• pnp.de
  • heimatsport.de


pnp.de 11.12.2017



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




04.01.2011  |  00:00 Uhr

Wärme aus der Tiefe zweimal nutzen

Möglichst viele Anwesen sollen klimafreundlich mit Heizenergie versorgt werden – Machbarkeitsstudie vergeben

Lesenswert (0) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






Kirchweidach (hek). Die Gemeinde Kirchweidach intensiviert die Bemühungen um den Fernwärmeanschluss ihrer Bürger und setzte nun dafür einen Fernwärmeausschuss ein. Die erste Aufgabe des Fernwärmeausschusses war es, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, die objektiv die Finanzierbarkeit und Durchführbarkeit von Fernwärme für die Kirchweidacher Bürger betrachten und abschließend klären soll. Als Wärmequelle sollte aufgrund der umweltfreundlichen Nutzung die Abwärme des Geothermie-Kraftwerks der GEOenergie Kirchweidach in Erdlehen 7 genutzt werden.

Die Bohrungen und die anschließende Erstellung des Kraftwerks wurde ohne finanzielle Unterstützung und finanzielles Risiko der Gemeinde Kirchweidach von der GEOenergie Kirchweidach GmbH umgesetzt, stellte der Ausschussvorsitzende Franz Obermayer in der ersten Sitzung grundsätzlich fest. Die GEOenergie Kirchweidach GmbH sei eine eigens gegründete Projektgesellschaft mit dem Zweck, ein geothermisches Strom- und Heizkraftwerk in Kirchweidach zu errichten.

Dieses solle Strom in das öffentliche Netz einspeisen und Fernwärme für die Gemeinde und ihre Bewohner bereitstellen. Die Gesellschaft sei zu je 50 Prozent von der GEOenergie Bayern GmbH und der Geothermie Management GmbH gegründet worden. Die GEOenergie Bayern sei dabei für die Projektierung und die Projektsteuerung zuständig.

Dem Fernwärmeausschuss gehören neben Franz Obermayer als Vorsitzendem Bürgermeister Johann Krumbachner, Hans Michlbauer, Reiner Hundsberger, Max Rottenaicher, Andreas Magg und Robert Moser an.

Nach einer Ausschreibung hat der Gemeinderat die Erstellung einer Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Prof. Dr. Markus Brautsch vom Institut für Energietechnik an der Hochschule Amberg-Weiden wurde mit der Studie beauftragt.

Der Ausschuss hat außerdem den Vertragsentwurf für die Wärmelieferung zwischen der GEOenergie Kirchweidach und der Gemeinde erstellt. Es sei das oberste Ziel des Fernwärmeausschusses, eine Wärmelieferung von der Geothermie Kirchweidach in die Ortsmitte zu realisieren, hieß es.sagte Franz Obermayer. "Die Heizkosten für den Bürger sollen bereits zum Start deutlich unter den Kosten für eine konventionelle Heizung liegen", drückte der Vorsitzende die Meinung des Ausschusses aus.

Die Vorteile für den Bürger würden dann auf der Hand liegen. Im Vergleich zur konventionellen Heizung seien auch die Investitionskosten wesentlich geringer. Ein Anschluss an das Fernwärmenetz sei preiswerter als die Anschaffung jeder anderen Heizquelle wie etwa Gas, Heizöl oder Pellets.

Im Vergleich zur eigenen Heizungsanlage benötigten Fernwärmeheizungen keinen eigenen Raum, weil unter anderem kein Schornstein und keine Flächen für einen Tank und den Heizkessel benötigt würden. Es genüge eine Wandnische. Der Aufstellraum benötige auch keine Schalldämmung. Der Betriebs- und Wartungsaufwand sei gering, weil bei der Fernwärmeversorgung wenig störanfällige Bauteile eingesetzt würden.

Fernwärme habe eine hervorragende Ökobilanz, unterstrich Obermayer. "Da weniger Primärenergie verbraucht wird, verursacht sie auch entsprechend weniger Schadstoffemissionen." Somit leiste jeder Fernwärmekonsument einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität für sich und die Nachwelt.

Der Fernwärmeausschuss hat außerdem Projektgruppen eingerichtet, um die Aufgaben zu verteilen. Vorsitzender Franz Obermayer und Robert Moser sind zuständig für den zukunftsorientierten Vertrag, der die Fernwärmelieferung ermöglicht. Für Sicherung und Redundanz sind Andreas Magg und Max Rottenaicher zuständig. Hierbei geht es vor allem um die Suche nach konkreten Möglichkeiten, im Falle eines Ausfalls der Wärmelieferung durch die GEOenergie Kirchweidach.

Für die Suche nach gewerblichen Nutzern sind Hans Michlbauer, Reiner Hundsberger und Bürgermeister Johann Krumbachner zuständig. Eine zeitnahe transparente Information an die Bevölkerung hat sich der Fernwärme-Ausschuss als Maxime grundsätzlich gegeben.

