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München  |  12.08.2017  |  16:28 Uhr

Waffenhändler des Münchner Amokläufers soll rechtsextrem sein

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Mit dieser Waffe hat der Münchner Amokläufer seine Tat begangen. Der Händler, von dem er sie mutmaßlich erworben hat, soll rechtsgesinnt sein. − Foto: dpa

Mit dieser Waffe hat der Münchner Amokläufer seine Tat begangen. Der Händler, von dem er sie mutmaßlich erworben hat, soll rechtsgesinnt sein. − Foto: dpa

Mit dieser Waffe hat der Münchner Amokläufer seine Tat begangen. Der Händler, von dem er sie mutmaßlich erworben hat, soll rechtsgesinnt sein. − Foto: dpa


Vor dem Prozess um den Münchner Amoklauf sind neue Hinweise auf eine rechtsextreme Gesinnung des angeklagten mutmaßlichen Waffenlieferanten aufgetaucht. So zeichnete der 32-Jährige vertrauliche Nachrichten mit einer Signatur, die die Grußformel "Heil Hitler" enthielt. Diese Formel habe er auch in WhatsApp-Nachrichten verwendet, heißt es in Ermittlungsunterlagen. Die entsprechenden Dokumente liegen der Deutschen Presse-Agentur vor. Auch die Wochenzeitung "der Freitag" hatte über Hinweise auf eine rechte Gesinnung des Waffenhändlers geschrieben.

Der Prozess gegen den Mann, der vor einem Jahr in der Nähe von Marburg in Hessen festgenommen wurde, beginnt am 28. August vor dem Oberlandesgericht München. Die Anklage lautet auf Verstoß gegen das Waffengesetz und fahrlässige Tötung.

Bei dem Amoklauf am 22. Juli 2016 hatte ein 18-Jähriger neun Menschen und sich selbst erschossen. Auch er soll rechtsextreme Ansichten vertreten haben. Die Staatsanwaltschaft hält eine politische Gesinnung bisher aber weder für das Motiv des Amokschützen noch des mutmaßlichen Waffenhändlers. Ein Justizsprecher sagte, jetzt müsse das Gericht "entsprechende Feststellungen" treffen und rechtlich bewerten. Die Verteidiger des Angeklagten wollten auf Anfrage keine Stellungnahme zu den neuen Hinweisen abgeben. − dpa








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