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Würzburg/Augsburg  |  07.08.2017  |  05:52 Uhr

Studie: Mehr als 13 Hektar Fläche werden in Bayern pro Tag verbaut

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Immer mehr bebaute Grünflächen, wie hier in München, verdrängen den natürlichen Lebensraum von Tieren und Pflanzen. − Foto: Archiv/dpa

Immer mehr bebaute Grünflächen, wie hier in München, verdrängen den natürlichen Lebensraum von Tieren und Pflanzen. − Foto: Archiv/dpa

Immer mehr bebaute Grünflächen, wie hier in München, verdrängen den natürlichen Lebensraum von Tieren und Pflanzen. − Foto: Archiv/dpa


In Bayerns Städten und Gemeinden wird es grauer. Grünflächen werden immer weiter zurückgedrängt. Das hat eine Studie der Universität Würzburg ergeben, die vom Bayerischen Landesamt für Umwelt in Auftrag gegeben wurde. Täglich werden demzufolge mehr als 13 Hektar Freiflächen zur Bebauung ausgewiesen. Über das Jahr kommt damit rein rechnerisch eine Fläche heraus, die etwa halb so groß ist wie der Chiemsee - Bayerns größter See.

In den vergangenen Jahren wurden insgesamt fast zwölf Prozent der Landesfläche für Bauprojekte freigegeben. so die Studie weiter. Im Jahr 2000 lag der Anteil dieser sogenannten Siedlungs- und Verkehrsflächen in Bayern noch bei 10,4 Prozent. Die Ergebnisse beruhen auf Satellitendaten und Luftbildern, die der Lehrstuhl für Fernerkundung des Geographischen Instituts der Universität Würzburg nach 2000 bereits zum zweiten Mal ausgewertet hat, dieses Mal für das Jahr 2015.

Die Studie zeigt: Wegen der Asphaltierung und Betonierung in den Kommunen gibt es immer weniger fruchtbaren Boden und wertvolle Freiflächen. Die stetig zunehmende Versiegelung und Verdichtung der Böden führe unweigerlich zu einem unumkehrbaren Verlust der zahlreichen Bodenfunktionen, heißt es in dem Ergebnisbericht. Dadurch kann bei starkem Regen das Risiko von Überschwemmungen steigen, im Sommer heizen sich die Städte zusätzlich auf, außerdem geht wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen verloren.

Den niedrigsten Versiegelungsgrad hat Oberbayern

Schließlich werden nicht nur mehr grüne Flächen für Bauprojekte freigegeben. Gleichzeitig steigt bei diesen auch der Versiegelungsgrad. Waren im Jahr 2000 nur etwa 47,2 Prozent davon auch tatsächlich bebaut, so sind es 2015 bereits durchschnittlich 50,9 Prozent gewesen. Das entspricht einer Fläche von 4240 Quadratkilometern. Zum Vergleich: der Bodensee hat eine Fläche von knapp 536 Quadratkilometern. Den höchsten Versiegelungsgrad registrierten die Forscher in Unterfranken (55,4 Prozent), den niedrigsten in Oberbayern (48,0 Prozent). Die restlichen Prozent bestehen zum Beispiel aus Parks, Gärten, Sportflächen oder Friedhöfen.

Die Autoren der Studie weisen zudem darauf hin, dass der Versiegelungsgrad in Bayern wahrscheinlich sogar noch höher ist. Nicht in die Berechnung eingeflossen sind nämlich beispielsweise Wald- und Feldwege sowie von Baumkronen verdeckte versiegelte Flächen. − dpa








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