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Hahn im Korb zu sein, konkurrenzlos inmitten seiner Hühnerschar den Chef zu mimen, ist für einen Gockel das Paradies auf Erden. Dieses stolze Exemplar und seine Hühner dürfen auf einem Bauernhof ein freies, glückliches Leben führen.

Hahn im Korb zu sein, konkurrenzlos inmitten seiner Hühnerschar den Chef zu mimen, ist für einen Gockel das Paradies auf Erden. Dieses stolze Exemplar und seine Hühner dürfen auf einem Bauernhof ein freies, glückliches Leben führen. | Foto: Walter J. Pilsak

Hahn im Korb zu sein, konkurrenzlos inmitten seiner Hühnerschar den Chef zu mimen, ist für einen Gockel das Paradies auf Erden. Dieses stolze Exemplar und seine Hühner dürfen auf einem Bauernhof ein freies, glückliches Leben führen. - Foto: Walter J. Pilsak


Das "Gackern" der Hühner und das "Krähen" der Hähne gehört bzw. gehörte einst auf dem Land zu den alltäglichen Geräuschen. Gar mancher Langschläfer oder müde Feriengast hat sich schon über das Krähen eines Hahns zur frühen Morgenstund geärgert oder gar rigoros seine "Hinrichtung" gefordert. Doch das, was den Morgenmuffeln nicht gelang, kam durch die Rationalisierung in der Landwirtschaft. Hühner leben jetzt vorwiegend in Mastanlagen und nur noch selten in ihrer natürlichen bäuerlichen Umgebung.

"Ich wollt, ich wär ein Huhn, ich hätt nicht viel zu tun..!" So heißt die erste Zeile eines alten Gassenhauers aus dem Jahr 1936. Nun – diesen Wunsch hätten wohl die wenigsten der 44 Millionen deutschen Legehennen, wenn sie wählen dürften. Zufriedener sind da wahrscheinlich schon die sogenannten "glücklichen Hühner", die immer noch frei auf dem Bauernhof herumlaufen können und in einem eventuell noch vorhandenen Misthaufen nach Nahrung suchen.

Eine Henne legt etwa 250 bis 300 mal im Jahr ein Ei. Allerdings müssen diese täglich weggenommen werden. Für die meisten ist dies der einzige Lebenszweck. Nach etwa zwei Jahren nimmt die Eiproduktion merklich ab. Hühner, die frei auf dem Bauernhof herumlaufen können und nicht dem Stress des täglichen Eierlegens ausgeliefert sind, können bis zu acht Jahre alt werden. Ihre Artgenossen in den Legebetrieben erreichen dieses Alter nicht.

Unser Haushuhn stammt höchstwahrscheinlich vom Bankivahuhn ab, das noch heute in Südostasien in der freien Natur lebt. Molekularbiologische Untersuchungen haben dies erbracht. Es wird heute in vielen Rassen mit den unterschiedlichsten Merkmalen gezüchtet. Das weibliche Huhn, also die Henne, wechselt einmal im Jahr während der Herbstmonate ihr Federkleid. Diesen Vorgang bezeichnet man als Mauser. Ein Huhn, das gerade Küken ausbrütet, nennt man Glucke, und das männliche Huhn ist der Hahn oder auch der Gockel. Bezeichnend für sein Aussehen ist das sichelförmige Schwanzgefieder und das farbenprächtigere Federkleid. Er wiegt auch mehr an Gewicht als die Henne und besitzt einen größeren Kamm. Seinen charakteristischen Kikeriki-Schrei lässt er bei Sonnenaufgang sowie gegen Mittag und abends und so nebenbei auch mal während des Tages hören. Ist ein Hahn kastriert, so bezeichnet man ihn als Kapaun. Ausgewachsene Hähne besitzen über den Hinterzehen einen Sporn, den sie als Waffe benützen. Diese Waffe nützt ihm jedoch nichts, wenn Marder oder Fuchs in einen Hühnerstall geraten.








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