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11.03.2016  |  23:50 Uhr

"Sieben Punkte aus nächsten drei Spielen": So kalkuliert Tögings Fußballboss Maier, um unten rauszukommen

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Mit dem 2:2 gegen Geretsried war er nicht zufrieden: Fußball-Abteilungsleiter Klaus Maier (vorne) vom abstiegsbedrohten Landesligisten FC Töging. − Foto: Archiv/Butzhammer

Mit dem 2:2 gegen Geretsried war er nicht zufrieden: Fußball-Abteilungsleiter Klaus Maier (vorne) vom abstiegsbedrohten Landesligisten FC Töging. − Foto: Archiv/Butzhammer

Mit dem 2:2 gegen Geretsried war er nicht zufrieden: Fußball-Abteilungsleiter Klaus Maier (vorne) vom abstiegsbedrohten Landesligisten FC Töging. − Foto: Archiv/Butzhammer


Erstes Auswärtsspiel 2016 für die Landesliga-Fußballer des FC Töging: Am 24. Spieltag ist der Tabellendreizehnte der Südost-Gruppe an diesem Samstag um 15Uhr zu Gast beim Neunten, Aufsteiger SV Manching.

Mit dem 2:2 beim Auftakt der Frühjahrsrunde gegen den TuS Geretsried war man im Töginger Lager alles andere als zufrieden. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn wollte das Team von Trainer Adam Gawron eine Duftmarke setzen, begann auch gut, ließ sich aber am Ende beinahe die Butter vom Brot nehmen. Dazu erlaubte man sich den Luxus, einen Elfer zu versemmeln. Dass den ausgerechnet Torwart Welder de Souza Lima schoss, war übrigens vorher nicht abgesprochen. "Er fühlte sich sicher, also ist er nach vorn und hat’s gemacht", erzählt Abteilungsleiter Klaus Maier, der nach dem Spiel nicht von einem gewonnenen, sondern von zwei liegengelassenen Punkten sprach.

Auch in Manching werden die Trauben für die Truppe um Kapitän Thomas Deißenböck hoch hängen, denn der Neuling hat sich in der höheren sportlichen Umgebung gut eingelebt. Mit einer ausgeglichenen Bilanz (je sieben Siege, Unentschieden und Niederlagen) hat der SVM drei Zähler mehr auf dem Konto als Töging, dabei liegt der letztjährige Meister der Bezirksliga Nord noch mit zwei Spielen im Rückstand. Auch vorige Woche musste Manching unfreiwillig pausieren, denn der geplante Heimauftakt gegen Türkgücü-Ataspor München fiel ebenso den widrigen Platzverhältnissen zum Opfer wie zuvor das Nachholspiel beim TSV Eching.

Dass die Manchinger noch nicht im Wettkampfrhythmus sind und die Vorbereitung notgedrungen um zwei Wochen verlängern mussten, könnte der Gawron-Elf zum Vorteil werden. "Kann sein, muss aber auch nicht zwangsläufig so sein", wiegelt Maier ab und hofft dabei, dass sich seine Mannschaft stabiler präsentiert als bei den beiden Gegentreffern gegen Geretsried, wo die Abwehr nicht die beste Figur abgegeben hatte. Der Spartenleiter sagt aber auch, dass die Truppe noch Zeit brauche, "schließlich hatten wir im Winter einen deutlichen Umbruch im Team. Das geht nicht einfach so von heute auf morgen". Seine Hoffnung drückt er in konkreten Zahlen aus: "Wenn wir in den nächsten drei Spielen sieben Punkte holen, kommen wir da unten raus." Nach der Aufgabe in Manching folgt ein Heimspiel gegen den TuS Holzkirchen (5.), bevor man am Ostersamstag beim derzeitigen Vorletzten TSV Velden spielt.

Am kickenden Personal wird sich gegenüber der Vorwoche kaum etwas ändern. Für Vitaly Blinov und Christoph Riedl kommt ein Einsatz noch zu früh und so könnte es dieselbe Startformation wie gegen Geretsried geben. Benedikt Baßlsperger, Ex-Kapitän und in Töging über Jahre im Angriff wie selbstverständlich gesetzt, muss sich strecken, wenn er zurück in die erste Elf will. Noch dazu, wo Tim Fredlmeier, einer der Neuen vom FC Mühldorf, bei seinem Landesliga-Debüt genau das getan hat, was von einem Stürmer erwartet wird: Tore schießen. Mit seinem Doppelpack hat er sich für weitere Einsätze empfohlen. − cze








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