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Biathlon  |  08.01.2018  |  23:40 Uhr

Kühn und seine neun Nebel-Strafrunden von Oberhof: Keine Vorwürfe an den Unglücksraben aus Tüßling

von Oliver Wagenknecht

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Null Sicht am Schießstand: Johannes Kühn musste beim Rennen der Männerstaffel in Oberhof zweimal unter besonders irregulären Bedingungen in den Anschlag gehen. − Foto: dpa/Martin Schutt

Null Sicht am Schießstand: Johannes Kühn musste beim Rennen der Männerstaffel in Oberhof zweimal unter besonders irregulären Bedingungen in den Anschlag gehen. − Foto: dpa/Martin Schutt

Null Sicht am Schießstand: Johannes Kühn musste beim Rennen der Männerstaffel in Oberhof zweimal unter besonders irregulären Bedingungen in den Anschlag gehen. − Foto: dpa/Martin Schutt


Dass beim Biathlon-Weltcup in Oberhof ausgerechnet Johannes Kühn in der Männerstaffel fast alles verschoss, was zu verschießen war, hatte schon eine gewisse Tragik. Aber so sehr der Tüßlinger für seine schwankenden Leistungen an den Schießständen dieser Welt bekannt ist – am Sonntag war an seinen "Fahrkarten" allein der Nebel schuld, der die Sicht auf die Scheiben völlig verhüllte. Darüber bestand Einigkeit.

"Das war kein regulärer Wettkampf mehr", schimpfte etwa Bundestrainer Mark Kirchner in der ARD. Das 4x7,5-km-Rennen stand mehrfach vor dem Abbruch, wurde dann aber doch durchgezogen – womöglich wegen der Zuschauer vor Ort und an den Fernsehern. Und man konnte den Eindruck haben, der Wettergott hätte sich speziell gegen Johannes Kühn verschworen: Jedesmal wenn der 26-Jährige zum Schießstand kam, zog es komplett zu. "Gesehen hab ich nix", sagte der spürbar mitgenommene Ersatzläufer im TV-Interview. "Und wenn ich nix sehe, weiß ich auch nicht, auf was ich schießen soll..."

Nach den Ausfällen der Stammkräfte Simon Schempp und Erik Lesser übernahm Kühn an Position 2 von Startläufer Roman Rees, der bereits ein Mal in die Strafrunde musste. Der Tüßlinger machte einige Plätze gut und kam als Zehnter zum Liegendschießen. "Ich habe keine schwarzen Ziele gesehen", gab Kühn achselzuckend zu. Er wartete lange, verlor viel Zeit und traf schließlich nur eine Scheibe. "Als ich in die Strafrunde lief, dachte ich, es wird eh gleich abgebrochen."

Wurde es aber nicht. Vier Strafrunden und eine Parcours-Runde später schienen die Sichtverhältnisse für Kühn am Schießstand fast noch schlechter als vorher (sofern das möglich war). Er schoss nahezu blind und ist dann nach eigenen Worten "eben die Strafrunden gelaufen", fünf an der Zahl. "Johannes tat mir richtig leid", fühlte Benedikt Doll mit, der als Dritter von Kühn übernahm: "Ich stand beim Aufwärmen in der Nähe seiner Schießbahn und konnte nicht mal die große Anzeigetafel erkennen, obwohl die nur 20 m weg war." Er und Arnd Peiffer brachten die Staffel bei etwas besseren Bedingungen noch auf Rang 6.

Vorwürfe an den bemitleidenswerten Johannes Kühn, der am Freitag im Sprint mit Platz 20 ein gutes Resultat erzielt hatte, gab es keine. Nun muss der Unglücksrabe zusehen, die Staffelerlebnisse mit Trauma-Potenzial irgendwie aus dem Kopf zu kriegen – und das ganz schnell: Schon am Mittwoch soll er beim 20-km-Einzelrennen in seiner Wahlheimat Ruhpolding wieder an den Start gehen.






 

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