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Altötting  |  06.02.2017  |  20:02 Uhr

In der Kreisklinik Altötting sorgt man sich um die Zukunft der Hebammen

von Pia Scheiblhuber

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"Gute Hebammen zu finden, das wird das Problem der Zukunft", ist sich Dr. Peer Hantschmann sicher. Im Moment ist mit dem Team aus 17 Hebammen, darunter Andrea Haering (links) und Rita Zirhut (rechts), eine gute Versorgung in der Geburtshilfestation Altötting gewährleistet. − Foto: Scheiblhuber

"Gute Hebammen zu finden, das wird das Problem der Zukunft", ist sich Dr. Peer Hantschmann sicher. Im Moment ist mit dem Team aus 17 Hebammen, darunter Andrea Haering (links) und Rita Zirhut (rechts), eine gute Versorgung in der Geburtshilfestation Altötting gewährleistet. − Foto: Scheiblhuber

"Gute Hebammen zu finden, das wird das Problem der Zukunft", ist sich Dr. Peer Hantschmann sicher. Im Moment ist mit dem Team aus 17 Hebammen, darunter Andrea Haering (links) und Rita Zirhut (rechts), eine gute Versorgung in der Geburtshilfestation Altötting gewährleistet. − Foto: Scheiblhuber


Derzeit gut aufgestellt, aber besorgt um die zukünftige Entwicklung – so lässt sich die aktuelle Situation der Altöttinger Hebammen auf den Punkt bringen. Denn der Beruf ist von stetig steigenden Haftpflichtkosten bedroht. Immer mehr Kreißsäle müssen wegen Hebammenmangels schließen.

In der Geburtenabteilung der Kreisklinik ist man noch gut aufgestellt, berichten Chefarzt Dr. Peer Hantschmann und die Hebammen Andrea Haering und Rita Zirhut. Bisher habe es noch keinen Hebammen-Engpass gegeben, auch der "Geburtenboom" im vergangenen Jahr mit 1477 Geburten konnte somit bewältigt werden. Seit 2004, dem Jahr, in dem Hantschmann nach Altötting kam, konnte das Personal sogar aufgestockt werden. Damals waren es noch acht Hebammen, heute sind es 17, die Geburtshilfe im Kreißsaal leisten. Zudem gibt es zwei Hebammen, die ausschließlich außerklinische Dienste übernehmen.

Wie das gesamte Team sind Haering und Zirhut freiberuflich tätig. Anders als angestellte Hebammen, die über die Klinik versichert sind, müssen sie die Versicherungskosten selbst übernehmen. Mittlerweile gibt es aber nur noch einen Versicherungsanbieter, der somit konkurrenzlos die in den letzten Jahren massiv gestiegene Haftpflichtprämie festlegt. "1995 habe ich 500 Mark im Jahr bezahlt. Letztes Jahr fielen 6840 Euro an", berichtet Haering.

Die Haftpflichtprämie wird immer weiter steigen. Denn obwohl es nicht mehr Schadensfälle in der Geburtshilfe gibt, werden die Kosten für eventuelle Schäden immer höher. "Ein Fall ist irrsinnig teuer", sagt Zirhut. Haering und Zirhut möchten aber klarstellen: "Der Beruf ist schon machbar, trotz der Haftpflichtprämie."

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