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Altötting  |  12.02.2017  |  16:00 Uhr

Schon wieder: Flugplatz zum Driften missbraucht

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Tiefe Furchen ziehen sich durch die Start- und Landebahn des Flugplatzes. Das Einebnen kostet wohl mindestens 1000 Euro. − Foto: Kleiner

Tiefe Furchen ziehen sich durch die Start- und Landebahn des Flugplatzes. Das Einebnen kostet wohl mindestens 1000 Euro. − Foto: Kleiner

Tiefe Furchen ziehen sich durch die Start- und Landebahn des Flugplatzes. Das Einebnen kostet wohl mindestens 1000 Euro. − Foto: Kleiner


"Das ist kein Dummer-Jungen-Streich mehr" – auch am Sonntag war Simon Ehrenschwendtner noch sauer über das, was ein oder mehrere Unbekannte vor wenigen Tagen auf der Start- und Landebahn der Fluggruppe Alt-Neuötting hinterlassen haben. Über Dutzende Meter hinweg ist die Grasfläche des in der Osterwies gelegenen Flugplatzes von Autoreifen aufgerissen. Nicht zum ersten Mal müssen der Vorsitzende der Fluggruppe und seine Helfer viel Freizeit investieren, um das Flugfeld wieder nutzbar zu machen. Dieses Mal aber wollen sie sich wehren.

Irgendwann zwischen 6. und 8. Februar muss es passiert sein: Wieder einmal drehten ein oder mehrere Autofahrer auf dem Grün des unweit Altötting gelegenen Flugplatzes ihre Runden. Die sich teils in Kreisen, teils in Schlangenlinien über die gesamte Start- und Landebahn ziehenden Furchen lassen Simon Ehrenschwendtner darauf schließen, dass es den Tätern ums "Driften" ging. Etwaige Flugsportgegner oder dergleichen hält er dagegen für äußerst unwahrscheinlich.

Erst im Dezember hatte sich Ehrenschwendtner und seinen Vereinskollegen ein ähnliches Bild geboten. Hinzu kommen mehrere weitere Vorfälle in der Vergangenheit. Doch während die Hobbypiloten bislang ruhig gehalten hatten, um nicht noch etwaige Nachahmer zu provozieren, haben sie nach dem jüngsten Fall endgültig genug. Statt weiter zu schweigen und einfach die Schäden zu beseitigen, gehen die Aktiven der Fluggruppe jetzt in die Offensive. Sie haben Anzeige erstattet und wollen sich mit Videokameras für mögliche künftige Vorfälle wappnen. − cklMehr dazu lesen Sie am Montag, 13. Februar, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger (Online-Kiosk) oder als registrierter Abonnent hier.








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