• pnp.de
  • regioevent.de
  • heimatsport.de


pnp.de 22.10.2017



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Opposition lehnt Ergebnis ab  |  13.08.2017  |  17:47 Uhr

Menschenrechtler: Mindestens 24 Tote nach Wahl in Kenia

Lesenswert (0) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken Fotostrecken Fotostrecke






Bei Protesten nach der Präsidentschaftswahl in Kenia sind Menschenrechtlern zufolge mindestens 24 Menschen getötet worden. 17 davon seien in der Hauptstadt Nairobi ums Leben gekommen, sagte die Leiterin der kenianischen Menschenrechtskommission, Kagwiria Mbogori, am Samstag.

Einige seien von Polizisten erschossen worden. Sicherheitskräfte hätten "unverhältnismäßige Gewalt" angewandt, kritisierte sie. Die Polizei wies dies zurück. Die Anschuldigungen "zielen klar darauf ab, die Spannungen im Land zu eskalieren", hieß es in einer Mitteilung des Polizeichefs Joseph Boinnet am Sonntag.





Bei der Präsidentschaftswahl am Dienstag hatte sich Staatschef Uhuru Kenyatta mit 54,27 Prozent der Stimmen eine zweite Amtszeit gesichert. Sein Herausforderer Raila Odinga erhielt der Wahlbehörde zufolge 44,74 der rund 15 Millionen Stimmen. Odinga warf seinem Kontrahenten Wahlmanipulation vor.

Obwohl der Wahltag selbst weitgehend friedlich verlaufen war, kam es vor allem nach Verkündung des Ergebnisses am Freitag in Hochburgen der Opposition zu Protesten. Das Rote Kreuz behandelte nach eigenen Angaben 93 Verletzte in Nairobi und im Westen Kenias. Ärzte ohne Grenzen behandelte allein in Mathare, einem Slum von Nairobi, 74 Verletzte, mindestens elf hätten Schussverletzungen erlitten, wie die Organisation mitteilte.

"Die gewalttätigen Proteste sind rechtswidrig", sagte Manoah Esipisu, der Sprecher des Präsidenten, am Sonntag. "Die Polizei wird Friedensbrüche nicht tolerieren." Die Polizei berichtete von sechs Toten. Dabei habe es sich um bewaffnete Kriminelle gehandelt, die Polizisten mit Tötungsabsicht angegriffen hätten, hieß es.

Innenminister Fred Matiang'i zufolge habe es "sporadische Fälle von Gesetzlosigkeit gegeben". Verantwortlich dafür seien keine Demonstranten, sondern Kriminelle, die die Situation ausnutzten. Die Polizei habe zudem keine unverhältnismäßige Gewalt angewandt.

"Sie haben das Blut Unschuldiger vergossen", warf Odinga am Sonntag in seiner ersten Rede nach der Verkündung des Wahlergebnisses der Regierung vor. Es sei bereits im Voraus geplant gewesen, jegliche Demonstrationen auf brutalste Weise zu unterdrücken.

Odingas Parteienbündnis Nasa hatte zuvor behauptet, die Polizei habe nach der Wahl mehr als 100 Menschen getötet. Worauf diese Zahl beruht, sagte es nicht. Odinga rief seine Unterstützer auf, am Montag für einen "Tag der Trauer" nicht zur Arbeit zu gehen und versprach, am Dienstag sein weiteres Vorgehen zu verkünden.

Der kenianischen Menschenrechtskommission zufolge kam es zu "vielen Fällen von Polizeibrutalität gegen Zivilisten". Demnach gab es auch Berichte über Polizisten, die in Häuser eindrangen, Menschen zusammenschlugen und Geld verlangten. Die Kommission forderte von dem Polizeichef und der Regierung, die Sicherheitskräfte im Zaum zu halten. Berichte über Polizisten, die Demonstranten erschossen hätten, müssten untersucht werden, erklärte Amnesty International.