Der Fernwärmeausschuss wird am Tag der offenen Tür der Geothermie Kirchweidach, Erdlehen 7, am Samstag, 15. Januar, von 10 bis 16 Uhr seinen Projektstatus präsentieren. Nähere Informationen gibt es auch über den Vorsitzenden Franz Obermayer, Edt 1, Tel. 0 86 23/ 9 87 39 61, oder per E-Mail: franz@f-obermayer.de.








Dokumenten Information
Copyright © heimatzeitung.de 2017
Dokument erstellt am










Anzeige





Der Großeinsatz am Brennerbasistunnel wurde wohl durch einen Fehlalarm ausgelöst. − Foto: apa/dpa

Bei den Bauarbeiten im Brenner Basistunnel in Österreich hat ein Fehlalarm für Aufregung gesorgt...



Rauchmelder sind bald in allen Haushalten Pflicht. − Foto: dpa

Ab 1. Januar müssen alle Wohnungen – auch Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften oder...



Liebe auf Zeit: SOS-Mitarbeiterin Bana kümmert sich in Damaskus um Babys, die von ihren Eltern getrennt wurden. − Foto: Hedemann

Ganz fest drückt Bana die kleine Yasemin* an sich. So, als wollte sie sie nie wieder hergeben...



Bei starken Schneefällen kam es am Sonntag und in der Nacht auf Montag deutschlandweit zu Verkehrsproblemem. − Foto: David Young/dpa

Der Wintereinbruch hat in vielen Teilen Deutschlands zu chaotischen Zuständen geführt...



In der Oberpfalzkaserne in Pfreimd ist ein Autofahrer in den militärischen Sicherheitsbereich gefahren. Als der Fahrer flüchten wollte, schoss ein Soldat mehrmals auf das Auto. −Symbolfoto: dpa

Zwischenfall in der Oberpfalzkaserne in Pfreimd (Landkreis Schwandorf): Ein Wachsoldat hat am...





Der Name des Balls sorgte für Diskussionen. Nun wird aus dem "Negerball" der "Megaball". − Foto: Archiv/Ebner

Die Diskussion gibt es, seit es den Ball gibt, also seit den frühen 80ern. Immer wieder flammte sie...



Die Sargpflicht soll in Bayern erhalten bleiben. −Symbolfoto: dpa

Die CSU ist weiter kategorisch gegen eine Abschaffung der Sargpflicht bei Beerdigungen...



Aufnahmen vom Nationalpark-Wolf sind dem Jäger Karl Bauernfeind gelungen. Er hielt den Moment fest, in dem er einen Hahn riss. − Foto: Bauernfeind

Da steht er, der Wolf. Nur wenige Meter von Karl Bauernfeind entfernt. Seelenruhig...



Das Vaterunser ist ein zentrales Gebet im Christentum und wurde in viele Sprachen übersetzt – an manchen Wortlauten regen sich Zweifel. −F. dpa

Frankreich hat zum ersten Adventssonntag den Text des Vaterunser geändert – statt der Bitte...



Große Augen kriegen Kinder, wenn der Nikolaus kommt (hier in Wallersdorf, Landkreis Dingolfing-Landau). Pädagogen versuchen, die Illusionen der Kinder so lange wie möglich zu wahren. − F.: Lengfelder

Gibt es Nikolaus und Christkind wirklich? Eine Kinder-Frage, die Lehrer und Erzieher in der...





Der Name des Balls sorgte für Diskussionen. Nun wird aus dem "Negerball" der "Megaball". − Foto: Archiv/Ebner

Die Diskussion gibt es, seit es den Ball gibt, also seit den frühen 80ern. Immer wieder flammte sie...



2400 Gramm getrocknetes Marihuana, eine kleine Menge Amphetamine und eine Aufzuchtanlage beschlagnahmten die Polizisten. −Symbolfoto: dpa

Eine brisante Entdeckung machte die Polizei bei einem Einsatz in der Nacht auf Dienstag in Bad...



Die bayerische Mietpreisbremse ist ungültig - zumindest für die Zeit von Sommer 2015 bis Juli 2017. Das hat das Münchner Landgericht entschieden. Das Urteil könnte Signalwirkung für künftige Mieterstreitigkeiten haben. − Foto: dpa

Das Münchner Landgericht hat am Mittwoch die bayerische Mietpreisbremse in ihrer ursprünglichen Form...



Zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit ist es in einem Wohnhaus in Adlkofen (Landkreis Landshut)...



Das erste Album, die ersten Sticker-Tütchen: Als am Mittwoch die Ansichtsexemplare bei Familie Magerl eintrafen, war die Heimatzeitung mit dabei. Robert Magerl (links), Abteilungsleiter der FA Trostberg, und seine Frau Michaela zeigten sich angetan vom fertigen Produkt, das morgen auf den Markt kommt. Mit dabei: Sohn Maximilian, selbst Sticker-Star als Trostberger A-Junioren-Kicker, und Tochter Rebecca, die in der Vorab-Lieferung sogar schon ihr eigenes Konterfei entdeckte – als Damen- und Mädchenkoordinatorin der TSV-Fußballsparte. - Fotos: Thomas Thois

Was haben Welttorhüter Manuel Neuer und Trostbergs G-Junioren-Goalie Yigit Cetin gemeinsam...