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Herzlich willkommen: Die Koi mögen Besuch und zeigen sich sehr zutraulich. Wer sich für einen japanischen Karpfen entscheidet, hat einen nahezu lebenslangen Begleiter, denn die Tiere werden 50 bis 70 Jahre alt.

Herzlich willkommen: Die Koi mögen Besuch und zeigen sich sehr zutraulich. Wer sich für einen japanischen Karpfen entscheidet, hat einen nahezu lebenslangen Begleiter, denn die Tiere werden 50 bis 70 Jahre alt. | Foto: Melanie Bäuumel-Schachtner

Herzlich willkommen: Die Koi mögen Besuch und zeigen sich sehr zutraulich. Wer sich für einen japanischen Karpfen entscheidet, hat einen nahezu lebenslangen Begleiter, denn die Tiere werden 50 bis 70 Jahre alt. - Foto: Melanie Bäuumel-Schachtner


"Das sind meine Haustiere", sagt Max Bauer, öffnet die Tür zu seinen Firmenräumen und lächelt breit. Wer nun erwartet, Hunden, Katzen oder Kaninchen über das Fell streicheln zu dürfen, hat sich getäuscht. Bei Max Bauers Lieblingen handelt es sich um Koi. Der Juniorchef der Firma Koi-Bauer stellt sich auf einen Vorsprung des großen, sauberen Beckens auf dem Anwesen in Zinzenzell. Und schon blubbert und sprudelt es im Wasser. Riesige japanische Karpfen in leuchtenden Farben tummeln sich am Beckenrand. Ihre kreisrunden Mäuler strecken sie aus dem Wasser, dem jungen Mann entgegen. Der wird mit dem Kraulen gar nicht mehr fertig. Hier wird eine Flosse getätschelt, da nuckelt ein Koi zart an Bauers Fingern. Die Fische sind nicht nur zutraulich, sie sind zahm. Und total begeistert vom Besuch. Glatt und kühl und fest fühlt sich ihre Haut an, es ist ein erhabenes Gefühl, sie zu streicheln. Mit einem Koi kann tatsächlich richtig gekuschelt werden. Und es ist klar zu sehen: Das mögen die Fische auch.

Bei Familie Bauer dreht sich seit 25 Jahren alles rund um den Koi. 1992 hat Hildegard Bauer ihrem Mann Edgar zum Vatertag zwei Koi-Karpfen geschenkt. Diese waren aus dem Baumarkt, hatten bei weitem nicht die Güte der Fische, die Koi-Bauer heute verkauft. Dennoch war die Leidenschaft der Bauers für die bunten Karpfen, die in Japan als Symbol für Erfolg, Stärke, Glück und Wohlstand stehen, geweckt. Sie begannen, sich intensiv mit Koi zu beschäftigen und eigneten sich alles an, was es zu lernen gab. Zwei Jahre später waren sie bereits als nebenberufliche Händler für die Kunden tätig.

Doch Hildegard und Edgar Bauer wollten keine Baumarktfische verkaufen. Sie wollten ihren Kunden exquisite Tiere bieten – zu einem Preis, der bezahlbar ist. Deshalb fliegt das Ehepaar, inzwischen längst verstärkt durch Sohn Max, zweimal im Jahr ins Niigata-Gebirge nach Japan, um dort bei Züchtern Tausende Fische zu sichten. Sie in Bayern zu züchten, ist kaum möglich: Zu lange würde es dauern, um den Grundstock für passende Verpaarungen zu legen – und auch das Klima ist in Japan für die Zucht weit besser geeignet. 56 Reisen haben die Bauers bereits unternommen. Ein Blick auf die Tiere genügt dabei: "Ich sehe unter dem ganzen Schwarm sofort den einen Fisch, der mich interessiert", erzählt Max Bauer, an den Vater Edgar im kommenden Jahr den Betrieb übergeben wird. "Und alle Fische, die je durch meine Hand gegangen sind, behalte ich im Kopf."








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