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München  |  13.06.2017  |  06:40 Uhr

Zahl der Wildunfälle in Bayern bleibt trotz Gegenmaßnahmen hoch

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Das bayerische Verkehrsministerium registrierte in den ersten drei Monaten dieses Jahres 15.200 Verkehrsunfälle mit Wildtieren. −Symbolfoto: dpa

Das bayerische Verkehrsministerium registrierte in den ersten drei Monaten dieses Jahres 15.200 Verkehrsunfälle mit Wildtieren. −Symbolfoto: dpa

Das bayerische Verkehrsministerium registrierte in den ersten drei Monaten dieses Jahres 15.200 Verkehrsunfälle mit Wildtieren. −Symbolfoto: dpa


Trotz verschiedener Gegenmaßnahmen gibt es im Freistaat weiterhin viele Wildunfälle. Das bayerische Verkehrsministerium registrierte in den ersten drei Monaten dieses Jahres 15.200 Verkehrsunfälle mit Wildtieren. Das sind genauso viele wie im Vorjahreszeitraum.

Die Sprecherin des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Kathrin Jarosch, erläuterte: "Die Zahlen gehen hoch, aber nicht kontinuierlich." 2015 meldeten Autofahrer nach der GDV-Schadensbilanz 10 Prozent mehr Wildunfälle an ihre Versicherungen als 2014; seit 2006 stieg die Anzahl sogar um knapp 30 Prozent.

Gemeinsam mit dem Innenministerium versucht der Bayerische Jagdverband, Menschen und Tiere vor Schäden zu bewahren. "Durch die wachsende Infrastruktur wird der Lebensraum vieler Tiere zerschnitten. Das ist ein immer größeres Problem", erklärte Verbandssprecher Thomas Schreder. Mit Reflektoren an Straßen, einer intensiven Bejagung der straßennahen Gebiete, Duftzäunen und der wildunfreundlichen Strukturierung von Straßen sollen Zusammenstöße vermieden werden. "Wir pflanzen beispielsweise keine fruchttragenden Bäume direkt an der Straße", erläuterte Schreder. Die sähen zwar schön aus, lockten aber Tiere an.

Ein Beispiel für gelungene Unfallprävention sei die neu gebaute Grünbrücke zwischen Ismaning und Hallbergmoos im Landkreis Freising. "Die Brücke war teuer, aber sie hat sich gelohnt", resümierte Schreder. Eine Bundesstraße und eine S-Bahnstrecke hatten den Lebensraum vieler Wildtiere durchkreuzt. Speziell Rotwild war betroffen - das für Autofahrer besonders gefährlich werden kann. Nun dient die 50 Meter breite Grünbrücke wandernden Tierarten als Korridor über die vielbefahrene Straße.

Experten raten von Ausweichversuchen dringend ab

Sollte es doch zu einem Unfall mit einem Wildtier kommen, rät Schreder dringend von Ausweichversuchen ab. Stattdessen solle man kontrolliert bremsen und auf der Spur bleiben: "Der Gegenverkehr oder ein Baum sind die schlechteren Alternativen."

Im ersten Quartal dieses Jahres wurden nach Angaben des Innenministeriums bereits 81 Personen bei Wildunfällen in Bayern verletzt. Im Jahr 2016 waren es 551 Menschen, 2 weitere wurden getötet. Auch 2015 starben 2 Menschen bei Wildunfällen auf bayerischen Straßen.

Allein am vergangenen Wochenende stießen in zahlreichen bayerischen Gemeinden Autos mit Wildtieren zusammen. Die meisten Unfälle ereigneten sich in den frühen Morgenstunden, wenn die Fahrer schlechte Sicht hatten. − dpa








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