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Altötting  |  16.02.2017  |  14:43 Uhr

Asylbewerber: Betriebe fordern Rechtssicherheit für Ausbildung

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Vor allem die Nachricht von MdB Stephan Mayer (2.v.l.), wonach sich die Bearbeitungszeiten in Asylverfahren spürbar verkürzt haben, wurde im IHK-Gespräch positiv zur Kenntnis genommen, etwa von VR-Vorstandsmitglied Reinhard Frauscher (2.v.r.). − Foto: Attenhauser

Vor allem die Nachricht von MdB Stephan Mayer (2.v.l.), wonach sich die Bearbeitungszeiten in Asylverfahren spürbar verkürzt haben, wurde im IHK-Gespräch positiv zur Kenntnis genommen, etwa von VR-Vorstandsmitglied Reinhard Frauscher (2.v.r.). − Foto: Attenhauser

Vor allem die Nachricht von MdB Stephan Mayer (2.v.l.), wonach sich die Bearbeitungszeiten in Asylverfahren spürbar verkürzt haben, wurde im IHK-Gespräch positiv zur Kenntnis genommen, etwa von VR-Vorstandsmitglied Reinhard Frauscher (2.v.r.). − Foto: Attenhauser


Die Unternehmen brauchen klare und verlässliche Informationen und Richtlinien für die Beschäftigung und Ausbildung von Asylbewerbern. Besser als eine schwammige 3plus2-Regelung: kürzere Abschiebezeiten, damit sich nur mehr Berechtigte bewerben können. Das haben Mitglieder des IHK-Regionalausschusses Altötting bei einem Flüchtlings-Gespräch mit MdB Stephan Mayer klargestellt.

Der Frust in manchen Betrieben ist groß: Der junge Afghane ist engagiert und will die Ausbildung – dann kommt nach Monaten im Betrieb der Abschiebebescheid und es ist Sense. 40000 Euro kostet manchen Betrieb eine Ausbildung, dazu kommen zusätzliches Engagement und Zeit. Die Betriebe beteiligen sich, wo es geht. Nach zwei Jahren Flüchtlingszustrom und Rechtsunsicherheit stand beim IHK-Gespräch eines fest: Planungssicherheit ist für die Betriebe wesentlich. Das gilt auch für die Asylbewerber: Unternehmer berichteten von hohen psychischen Belastungen durch ein langes Asylverfahren.

Zwar kündigte Mayer als innenpolitischer Sprecher der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion ein Ausführungsgesetz zur 3plus2-Regelung zum ersten Mai an, wo die Voraussetzungen für die Möglichkeit einer dreijährigen Berufsausbildung mit anschließender zweijähriger Beschäftigung ausgeführt sind, gleiche Gesetzesauslegung in allen Regionen und Bundesländern inklusive. Doch mehr als dies fanden die Unternehmer Gefallen an einer anderen Nachricht: Die Dauer des Asylverfahrens verkürzt sich immer mehr, auch weil im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mittlerweile 10000 anstatt 2500 Mitarbeiter die Anträge bewerten. Mayer zufolge dauerte ein Asylverfahren nach Antragstellung im Jahr 2016 noch 7,1 Monate, auch weil viele bislang noch nicht bearbeitete Fälle erledigt werden sollten. Die Verfahrensdauer für Syrer im Jahr 2016 lag bei 3,8 Monaten. Aktuell berichtet Mayer von einer Verfahrensdauer von 2,1 Monaten. "Die Verfahrensdauer wird sukzessive kürzer." Auch mehr negative Bescheide seien eine Folge davon. − robMehr dazu lesen Sie am Freitag, 17. Februar, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger.








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