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Ebstorf  |  08.09.2017  |  12:45 Uhr

Bürgermeister entfernt AfD-Wahlplakat und zeigt sich selbst an

von Daniel Ober

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Das Wahlplakat vor der Geschäftsstelle des TuS Ebstorf. − Foto: Facebook/Heiko Senking

Das Wahlplakat vor der Geschäftsstelle des TuS Ebstorf. − Foto: Facebook/Heiko Senking

Das Wahlplakat vor der Geschäftsstelle des TuS Ebstorf. − Foto: Facebook/Heiko Senking


Weil ihm die Stelle, an der die AfD eines ihrer Wahlplakate aufgehängt hatte, nicht passte, hat ein niedersächsicher Bürgermeister der unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) das Plakat eigenhändig abgenommen. Zudem kam er der AfD für den Fall, dass sie rechtliche Schritte einleiten wolle, zuvor: Er zeigte sich selbst an. Die Aktion erklärt der Bürgermeister in einem Facebook-Post.

Den Post finden Sie am Ende des Artikels.

Das Plakat hing vor der Geschäftsstelle des Sportvereins "TuS Ebstorf" inmitten der Lüneburger Heide. "Neue Deutsche? Machen wir selbst", steht darauf geschrieben. Damit will die AfD vermitteln, dass man die "neuen Deutschen" selbst machen solle - und Einwanderer keine "neuen Deutschen" seien.

Ebstorfs Bürgermeister Heiko Senking. − Foto: Facebook/Heiko Senking

Ebstorfs Bürgermeister Heiko Senking. − Foto: Facebook/Heiko Senking

Ebstorfs Bürgermeister Heiko Senking. − Foto: Facebook/Heiko Senking


Dem Bürgermeister der Gemeinde Ebstorf und zugleich erstem Vorsitzenden des Vereins, Heiko Senking, ging dies gegen den Strich. Auf Facebook erklärt er auch wieso: "Der TuS Ebstorf besteht wie alle Sportvereine Deutschlands zu einem großen Teil aus Menschen mit Migrationshintergrund, verschiedener Religionen, sind schwul oder lesbisch und was auch sonst immer." Deshalb sei das Wahlplakat vor der Geschäftsstelle des Vereins mit den Mitgliedern, "die in jeglicher Hinsicht kunterbunt gemischt sind", eine "gezielte Provokation".

Der Bürgermeister bietet der AfD in dem Posting auch an, ihm mitzuteilen, an welcher Stelle das Plakat stattdessen aufgehängt werden solle. Er habe es komplett abgenommen und es sei "unversehrt", versichert er. Zudem fügt er an: "Gerne können sie rechtliche Schritte gegen mich einleiten, allerdings habe ich mich bereits dahingehend heute selber angezeigt."

Mit dem Post landete der Bürgermeister einen Treffer in Facebook. Mehr als 130.000 Gefällt-mir-Angaben gab es bereits dafür, über 20.000 Mal ist der Beitrag geteilt worden.








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