• pnp.de
  • regioevent.de
  • heimatsport.de


pnp.de 31.07.2015



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




26.11.2009  |  00:00 Uhr

Marienkäfer aus Asien auf dem Vormarsch

Die Insekten suchen bei derzeit warmen Temperaturen Winterquartier

Lesenswert (0) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






Von Monika Pingitzer

Kirchanschöring / Tittmoning. Zu einer Plage entwickelt sich derzeit der asiatische Marienkäfer in der Gegend rund um Kirchanschöring und Tittmoning. Georg Unterhauser, der Kreisfachberater für Gartenbau und Landschaftspflege am Landratsamt Traunstein, erklärt, wie es zu dieser massenhaften Vermehrung der Marienkäfer kommt.

"Bedingt durch die günstige Witterung treten die asiatischen Marienkäfer derzeit in Massen auf", erklärt Georg Unterhauser. Warum sie sich punktuell in großer Zahl zusammenfinden, sei nicht geklärt, so der Kreisfachberater am Landratsamt Traunstein.

Klar sei, dass es sich um eine Folge der Globalisierung handle, der Käfer sei als biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel aus den USA nach Europa eingeführt worden: "Der asiatische Marienkäfer wurde vor einigen Jahren als natürlicher Feind gegen Wollläuse im Wintergarten eingesetzt. Die Insekten fühlten sich wohl und es kam zu einer Auswilderung." Bei den derzeit herrschenden, ungewöhnlich warmen Temperaturen schwärmt der asiatische Marienkäfer: "Die Tiere senden Pheromone aus und bevölkern in großen Mengen weiße Wände", so Unterhauser weiter. "Sie suchen nach Ritzen in Mauern, um gemeinsam überwintern zu können." In auffallend großer Zahl treten die asiatischen Marienkäfer derzeit im Kirchanschöringer Weiler Redl auf, wo sie beinahe schon zu einer Plage geworden sind, auch in Tittmoning sind die Insekten bereits in Massen angetroffen worden, wie Leser der Heimatzeitung mitteilten. Bedenklich ist die Vermehrung des asiatischen Marienkäfers – der in mehreren Farbschattierungen von gelb über rot bis schwarz und unterschiedlicher Punktezahl auftritt – dennoch: die hier neu angesiedelten Insekten vermehren sich schneller als der heimische Marienkäfer und fressen diesem auch noch die Nahrung – vorwiegend Blattläuse – weg. Ist dann nicht mehr genügend Futter vorhanden, fressen die asiatischen Marienkäfer auch die Larven ihrer heimischen Artgenossen: "Die Dominanz des asiatischen gegenüber des heimischen SiebenPunkt-Marienkäfers wird immer größer", betont Unterhauser. "Der Ober sticht den Unter."

Der asiatische Marienkäfer ist nicht geschützt, tritt er in Massen auf, die störend wirken, dann kann man ihn und seine Artgenossen am besten frühmorgens – wenn er sich noch in der Kältestarre befindet – von weißen Wänden abkehren, rät der Kreisfachberater.








Dokumenten Information
Copyright © heimatzeitung.de 2015
Dokument erstellt am










Anzeige





Hier wurde das Baby gefunden. Foto: dpa

Das auf einer Toilette am Münchner Flughafen zurückgelassene Neugeborene hat gute Überlebenschancen...



Foto: Archiv dpa

Die Bundespolizei warnt zum Beginn der Sommerferien vor den oft unterschätzten Gefahren an...



"Drei Jahre sind eine lange Zeit:" Pep Guardiola zweifelt an einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern. − Foto: dpa

Star-Trainer Pep Guardiola hält sich eine mögliche Zukunft beim FC Bayern über 2016 hinaus weiter...



−Symbolbild: dpa

Ein Neugeborenes ist auf der Toilette eines Parkhauses am Münchner Flughafen gefunden worden...



Unfall bei Lappersdorf. Foto: Armin Weigel/dpa

Unmittelbar vor Beginn der Sommerferien sind am Freitagmorgen bei gleich zwei Unfällen mit Bussen...





"Von einem jungen, dynamischen und lebenserfahrenen Bischof erhoffen wir uns anderes", schreiben 20 Priester aus dem Bistum Passau an Bischof Stefan Oster. −Archivbild: Thomas Jäger

"Von einem jungen, dynamischen und lebenserfahrenen Bischof erhoffen wir uns anderes"...



Noch immer uneins: Sebastian Frankenberger ist vom Nutzen des Rauchverbots überzeugt, Franz Bergmüller hingegen nicht. − Fotos: Thomas Jäger/privat

Seit fünf Jahren ist in bayerischen Wirtshäusern, Kneipen und Clubs und auf Volksfesten das Rauchen...



