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Trostberg/Rosenheim/Pfarrkirchen/Salzburg/München  |  28.09.2016  |  06:30 Uhr

Studentenwohnungen meist leicht zu finden

von Karlheinz Kas und Charlott Friederich

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Blick auf die Fachhochschule Rosenheim. 6000 Studenten gibt es hier, die Wohnungssuche ist nicht annährend so dramatisch wie in den großen deutschen Universitäts-Städten. − Foto: FH

Blick auf die Fachhochschule Rosenheim. 6000 Studenten gibt es hier, die Wohnungssuche ist nicht annährend so dramatisch wie in den großen deutschen Universitäts-Städten. − Foto: FH

Blick auf die Fachhochschule Rosenheim. 6000 Studenten gibt es hier, die Wohnungssuche ist nicht annährend so dramatisch wie in den großen deutschen Universitäts-Städten. − Foto: FH


Pauline Krieger (19) kommt aus Trostberg. Im letzten Jahr hat sie hier am Hertzhaimer Gymnasium ihr Abitur gemacht. Für ihr Studium der Sprachwissenschaften und Informationstechnologie hat sie sich Regensburg ausgesucht. "Die Wohnungssuche war kein Problem, das lief über das Internet, innerhalb von drei Wochen war alles perfekt, es passt alles in meiner WG", sagt die Trostbergerin heute. Sie hatte Glück, denn in vielen Städten haben Studenten damit Probleme – mehr noch als in Vorjahren, wie eine Studie zeigt.

In 52 von 91 deutschen Hochschulstandorten mit mehr als 5000 Studierenden ist die Lage am privaten Wohnungsmarkt stark angespannt. Herausgefunden hat das das Moses Mendelssohn Institut (MMI) zusammen mit dem Immobilienportal WG-Gesucht. de. Ermittelt wurde ein Anspannungs-Index für den studentischen Wohnungsmarkt mit einer Maximal-Anzahl von 100 "Anspannungspunkten". Pro Hochschulstandort sind dabei je 23 Faktoren – wie WG-Preise und Immobilien-Angebote, oder auch die Entwicklung der Studierendenzahlen und die Attraktivität von Universität und Stadt – in die Berechnung miteingeflossen. Die Heimatzeitung hat sich umgehört:

6000 Studentenin RosenheimRosenheim: "Nicht annährend so dramatisch wie in den großen deutschen Universitäts-Städten ist bei uns die Lage. Viele der 6000 Studierenden kommen aus der Region und wohnen noch an ihren jeweiligen Heimatorten", teilte Christian Schwalm, stellvertretender Pressesprecher der Stadt Rosenheim auf Anfrage mit.

Burghausen: Die meisten immatrikulierten Studenten kommen aus dem Umkreis von rund 100 Kilometern, beinahe die Hälfte sogar aus dem Landkreis Alötting selbst. Deshalb ist die Wonungssuche hier vorerst kein Problem.

München: Hier ist die Wohnungssuche sogar deutschlandweit am schwierigsten. An zweiter Stelle steht Frankfurt/Main – mit 78 von 100 Anspannungs-Punkten.

Regensburg: Auch hier hat sich die Lage am privaten Wohnungsmarkt laut MMI-Untersuchung innerhalb der letzten vier Jahre kontinuierlich verschlechtert.

Pfarrkirchen: Hier, am neuen Hochschulstandort im Landkreis Rottal-Inn, ist der besagte Anspannungs-Index gestiegen. Das international ausgerichtete Studienangebot lockt viele Studenten in die Kreisstadt – rund 300 werden es zum kommenden Wintersemester sein.

Deggendorf: Hier sieht die Situation weniger kritisch aus. Laut dem Sprecher der TH, Christian Murauer, stehe trotz der rasant steigenden Studentenzahlen, ausreichend Wohnraum zur Verfügung.

Passau: Hier ist die Anspannung am Wohnungsmarkt im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig angestiegen – von knapp 34 auf 35 Punkte. Damit müsse die Lage im Auge behalten werden, eine akute Wohnungsnot bestehe jedoch auch hier nicht.

Salzburg: Die Hochschulen Salzburgs werden in den nächsten Tagen rund 3000 Neuankömmlinge begrüßen können, die Studentenzahl wird wieder bei über 18000 liegen. Laut Studie ist nicht von einer kritischen Situation am Wohnungsmarkt auszugehen, aber Verbesserungsansätze wurden erarbeitet.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in Ihrer Heimatzeitung vom 28. September 2016 auf der Oberbayernseite (Online-Kiosk) oder als registrierter Abonnent hier.








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