• pnp.de
  • regioevent.de
  • heimatsport.de


pnp.de 25.02.2017



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




04.01.2011  |  00:00 Uhr

Wärme aus der Tiefe zweimal nutzen

Möglichst viele Anwesen sollen klimafreundlich mit Heizenergie versorgt werden – Machbarkeitsstudie vergeben

Lesenswert (0) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






Kirchweidach (hek). Die Gemeinde Kirchweidach intensiviert die Bemühungen um den Fernwärmeanschluss ihrer Bürger und setzte nun dafür einen Fernwärmeausschuss ein. Die erste Aufgabe des Fernwärmeausschusses war es, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, die objektiv die Finanzierbarkeit und Durchführbarkeit von Fernwärme für die Kirchweidacher Bürger betrachten und abschließend klären soll. Als Wärmequelle sollte aufgrund der umweltfreundlichen Nutzung die Abwärme des Geothermie-Kraftwerks der GEOenergie Kirchweidach in Erdlehen 7 genutzt werden.

Die Bohrungen und die anschließende Erstellung des Kraftwerks wurde ohne finanzielle Unterstützung und finanzielles Risiko der Gemeinde Kirchweidach von der GEOenergie Kirchweidach GmbH umgesetzt, stellte der Ausschussvorsitzende Franz Obermayer in der ersten Sitzung grundsätzlich fest. Die GEOenergie Kirchweidach GmbH sei eine eigens gegründete Projektgesellschaft mit dem Zweck, ein geothermisches Strom- und Heizkraftwerk in Kirchweidach zu errichten.

Dieses solle Strom in das öffentliche Netz einspeisen und Fernwärme für die Gemeinde und ihre Bewohner bereitstellen. Die Gesellschaft sei zu je 50 Prozent von der GEOenergie Bayern GmbH und der Geothermie Management GmbH gegründet worden. Die GEOenergie Bayern sei dabei für die Projektierung und die Projektsteuerung zuständig.

Dem Fernwärmeausschuss gehören neben Franz Obermayer als Vorsitzendem Bürgermeister Johann Krumbachner, Hans Michlbauer, Reiner Hundsberger, Max Rottenaicher, Andreas Magg und Robert Moser an.

Nach einer Ausschreibung hat der Gemeinderat die Erstellung einer Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Prof. Dr. Markus Brautsch vom Institut für Energietechnik an der Hochschule Amberg-Weiden wurde mit der Studie beauftragt.

Der Ausschuss hat außerdem den Vertragsentwurf für die Wärmelieferung zwischen der GEOenergie Kirchweidach und der Gemeinde erstellt. Es sei das oberste Ziel des Fernwärmeausschusses, eine Wärmelieferung von der Geothermie Kirchweidach in die Ortsmitte zu realisieren, hieß es.sagte Franz Obermayer. "Die Heizkosten für den Bürger sollen bereits zum Start deutlich unter den Kosten für eine konventionelle Heizung liegen", drückte der Vorsitzende die Meinung des Ausschusses aus.

Die Vorteile für den Bürger würden dann auf der Hand liegen. Im Vergleich zur konventionellen Heizung seien auch die Investitionskosten wesentlich geringer. Ein Anschluss an das Fernwärmenetz sei preiswerter als die Anschaffung jeder anderen Heizquelle wie etwa Gas, Heizöl oder Pellets.

Im Vergleich zur eigenen Heizungsanlage benötigten Fernwärmeheizungen keinen eigenen Raum, weil unter anderem kein Schornstein und keine Flächen für einen Tank und den Heizkessel benötigt würden. Es genüge eine Wandnische. Der Aufstellraum benötige auch keine Schalldämmung. Der Betriebs- und Wartungsaufwand sei gering, weil bei der Fernwärmeversorgung wenig störanfällige Bauteile eingesetzt würden.

Fernwärme habe eine hervorragende Ökobilanz, unterstrich Obermayer. "Da weniger Primärenergie verbraucht wird, verursacht sie auch entsprechend weniger Schadstoffemissionen." Somit leiste jeder Fernwärmekonsument einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität für sich und die Nachwelt.

Der Fernwärmeausschuss hat außerdem Projektgruppen eingerichtet, um die Aufgaben zu verteilen. Vorsitzender Franz Obermayer und Robert Moser sind zuständig für den zukunftsorientierten Vertrag, der die Fernwärmelieferung ermöglicht. Für Sicherung und Redundanz sind Andreas Magg und Max Rottenaicher zuständig. Hierbei geht es vor allem um die Suche nach konkreten Möglichkeiten, im Falle eines Ausfalls der Wärmelieferung durch die GEOenergie Kirchweidach.

Für die Suche nach gewerblichen Nutzern sind Hans Michlbauer, Reiner Hundsberger und Bürgermeister Johann Krumbachner zuständig. Eine zeitnahe transparente Information an die Bevölkerung hat sich der Fernwärme-Ausschuss als Maxime grundsätzlich gegeben.