Wer die Alz im Schlauchboot runterschippert, sollte in Truchtlaching Vorsicht walten lassen. Nicht wegen Stromschnellen oder gefährlicher Untiefen. Die "Gefahr" kommt von oben, von den mit maximaler Wasserverdrängung im Fluss aufschlagenden Brückenspringern. Bevorzugte Zielgruppe der Spritz-Attacken: Die Preiß’n, wie der BR-Film über den "wilden Chiemgauer Brauch" (kl Bild) zeigt. −Fotos: Archiv rse/Screenshot BR Abendschau

Auf halber Strecke ist es vorbei mit der beschaulichen Paddel-Idylle. Nicht nur, weil die Alz...



Auf Facebook wird die Entscheidung bejubelt. Screenshot: Wolf

Seit Monaten erhitzt den Bayerwald ein Streit um ein geplantes Pumpspeicherwerk am 1293 Meter hohen...



Foto: Archiv dpa

Im Raum Lindau gibt zum zweiten Mal binnen eines Jahres ein katholischer Pfarrer wegen einer Frau...





Um ein Zeichen zu setzen, stellten sich die Schüler für ein Gruppenfoto aus der Vogelperspektive in eigens ausgesuchten Formationen zusammen. Auf dem Bild zu sehen ist die Mittelschule Tüßling. − Foto: Schulamt

Landesfahnen von Syrien, Peru, Afghanistan und dem Iran – schon die Wappen am neuen...



Künftig wird in Trostberg dreistimmig vor dem Katastrophenfall gewarnt – neben der Sirene am Alzchem-Gelände durch die beiden zusätzlichen Anlagen mit je acht Signalhörnern auf dem Feuerwehrgebäude (links) und am Freizeitzentrum.

Ein schwerer Störfall im Chemiepark, gesundheitsschädliche Stoffe treten aus...



Aufstieg zur Großen Zinne in den Sextener Dolomiten im Jahr 1958 (v. l.): Hans Kellendorfer sen. und Luise Gschirr. Luise trägt das Seil am Körper, mit dem sie sich auch später beim Abstieg sichern lässt. Ihre Mutter durfte das Seil bei der Abfahrt zu Hause nicht sehen, damit sie sich keine Sorgen machte. Berggehen hält jung: Luise Gschirr (81), die auch mit dem Vater von Hans Kellendorfer jun. (84) unterwegs war, und Hans Kellendorfer jun. sind in den 50er-Jahren auf so manchen Gipfel gekraxelt. Der Hochfelln hat es Luise besonders angetan, und der Dachstein ist Hans’ Liebling. − Fotos: Archiv DAV-Sektion Tittmoning (4)/Agnes Lamminger (1)

"Wir haben viel riskiert, aber passiert ist uns nie etwas", sagt Luise, und Hans nickt...



Wer die Alz im Schlauchboot runterschippert, sollte in Truchtlaching Vorsicht walten lassen. Nicht wegen Stromschnellen oder gefährlicher Untiefen. Die "Gefahr" kommt von oben, von den mit maximaler Wasserverdrängung im Fluss aufschlagenden Brückenspringern. Bevorzugte Zielgruppe der Spritz-Attacken: Die Preiß’n, wie der BR-Film über den "wilden Chiemgauer Brauch" (kl Bild) zeigt. −Fotos: Archiv rse/Screenshot BR Abendschau

Auf halber Strecke ist es vorbei mit der beschaulichen Paddel-Idylle. Nicht nur, weil die Alz...



− Foto: dpa

Zwei Jahre Haft auf Bewährung, dazu eine Psychotherapie und ein Kontaktverbot – so ahndet das...













Burg Herzberg Festival 2015

30.07.2015 /// Burg Herzberg /// Breitenbach am Herzberg

Nature One 2015

31.07.2015 /// Raketenbasis Pydna /// Kastellaun

Volksfest Arnstorf

31.07.2015 /// Volksfestplatz an der Wiesenstrasse /// Arnstorf

Im Markt Arnstorf wird seit dem Jahre 1886 traditionell ein Volksfest veranstaltet, welches eine...
mehr
Burg Herzberg Festival 2015

30.07.2015 /// Burg Herzberg /// Breitenbach am Herzberg

Nature One 2015

31.07.2015 /// Raketenbasis Pydna /// Kastellaun

Gerniale - "Birdman"

01.08.2015 /// 21:15 Uhr /// Theatron im Schlosspark (SchlossÖkonomie) /// Eggenfelden

Drama/Komödie mit Michael Keaten im Open-Air-Kino.
mehr
Mit "Gefühlt Mitte Zwanzig" gelingt Indiefilm-Meister Noah Baumbach eine anspielungsreiche...
Ein junger Mann folgt seiner großen Liebe in den Wilden Westen: Das ist 1870 eine gefährliche Reise...
Der britische Komiker Simon Pegg ("Shaun of the Dead", "Star Trek") hat in seinem neuen Film ein...
In den Archiven des Heiligen Stuhls lagern Aufzeichnungen von Besessenen auf der ganzen Welt: "The...
mehr