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Traunreut  |  28.01.2016  |  18:30 Uhr

Russlanddeutsche Frauen warnen: "Demos schüren nur Angst"

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Warnung vor der Instrumentalisierung der Russlanddeutschen: Anna Dalinger (links) und Galina Kopp sind vor 20 Jahren nach Traunreut gekommen und erinnern sich noch gut an unruhige Zeiten. − Foto: hr

Warnung vor der Instrumentalisierung der Russlanddeutschen: Anna Dalinger (links) und Galina Kopp sind vor 20 Jahren nach Traunreut gekommen und erinnern sich noch gut an unruhige Zeiten. − Foto: hr

Warnung vor der Instrumentalisierung der Russlanddeutschen: Anna Dalinger (links) und Galina Kopp sind vor 20 Jahren nach Traunreut gekommen und erinnern sich noch gut an unruhige Zeiten. − Foto: hr


Die Sorge um die Russlanddeutschen in Traunreut hat Galina Kopp und Anna Dalinger nach den Nachrichten über die am Samstag geplante Demo in den vergangenen Tagen umgetrieben. Sie befürchten, dass ihre Landsleute instrumentalisiert werden und haben deshalb mit vielen von ihnen gesprochen und auch der Heimatzeitung über ihre Sorgen berichtet.

Anna Dalinger kam wie Galina Kopp vor 20 Jahren nach Traunreut. Vor allem Galina Kopp ist bei den Russlanddeutschen bestens bekannt, weil sie im Heimathaus im Auftrag der Stadt die vergangenen Jahre fast allen von ihnen bei der Integration geholfen hat. Galina Kopp ist eigentlich Russin, aber hat vor 48 Jahren einen Russlanddeutschen geheiratet und kam mit ihm vor 23 Jahren erst nach Ostdeutschland und dann nach Traunreut. Dort wohnte sie anfangs mit Anna Dalinger in einer vor allen von Russlanddeutschen bewohnten Siedlung.

Dalinger kann sich wie Kopp noch gut an die Zeiten erinnern, als in den 90er und 2000er Jahren vor allem Russlanddeutsche wegen Straftaten in Traunreut regelmäßig für Schlagzeilen sorgten. Inzwischen sei dies nicht mehr der Fall. Für sie steht heute fest: "Die Angst vor den Russlanddeutschen war damals groß, aber die Deutschen haben damals 2,5 Millionen Russen und Russlanddeutsche aufgenommen und inzwischen sind sie integriert." Viele ihrer Landsleute wollten sich daran nicht mehr erinnern. Wie damals für sie, gelte aber auch für die Flüchtlinge: "Das Gesetz ist für alle gleich. Wer etwas anstellt, muss sich dafür verantworten."

Bei Gesprächen, die Kopp und Dalinger nun mit Russlanddeutschen geführt haben, kamen sie zur Erkenntnis: "Die Angst ist groß, eigentlich würde ich es aber als Hysterie bezeichnen", so Kopp. Ursache dafür wären vor allem Meldungen, die über Mobiltelefone, Internet und übers russische Fernsehen, das viele Russlanddeutsche immer noch verfolgen, verbreitet würden. Anna Dalinger und Galina Kopp appellieren deshalb an die Russlanddeutschen in Traunreut: "Lasst Euch hier nicht reinziehen, lasst Euch nicht von anderen manipulieren. Durch solche Demos werden nur Angst und Hass geschürt." − hr



Mehr darüber lesen Sie am Freitag, 29. Januar, im Traunreuter Anzeiger und Trostberger Tagblatt.








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