durch Risikokapital finanziert. Er erklärte, dass bereits eine Gesellschaft für das Schnaitseer Projekt gegründet wurde und damit auch die späteren Gewerbesteuereinnahmen in der Gemeinde blieben.

Wie berichtet, wird derzeit auch noch ein weiterer möglicher Geothermie-Standort in der Region untersucht, nämlich in Weiderting bei Traunstein.








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