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Veitshöchheim  |  17.02.2017  |  06:30 Uhr

"Fastnacht in Franken": Marco (16) ist der jüngste Büttenredner

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Marco Breitenbach stand mit zwölf zum ersten Mal auf der Bühne. Foto: dpa

Marco Breitenbach stand mit zwölf zum ersten Mal auf der Bühne. Foto: dpa

Marco Breitenbach stand mit zwölf zum ersten Mal auf der Bühne. Foto: dpa


Es ist kurz nach halb drei, als Marco Breitenbach zum ersten Mal die große Bühne betritt und seine Mutter im Publikum die Daumen drückt. Hoffentlich klappt jetzt alles. Marco ist erst 16 Jahre alt und damit der jüngste Büttenredner aller Zeiten bei der "Fastnacht in Franken" in Veitshöchheim (Landkreis Würzburg). Heute wird ihm im Fernsehen ein Millionenpublikum zusehen.

Er ist über die ersten Verse seiner gereimten Rede hinweg und spricht das Publikum an, das sich an "Wein, Weib und Gesang" erfreue. "Mir selbst bleibt ja von den drei Dingen rein altersmäßig nur das Singen", sagt er. Mutter Sonja Breitenbach wischt sich über die Stirn – die Pointe saß.

"Wenn ich die ersten Worte draußen hab’, läuft es eigentlich wie ein Band durch", sagt Marco nach der Probe hinter der Bühne. Schwierig sei, dass seine Büttenrede fürs Fernsehen gekürzt worden ist. "Da muss sich das Band dann erinnern, was als nächstes kommt." Der Neuntklässler mit kurzen, dunklen Haaren wirkt im Interview überhaupt nicht aufgeregt. Nur hinter der Bühne, kurz vor dem Auftritt, da habe er Lampenfieber. Er werde heute nicht an die Fernsehzuschauer denken, sondern sich nur auf das Publikum im Saal konzentrieren, sagt er. "Dann geht das mit der Aufregung besser klar."

Zum Fasching ist der Gymnasiast aus Schweinfurt eher zufällig gekommen, aus einer Fastnachtsfamilie stammt er nicht. "Wir entwickeln uns gerade dazu", sagt Mutter Sonja lachend. Entscheidend war etwas anderes: "Der Marco wollte unbedingt auf die Bühne." Ein Kollege von ihr war der Sitzungspräsident der Schweinfurter Faschingsgesellschaft "Schwarze Elf", Ludwig Paul. Ihm erzählte sie vom Bühnendrang ihres Sohnes. Und er sagte: Probieren wir es doch einfach mal. So stand Marco im Jahr 2013 das erste Mal auf einer Faschingsbühne – mit zwölf Jahren.

Sein Ziel sei es von Anfang an gewesen, einmal auf der "großen" Bühne des fränkischen Faschings zu stehen, sagt Marco. Bei der Nachwuchssendung "Wehe, wenn wir losgelassen" trat er schon mehrfach auf. Und sein Ziel jetzt, nachdem er den Sprung geschafft hat? "Ganz klar: nächstes Jahr wiederkommen zu dürfen", sagt er.

Rüdiger Baumann, für die "Fastnacht in Franken" zuständiger Redakteur des Bayerischen Rundfunks, hält Marco für ein Ausnahmetalent. "Für einen 16-Jährigen hat er eine unglaubliche Bühnenpräsenz", sagt er. Auch seine Gestik, Mimik und die gesamte Präsentation hätten großes Potenzial. "Man wird sehen, was er für einen Weg nimmt." − lby








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