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Crosslauf  |  25.01.2016  |  23:50 Uhr

Führender Josef Diensthuber verläuft sich im Wald und wird nur Achter – Julia Viellehner feiert gleich zwei Siege

von Oliver Wagenknecht

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Pechvogel: Josef Diensthuber, Waldkraiburg-Gewinner der letzten zwei Jahre und Gesamtsieger der Crosslauf-Serie Inn/Salzach 2015, erreichte das Ziel im Jahnstadion erst nach einer unfreiwilligen Extratour von gut einem halben Kilometer. Er hatte klar in Führung gelegen. − Fotos: Stuffer

Pechvogel: Josef Diensthuber, Waldkraiburg-Gewinner der letzten zwei Jahre und Gesamtsieger der Crosslauf-Serie Inn/Salzach 2015, erreichte das Ziel im Jahnstadion erst nach einer unfreiwilligen Extratour von gut einem halben Kilometer. Er hatte klar in Führung gelegen. − Fotos: Stuffer

Pechvogel: Josef Diensthuber, Waldkraiburg-Gewinner der letzten zwei Jahre und Gesamtsieger der Crosslauf-Serie Inn/Salzach 2015, erreichte das Ziel im Jahnstadion erst nach einer unfreiwilligen Extratour von gut einem halben Kilometer. Er hatte klar in Führung gelegen. − Fotos: Stuffer


Normalerweise hätte Josef Diensthuber beim Cross des VfL Waldkraiburg locker den Siegeshattrick geschafft. Doch dann bog der Topmann der LG Gendorf Wacker Burghausen im Wald an einer Abzweigung falsch ab und kam erst als Achter ins Ziel. Die Siege bei der ersten von sechs Veranstaltungen der Inn/Salzach-Serie sicherten sich Jakob Heindl (TSV Wasserburg) und Julia Viellehner aus Winhöring, die tags darauf in Köln gleich noch ein weiteres Rennen gewann.

Dumm gelaufen! Josef Diensthuber verschenkte am Samstag den sicheren Sieg. Mangelnde Streckenkenntnis kann nicht der Grund seines Irrlaufs gewesen sein, denn an den letzten beiden Crossläufen in Waldkraiburg hatte der Reischacher nicht nur teilgenommen, sondern diese auch gewonnen. Diesmal duellierte er sich an der Spitze lange mit Jakob Heindl, ebenfalls ein Triathlet, den er auf der zweiten 3600-m-Runde klar auf Distanz brachte.

Was dann schiefging, schildert LG-Gendorf-Kollege Klaus Estermaier so (Diensthuber war für heimatsport.de nicht erreichbar): "Maximal einen Kilometer vor dem Ziel hatte Josef vermutlich bereits einen guten Vorsprung. An einer 90-Grad-Kurve im Wald, an der in der ersten Runde noch ein Streckenposten stand, war er aus unerklärlichen Gründen rechts statt links abgebogen." Die korrekten Wegmarkierungen mit Pfeilen und Sägespänen habe Diensthuber wohl "nicht wahrhaben wollen". Der amtierende Gesamtsieger der Serie sei dann "mindestens 250 m in die falsche Richtung gelaufen, so Estermaier. Erst als Diensthuber weit vor sich andere Läufer entdeckte – das Ende des Hauptfeldes – habe er seinen Fehler bemerkt und kehrtgemacht. An der verhängnisvollen Stelle waren zwischenzeitlich mehrere andere Läufer vorbeigekommen, als sich Diensthuber wieder einreihte. Nach 26:36 Minuten war er im Ziel – was trotz Extraweg und Extrazeit noch zum Sieg in der 14-köpfigen Altersklasse M35 reichte, in die der 34-Jährige heuer aufgerückt ist.

Doppelsiegerin: Julia Viellehner fuhr nach Platz 1 am Samstag in Waldkraiburg direkt weiter nach Köln, wo sie am Sonntag bei der Winterlaufserie des LSV Porz über 10km ebenfalls beste Frau war.

Doppelsiegerin: Julia Viellehner fuhr nach Platz 1 am Samstag in Waldkraiburg direkt weiter nach Köln, wo sie am Sonntag bei der Winterlaufserie des LSV Porz über 10km ebenfalls beste Frau war.

Doppelsiegerin: Julia Viellehner fuhr nach Platz 1 am Samstag in Waldkraiburg direkt weiter nach Köln, wo sie am Sonntag bei der Winterlaufserie des LSV Porz über 10km ebenfalls beste Frau war.


Auf schneebedeckten Wegen, die teils tief-matschig, teils vereist-rutschig waren, brauchte Jakob Heindl für seinen Sieg über die 7200 m 25:04 Minuten. Auf den Rängen 2 bis 4 folgen Florian Warkus (LG Mettenheim/25:12), Kilian Hofbauer (TV Altötting/25:26) und Klaus Estermaier (25:45), der die Klasse M45 gewann. Im Frauenrennen über 4100m setzte sich die Wahl-Waldkraiburgerin Julia Viellehner mit Spikes in 15:05 Minuten ungefährdet durch, verwies Elisabeth Haas (LG Stadtwerke München/15:46) und Katrin Esefeld (LG Mettenheim/16:09) auf die Plätze. Am Sonntag pulverisierte Viellehner bei ihrem Sieg über 10km bei der Kölner Winterserie des LSV Porz in der Klassezeit von 34:23 Minuten den Streckenrekord um satte 34 Sekunden.

Nächster Inn/Salzach-Cross ist am 5. März beim TV Altötting.

Ergebnisse der einzelnen Altersklassen im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger (Dienstagsausgabe)








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