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Bad Reichenhall  |  16.11.2015  |  08:00 Uhr

Staatskanzleichef warnt vor Rechtsruck

von Ina Berwanger

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Staatsminister Marcel Huber in seiner Rede beim Wirtschaftsbeirat. − Foto: Berwanger

Staatsminister Marcel Huber in seiner Rede beim Wirtschaftsbeirat. − Foto: Berwanger

Staatsminister Marcel Huber in seiner Rede beim Wirtschaftsbeirat. − Foto: Berwanger


"Die Ambivalenz des Themas ist so groß, dass es einen fast zerreißt", stellte Marcel Huber, Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben, am Freitag zum Thema "Flüchtlingskrise – Herausforderungen und Perspektiven" fest. Auf Einladung des Wirtschaftsbeirates der Union e.V. war der ehemalige Tierarzt nach Reichenhall gekommen. Das geladene Publikum bekam im Saal der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG einen differenzierten und reflektierten Vortrag des rhetorisch begabten Politikers geboten. "Marcel Huber ist ein Bilderbuchpolitiker", begrüßte Dr. Michael Elsen, Vorsitzender des Bezirks Berchtesgadener Land/Traunstein des Wirtschaftsbeirates den langersehnten Gast.

Dazu passte, dass der Leiter der Staatskanzlei seinen Vortrag in einer klaren Sprache hielt. "Die Flüchtlingskrise ist ein Thema, dass uns alle bewegt", eröffnete er sein Referat. "Ich glaube, sagen zu können, dass wir uns in einem Ausnahmezustand befinden." Alle Beteiligten wären "auf das Dramatischste gefordert." Denn es gehe nicht um Kies oder Steine, sondern um Menschen. "Und zwar um Menschen mit teils grausigen Schicksalen, es ist unglaublich, was manche Menschen aushalten müssen und können", so der 58-Jährige.

Huber sieht aber auch mit Sorge die Reaktionen mancher Bürger auf die steigenden Ausgaben für die Flüchtlingshilfe. "Ich habe ehrlich Sorge vor einem Rechtsruck in diesem Land", sagte er. "Wir versuchen alles, um zu vermeiden, dass es in der Bevölkerung zu einem Konkurrenzgefühl kommt", betonte er und nannte später Beispiele für eine breitgestreute und intensive Förderung des Sozialen Wohnungsbaus. Die wichtige Botschaft laute: "Wir helfen jedem, der in Not ist. Aber wir helfen nur in einem bestimmten Maß."

Mehr dazu lesen Sie im Reichenhaller Tagblatt/Freilassinger Anzeiger in der Ausgabe vom 16. November.








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