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07.10.2010  |  00:00 Uhr

Neuer Versuch für Geothermie

Investorengruppe aus Grünwald plant Bohrungen für 2011 – Investition von über 50 Mio. Euro

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Traunreut (hr). Ein zweites Mal wird jetzt versucht, eine Geothermiekraftwerk in Traunreut zu bauen. Am Dienstagnachmittag wurde das Projekt vorgestellt und vom Stadtrat erste Formalien genehmigt. Die erste Bohrung soll im Frühjahr an der ST 2104 beginnen.

Bereits 2008 kündigte die Firma Renergie aus Berlin an, ein Geothermie-Kraftwerk gegenüber der Rinke-Kiesgrube an der Staatsstraße 2104 zu bauen. Nicht zuletzt wegen der Finanzkrise wurde das Projekt aber immer wieder verschoben.

Inzwischen gehört die Lizenz dazu einer neuen Investorengruppe aus Grünwald bei München. Unter dem Namen "Geothermische Kraftwerksgesellschaft Traunreut mbH" hat die Gruppe bei der Regierung von Oberbayern den Genehmigungsantrag für die Errichtung eines Bohrplatzes an der Staatsstraße 2104, gegenüber dem Asphaltmischwerk, eingereicht. Dieser Antrag und die Bauvoranfrage sind die ersten formalen Schritte zum Beginn der geothermischen Tiefbohrungen in Traunreut.

Aus etwa 5000 Meter Tiefe soll über die erste Bohrung rund 125 Grad heißes Thermalwasser gefördert werden, das nach Abkühlung auf rund 55 Grad über die zweite Bohrung wieder in den Untergrund geleitet wird. Die so gewonnene Energie soll zum einen Teil der langfristigen Versorgung der Stadt mit Fernwärme dienen, zum anderen Teil der Stromerzeugung. Die elektrische Leistung soll jetzt bei drei bis fünf Megawatt liegen, Renergie hatte 2008 noch mit zehn Megawatt Leistung geplant. Nach erfolgreichen Bohrungen soll 2012 auf dem Bohrplatz eine Erdwärmeübergabestation zum Fernwärmenetz der Stadt und ein Erdwärmekraftwerk errichtet werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird mit über 50 Millionen Euro beziffert. Die Geothermische Kraftwerksgesellschaft Traunreut mbH ist eine Tochtergesellschaft der Grünwald Equity Geothermie GmbH, die ankündigt, in den nächsten Jahren bis zu fünf geothermische Anlagen in Bayern zu bauen.

Am Dienstag wurde das Projekt erstmals öffentlich dem Stadtrat und bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Dr. Raimund König, Geschäftsführer der Grünwald Equity Geothermie GmbH, kam dazu in die Stadt und betonte, dass für ihn und seine Partner die Fernwärmeabnahme durch die Stadt eine große Rolle im Finanzierungskonzept spielt: "Ohne Einigung mit der Stadt bohren wir nicht." Die Verhandlungen über den möglichen Preis für die in Traunreut dringend benötigte Fernwärme laufen derzeit und sollen laut Dr. König spätestens in den kommenden sechs bis acht Wochen abgeschlossen sein: "Wir sind dabei uns anzunähern."

Die neue Gesellschaft wurde laut Dr. König mit 20 Millionen Euro Eigenkapital ausgestattet, wobei die Stadt Traunreut nicht zu den Investoren gehört. Der Geschäftsführer der GmbH betonte, dass sich er und seine Partner "schöne Erträge erhoffen", die durch die derzeitigen Förderungen der Technologie möglich seien. Gerechnet werde mit einer Rendite von sechs bis acht Prozent vor Steuern.

Um das Risiko der Bohrung so gering wie möglich zu halten, seien die bestmöglichen Berater engagiert worden. Anhand der bereits vorliegenden Gutachten liege die Gefahr, kein entsprechend heißes Wasser in der benötigten Menge zu finden, bei maximal 15 Prozent. Dieses Risiko würde über eine Versicherung abgedeckt, auch dazu laufen derzeit die Verhandlungen.

Es wird angenommen, dass das benötigte Wasser in einer Tiefe von 5000 Meter gefunden wird. Eine so tiefe Bohrung gab es laut König in Bayern noch nicht. Sein Unternehmen habe trotzdem Traunreut als ersten Standort ausgesucht, weil hier sowohl Stadt als auch Landkreis hinter der Geothermie stünden.

Beginnen soll die erste Bohrung im April kommenden Jahres. Bei optimalem Verlauf könnte die Bohrzeit 200 Tage betragen. Da es bei solchen Bohrungen aber immer zu Überraschungen kommen könne, seien auch 250 Tage Bohrzeit möglich. Dr. König erklärte, dass sogar Zeitverschiebungen bis zu zwölf Monaten möglich seien.

Und: Auch wenn die erste Bohrung für die Wasserentnahme erfolgreich sei, bestehe noch die Gefahr, dass die zweite Bohrung, durch die das abgekühlte Wasser wieder eingeleitet werden muss, scheitere. Diese zweite Bohrung soll im Nordosten der Stadt durchgeführt werden.








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