Der Fernwärmeausschuss wird am Tag der offenen Tür der Geothermie Kirchweidach, Erdlehen 7, am Samstag, 15. Januar, von 10 bis 16 Uhr seinen Projektstatus präsentieren. Nähere Informationen gibt es auch über den Vorsitzenden Franz Obermayer, Edt 1, Tel. 0 86 23/ 9 87 39 61, oder per E-Mail: franz@f-obermayer.de.








Dokumenten Information
Copyright © heimatzeitung.de 2017
Dokument erstellt am










Anzeige





Einbrecher haben einen Familienvater in dessen Haus in Mühlheim lebensgefährlich verletzt. −Symbolfoto: dpa

Ein 37-jähriger Familienvater aus Mühlheim an der Ruhr ist in seinem Haus von Einbrechern...



Ein Einfamilienhaus ist in Geisenhausen in Brand geraten. Ein Rauchmelder im Zimmer des 16-jährigen Sohns hat den Bewohnern vermutlich das Leben gerettet. − Foto: KM

Ein Rauchmelder hat einer vierköpfigen Familie aus Niederbayern vermutlich das Leben gerettet...



Das Hühnchen war am Heckscheibenwischer befestigt. Was den 19-Jährigen dazu veranlasste, ist bisher nicht bekannt. − Foto: Polizei Niederbayern

"Es gibt nichts, was es nicht gibt", hat die Polizei Niederbayern am Freitagnachmittag bei Facebook...



Dank Martin Schulz nimmt die Beliebtheit der SPD wieder zu. Was es mit dem sogenannten Schulz-Effekt auf sich hat, erklärt der Passauer Politologe Heinrich Oberreuter (kleines Bild) im PNP-Interview. −Fotos: dpa/ Thomas Jäger

Die SPD überholt im Deutschlandtrend die Union, zum Aschermittwoch in Vilshofen kommen mehr Leute...



Lieber tiefgefrorene Brezen zu Hause selbst aufbacken als das Gebäck beim Bäcker kaufen? In Brezen-Hochburgen wie München oder Stuttgart für viele ein absurder Gedanke. Doch genau das rät die Stiftung Warentest. Lässt sich die Ehre der Bäckerbreze noch retten? − Foto: dpa

In Bayern gibt es einen wichtigen Dreiklang, den sogar schon der frühere US-Präsident Barack Obama...





Christian Schmidt. − Foto: Michael Kappeler/dpa

Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) hat den umstrittenen Veggie-Erlass des...



Robert Lewandowski jubelt. − Foto: Christian Charisius/dpa

Nach der Gala in der Champions League hat Robert Lewandowski den Bayern in der Bundesliga in...



Viel zu investieren, viel Arbeit, zu wenig Gäste – nicht nur der Neuöttinger Gasthof Krone zieht angesichts dessen die Notbremse. − F.: Kleiner

Der "Dörfl" in Neuötting, der "Brandhof" in Alzgern – es sind traditionsreiche Namen...



Stielt Martin Schulz der CSU dieses Jahr die Show? Veranstalter erwarten einen großen Ansturm beim Politischen Aschermittwoch der SPD in Vilshofen. − Foto: dpa

Seit Jahren rühmt sich die CSU damit, am Politischen Aschermittwoch den "größten Stammtisch der...



Dank Martin Schulz nimmt die Beliebtheit der SPD wieder zu. Was es mit dem sogenannten Schulz-Effekt auf sich hat, erklärt der Passauer Politologe Heinrich Oberreuter (kleines Bild) im PNP-Interview. −Fotos: dpa/ Thomas Jäger

Die SPD überholt im Deutschlandtrend die Union, zum Aschermittwoch in Vilshofen kommen mehr Leute...





In Handschellen wird Edgar Groth 1957 ins Traunsteiner Schwurgericht geführt. Dort verurteilten ihn die Richter im Dezember zu fünf Jahren Zuchthaus. − Fotos: dpa

Ein elektrischer Stuhl, eine ausgeklügelte Geheimtür, ein perfider Plan: Vor 60 Jahren landete einer...



Ein schwerer Unfall hat sich am Freitagmorgen bei Burgkirchen ereignet. Eine Frau kam dabei ums Leben. − Foto: Timebreak21

Bei einem schweren Unfall ist am Freitag eine 59-jährige Emmertingerin unweit des Chemieparks...



"Ihr Konto ist abgelaufen", heißt es in der Email, die Betrüger derzeit auch an Empfänger in Niederbayern und der Oberpfalz verschicken. −Screenshot Polizei Niederbayern: PNP

Die Polizei warnt vor neuen betrügerischen Emails, die derzeit auch in Niederbayern und der...



Offensive Öffentlichkeitsarbeit betreibt die Firma BSH Bosch Siemens Haushaltsgeräte GmbH mit ihrer Werbung, die sich als Freiwillige Sicherheitsmaßnahme herausstellt. −Screenshot: io

"Es handelt sich um eine Freiwillige Sicherheitsmaßnahme, keinesfalls um eine Rückrufaktion"...



Hubert Ilsanker ist immer für einen Spaß zu haben – und steigt dafür auch mal in seinen Brennkessel. − Fotos: Pfeiffer

Nahe dem Watzmann, oberhalb des Königssees, gräbt Hubert Ilsanker 25 Jahre lang nach seltenen...