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Altötting  |  13.02.2017  |  17:09 Uhr

Grippe: Erst impfen, dann Fasching feiern

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Deutlich mehr echte Grippefälle als in den vergangenen Vergleichszeiträumen verzeichnet das Gesundheitsamt heuer. Von einer "moderat erhöhten Aktivität" ist in der Behörde die Rede. − Foto: dpa

Deutlich mehr echte Grippefälle als in den vergangenen Vergleichszeiträumen verzeichnet das Gesundheitsamt heuer. Von einer "moderat erhöhten Aktivität" ist in der Behörde die Rede. − Foto: dpa

Deutlich mehr echte Grippefälle als in den vergangenen Vergleichszeiträumen verzeichnet das Gesundheitsamt heuer. Von einer "moderat erhöhten Aktivität" ist in der Behörde die Rede. − Foto: dpa


Von einer Grippewelle mag Dr. Franz Schuhbeck, Leiter des Altöttinger Gesundheitsamts, nicht sprechen: "Wir haben im Landkreis moderat erhöhte Aktivität" – allerdings eine im Vergleich zu den Vorjahren doch stark gestiegene Zahl der Influenza-Meldungen mit aktuell 71.

Auf Nachfrage hat Schuhbeck die Zahl der gemeldeten Grippe-Erkrankungen verglichen – von der ersten Meldung bis zum Stichtag 7.Februar. Im Winter 2013/14 gab es nur einen Fall, und zwar am 28. Januar. In der Folgesaison wurden zwischen 30. Dezember 2014 und 7. Februar 2015 23 Influenzaerkrankungen angezeigt. 2015/16 ging die Zahl wieder auf zwei Meldungen zurück. Aktuell sind es seit 15. Dezember, dem Tag der ersten Meldung, bereits 71 Fälle. Somit lässt sich sowohl eine stark gestiegene Zahl als auch ein vergleichsweise früher Beginn der "Grippe-Saison" feststellen.

Dr. Franz Schuhbeck rät auch jetzt, Mitte Februar, noch zur Impfung, die nach zehn bis 14 Tagen den vollen Schutz gewährleiste. Denn es könne auch sein, dass der erste Grippeschub zwar abebbe, dass aber noch ein zweiter nachkomme, eventuell auch ein anderer Viren-Typ. Und was ist angesichts des Ansteckungsrisikos mit dem Fasching? Soll der heuer wegen der Grippefälle ausfallen? Mit einem Schmunzeln gibt der Gesundheitsamtsleiter den Rat: "Erst impfen lassen und dann Fasching feiern." − ecsMehr dazu lesen Sie am Dienstag, 14. Februar, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger.








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