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09.08.2010  |  00:00 Uhr

Kajakfahrer ertrunken

22-jähriger Traunsteiner geriet am Samstagabend nach Wehr bei Siegsdorf in Wasserwalze

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Von Herbert Reichgruber

Traunstein/Siegsdorf. Tödlich endete die Kajakfahrt eines 22-jährigen Traunsteiners am Samstagabend auf der Traun bei Siegsdorf. Der junge Kaminkehrer und sein 23-jähriger Freund waren in eine Wasserwalze geraten. Während sich der 23-Jährige noch ans Ufer retten konnte, starb sein Freund am Unglücksort.

Die beiden jungen Männer, sie wohnten beide in einer Wohngemeinschaft in Traunstein, waren offenbar am Samstag bei Eisenärzt mit ihren Kajaks in die Traun eingestiegen. Die beiden Männer werden als sportlich und im Kajaksport "nicht ungeübt" beschrieben.

Die Traun gilt bei Kajaksportlern bei normalem Wasserstand als wenig interessant. Am Samstag herrschte durch das Hochwasser allerdings eine hohe Fließgeschwindigkeit, was den Fluss offenbar für den 23-jährigen Maurer und seinen Mitbewohner attraktiv machte. Nach Polizeiangaben durchfuhren die beiden jungen Männer mit ihren Kajaks in Richtung Traunstein auch zwei Wehre, ehe sie vermutlich an einer Staustufe zwischen dem Wehr in Siegsdorf und der Brücke am Siegsdorfer Kreisverkehr in eine Wasserwalze gerieten.

Während sich der Ältere aus der Wasserwalze befreien konnte, ertrank sein jüngerer Begleiter, der laut Polizei eine Schwimmweste getragen hat. Der Maurer schaffte es mit eigener Kraft ans steile Traunufer. Als sein Freund angetrieben wurde, versuchte er ihn noch zu retten. Als ihm dies nicht alleine gelang, lief er zum nahe gelegenen Eiscafé von Sandro Pizzol, der sofort den Notarzt alarmierte und anschließend mit dem Maurer zur Unglücksstelle lief. Dort gelang es mit Hilfe eines weiteren Mannes, den 22-Jährigen über den steilen Hang auf einen Radweg zu ziehen. Sofort eingeleitete Reanimationsversuche blieben erfolglos: "Da war nichts mehr zu machen, auch der Notarzt hatte keinen Erfolg mehr", sagte gestern Sandro Pizzol gegenüber Ihrer Lokalzeitung.

Zur Bergung der Kajaks waren die DLRG-Schnelleinsatzgruppen aus Traunstein und Truchtlaching im Einsatz. Sie suchten vom Ufer aus die Traun nach den beiden Kajaks ab. Da bereits klar war, dass keine Personen mehr auf dem Wasser waren, setzten die Wasserretter keine Boote ein: "Vor allem bei Nacht wären wir nicht aufs Wasser gegangen", erklärte gestern Karl Weilharter von der DLRG Traunstein-Siegsdorf, der bei der Suche im Einsatz war. Die Traun habe am Samstag einen bis zu 80 Zentimeter höheren Wasserstand gehabt, als im Normalfall. Dadurch sei die Fließgeschwindigkeit auf bis zu drei Meter pro Sekunde angestiegen – normal seien 0,5 Meter pro Sekunde.

Bereits gestern Vormittag war der Wasserstand wieder um 50 Zentimeter gesunken. Wie Weilharter erklärte, sei die Traun bei einem solchen Hochwasser auch für geübte Kajakfahrer gefährlich: "Es kann immer ein Ast rausstehen, oder man schlägt mit dem Kopf an einen Stein, den man nicht sieht." Auch Sigi Stadler von der DLRG Truchtlaching, der ebenfalls mit fünf Rettern an der Kajaksuche beteiligt war, warnt vor den Gefahren des Hochwassers an der Traun: "Momentan ist es extrem gefährlich, dort runterzufahren. Auch wir hätten unsere Leute für die Suche nach reinen Gegenständen nicht ins Wasser gelassen. Für uns steht die Sicherheit unserer Kollegen an oberster Stelle."

Die beiden Kajaks wurden schließlich von der DLRG Traunstein-Siegsdorf am Traunufer gefunden, eines noch im Bereich Siegsdorf und das zweite am gestrigen Vormittag bei Traunstein. Die Kripo Traunstein hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen übernommen. Bislang ergaben sich keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.








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