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26.11.2009  |  00:00 Uhr

Marienkäfer aus Asien auf dem Vormarsch

Die Insekten suchen bei derzeit warmen Temperaturen Winterquartier

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Von Monika Pingitzer

Kirchanschöring / Tittmoning. Zu einer Plage entwickelt sich derzeit der asiatische Marienkäfer in der Gegend rund um Kirchanschöring und Tittmoning. Georg Unterhauser, der Kreisfachberater für Gartenbau und Landschaftspflege am Landratsamt Traunstein, erklärt, wie es zu dieser massenhaften Vermehrung der Marienkäfer kommt.

"Bedingt durch die günstige Witterung treten die asiatischen Marienkäfer derzeit in Massen auf", erklärt Georg Unterhauser. Warum sie sich punktuell in großer Zahl zusammenfinden, sei nicht geklärt, so der Kreisfachberater am Landratsamt Traunstein.

Klar sei, dass es sich um eine Folge der Globalisierung handle, der Käfer sei als biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel aus den USA nach Europa eingeführt worden: "Der asiatische Marienkäfer wurde vor einigen Jahren als natürlicher Feind gegen Wollläuse im Wintergarten eingesetzt. Die Insekten fühlten sich wohl und es kam zu einer Auswilderung." Bei den derzeit herrschenden, ungewöhnlich warmen Temperaturen schwärmt der asiatische Marienkäfer: "Die Tiere senden Pheromone aus und bevölkern in großen Mengen weiße Wände", so Unterhauser weiter. "Sie suchen nach Ritzen in Mauern, um gemeinsam überwintern zu können." In auffallend großer Zahl treten die asiatischen Marienkäfer derzeit im Kirchanschöringer Weiler Redl auf, wo sie beinahe schon zu einer Plage geworden sind, auch in Tittmoning sind die Insekten bereits in Massen angetroffen worden, wie Leser der Heimatzeitung mitteilten. Bedenklich ist die Vermehrung des asiatischen Marienkäfers – der in mehreren Farbschattierungen von gelb über rot bis schwarz und unterschiedlicher Punktezahl auftritt – dennoch: die hier neu angesiedelten Insekten vermehren sich schneller als der heimische Marienkäfer und fressen diesem auch noch die Nahrung – vorwiegend Blattläuse – weg. Ist dann nicht mehr genügend Futter vorhanden, fressen die asiatischen Marienkäfer auch die Larven ihrer heimischen Artgenossen: "Die Dominanz des asiatischen gegenüber des heimischen SiebenPunkt-Marienkäfers wird immer größer", betont Unterhauser. "Der Ober sticht den Unter."

Der asiatische Marienkäfer ist nicht geschützt, tritt er in Massen auf, die störend wirken, dann kann man ihn und seine Artgenossen am besten frühmorgens – wenn er sich noch in der Kältestarre befindet – von weißen Wänden abkehren, rät der Kreisfachberater.








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