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Oberstdorf  |  03.01.2018  |  14:48 Uhr

Trotz Abbruchs: Olympia-Quali für Hanna Kolb

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Zusammenstürzende Sponsorenzelte, über die Strecke fliegende Werbebanner, entwurzelte Bäume: Sturmtief "Burglind" hat die vierte Etappe der Tour de Ski verweht. Doch Hanna Kolb darf sich dennoch aller Voraussicht nach über die Olympia-Qualifikation freuen. Am Mittwoch wurde der geplante Klassik-Sprint wegen der nicht mehr zu garantierenden Sicherheit nach dem Prolog der Damen abgebrochen und schließlich die Veranstaltung abgesagt.

Das Qualifikationsergebnis geht zwar nicht in die Tour-Wertung ein, wird aber als FIS-Rennen gewertet. Da Kolb Platz zwölf erreichte, hätte sie die Olympia-Norm mit zwei Plätzen unter den besten 15 geschafft. "Da hätte das Ganze ja doch noch etwas Gutes", sagte Kolb. Damit haben in Sandra Ringwald, Nicole Fessel, Steffi Böhler, Kolb und Thomas Bing fünf DSV-Athleten ihr Olympia-Ticket sicher.



Die 86. Etappe in der zwölfjährigen Geschichte der Tour brachte damit ein Novum: Noch nie wurde ein Rennen abgebrochen. Lediglich bei der ersten Auflage 2006/07 gab es Probleme. Da im tschechischen Nove Mesto kein Schnee lag, wurden die ersten beiden Etappen gestrichen, und der Tour-Start erfolgte in München.

Die Athleten konnten die Entscheidung der Jury nachvollziehen, obwohl die Streckenbedingungen trotz der hohen Temperaturen und des zum Teil strömenden Regens nicht die Schlechtesten waren. "Mich hat eine Windböe erfasst, da bin ich mehr rückwärts als vorwärts gerutscht. Es war nicht mehr fair", sagte Nicole Fessel. Victoria Carl wurde vom Sturm sogar umgerissen.

Sebastian Eisenlauer war bitter enttäuscht über die Absage. "Ich wäre sehr gern gelaufen. Ich habe hier meine besten Resultate gemacht, die Strecke liegt mir", sagte der Lokalmatador. Ihm droht die Zeit für die Olympia-Qualifikation davonzulaufen. "So viele Chancen habe ich nicht mehr", sagte Eisenlauer.

Der Sportliche Leiter der Langläufer, Andreas Schlütter, unterstützte die Jury-Entscheidung, bedauerte sie aber zugleich auch ein wenig. "Unsere Athletinnen hatten unglaublich gute Ski. Vielleicht wäre sogar der Angriff auf einen Podestplatz erfolgreich gewesen", sagte er. Sandra Ringwald hatte die Qualifikation als Dritte hinter Olympiasiegerin Maiken Caspersen Falla aus Norwegen und der Amerikanerin Jessica Diggings beendet.








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