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Altötting  |  02.12.2013  |  10:10 Uhr

"Größter Sieg": Bergläufer Sturm triumphiert bei Trail-Marathon

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Die diesjährige Laufsaison war eine der schlechtesten, die Marco Sturm in den letzten Jahren hinter sich gebracht hat. Aber ganz am Ende gab's doch einen mehr als versöhnlichen Abschluss: Beim 1. Heidelberger Trail-Marathon rannte der Berglaufspezialist aus Altötting den Sieg heraus.

42,195 km, dabei 1500 Höhenmeter inklusive drei Gipfelanstiege – der Wettkampf hatte es in sich. Gut 2000 Teilnehmer, davon 1000 Einzelstarter, waren dabei. Und Sturm kam als Erster zurück in die Altstadt, wo das Ziel war. Nach drei Stunden, einer Minute und 15 Sekunden blieb die Uhr für den 36-Jährigen vom LLC Marathon Regensburg stehen. Unter 675 männlichen Finishern hatte er einen deutlichen Vorsprung von vier Minuten auf den Zweitplatzierten, Tobias Hegmann von der TSG Kleinostheim, mit 3:05:16.

Zweimal umgeknickt

Zwischen Kilometer 33 und 34 "schluckte" Sturm den führenden Timo Zeiler. Der fünffache Deutsche Meister im Berglauf musste bei seiner Marathon-Premiere einem zu hohen Anfangstempo Tribut zollen, während Sturm davonzog. Als er den Gipfel des Heidelberger Hausbergs Königstuhl überquert hatte und schon in Siegesgedanken abwärts in Richtung Stadt lief, passierte dem Altöttinger ein Malheur: Er knickte um – zweimal sogar – und spürte heftige Schmerzen im Knöchel. Aber die versuchte er irgendwie zu ignorieren. Und dies gelang so gut, dass ihm trotz des Handicaps von hinten niemand mehr auch nur annähernd gefährlich werden konnte.

Euphorie pur beim Durchlaufen des Zielbandes! Und auch noch mit etwas Abstand zum Rennen: "Mein größter Sieg, seit ich Leistungssport betreibe", sagt Sturm. Ja, er spricht sogar von "einer meiner besten sportlichen Leistungen überhaupt" – und schließt dabei selbst die Berglauf-Langdistanz-WM 2009 ein, als er in Söll/Tirol einen herausragenden 5. Platz erreicht hatte.

"Mein größter Sieg"

Dabei war die Saison nach eigenen Worten "schlichtweg enttäuschend" verlaufen. Nach vielversprechenden Auftritten vor Jahresfrist wurde Sturm im Frühjahr von Verletzungen zurückgeworfen. Dank zweier Trainingslager in Kenia, seiner zweiten Heimat, reichte es beim renommierten Zermatt-Marathon im Juli zu einem guten 10. Platz – auch wenn er diesen im Ziel mit einem Zusammenbruch bezahlen musste. Wegen "beruflicher und privater Probleme", so Sturm, der zwischenzeitlich in der Schweiz arbeitete, habe er seine Form bei weiteren Bergläufen nicht umsetzen können. Mit Regensburg wurde er immerhin Bayerischer Mannschaftsmeister und Vize auf nationaler Ebene. Aber der ersehnte Einzelerfolg stellte sich erst ein, als Sturm schon gar nicht mehr daran glaubte. Sein großes Ziel für 2014 ist derweil bereits fest umrissen: die Quali für die Berglauf-WM am mehr als 4000 m hohen Pikes Peak im US-Staat Colorado.  − ow








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