"Ich hoffe, dass die kenianische Regierung die Sicherheitskräfte des Landes zu größtmöglicher Zurückhaltung und Besonnenheit anhält", teilte Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) mit. Zudem müssten die Führer der Oppositionsparteien ihre Zweifel am Wahlergebnis friedlich auf dem Rechtsweg klären und ihre Anhänger zu Ruhe auffordern.

Angst vor Unruhen hatten den harten Wahlkampf und die Abstimmungen am Dienstag für einen neuen Präsidenten, ein Parlament, Gouverneure und Bezirksvertretungen begleitet. Wahlen in Kenia waren in der Vergangenheit oft mit ethnischen Spannungen und Gewalt verbunden. Nach den Wahlen 2007 kam es zu blutigen Zusammenstößen, bei denen rund 1000 Menschen getötet wurden und etwa 150 000 Menschen flohen.









Dokumenten Information
Copyright © heimatzeitung.de 2017
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2017
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am










Anzeige





Die wieder gefangene Wölfin in ihrem Gehege. Sechs Tiere waren Anfang Oktober aus ihrem Freiland-Gehege bei Lindberg im Nationalpark Bayerischer Wald entlaufen. − Foto: Nationalpark Bayerischer Wald

In Sachen Wolfssuche kann der Nationalpark Bayerischer Wald an diesem Samstag einen Erfolg verbuchen...



Zwei Schüsse eines Jägers verfehlten bei einer Treibjagd einen Hasen - und trafen einen 25-Jährigen am Kopf und an den Beinen. −Symbolfoto: dpa

Bei einer Treibjagd mit etwa 50 Teilnehmern ist am Samstag in Oberösterreich ein 25 Jahre alter...



Woher das Klopapier stammte, ist noch unklar. Der Bezirksfischereiverein hat das Wasserwirtschaftsamt kontaktiert. − Foto: Verein

Eigentlich wollten die drei Angler des Bezirksfischereivereins Mühldorf-Altötting am Samstagmorgen...



Nach der Messerattacke in München hat die Polizei weitere Details bekanntgegeben. − Foto: dpa

Einige Stunden nach der Messerattacke von München mit mehreren Verletzten hat die Polizei Entwarnung...



Berg- und Wasserwacht retteten eine verängstigte Frau am frühen Samtagabend vom Ufersteig am Königssee. − Foto: BRK

Die Berchtesgadener Berg- und Wasserretter haben am Samstagabend eine 28-jährige Frau vom Ostufer...





Noch immer ist bei drei der aus dem Nationalpark entlaufenen Wölfe nicht sicher, wo sie sich aufhalten. −Symbolbild: Karl-Heinz Paulus

Die Suche nach den entlaufenen Wölfen scheint für die Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald...



Im Medienzentrum diskutieren Michael Stoschek (v.l.), Matthias Wissmann, Moderatorin Ursula Helller, Matthias Müller und Dr. Philipp Rösler über die Zukunft der Automobilindustrie. − Foto: Jäger

Volkswagen wehrt sich gegen Forderungen nach einem politisch vorgegebenen Ende des...



Thomas de Maizière (M) besucht eine Moschee im niedersächsischen Ronnenberg. Der Bundesinnenminister hat sich in der Diskussion um einen muslimischen Feiertag zu Wort gemeldet. Foto: dpa

Grünen-Chef Cem Özdemir hat die Überlegung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zur...



Bei diesen Wahlergebnissen können FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (48) und seine Frau Philippa (29) strahlen. Im Innviertel strichen die Freiheitlichen große Erfolge ein. − Foto: dpa

Die rechtspopulistische Partei FPÖ rund um Heinz-Christian Strache fuhr bei der österreichischen...



Von ihren Besitzern und "Fans" wird Hündin Fida als rundum brav, todkrank und völlig ungefährlich beschrieben. Die Tatsachen sprechen Bürgermeister Johann Krichenbauer zufolge allerdings eine andere Sprache. − Foto: BR/Screenshot PNP

Es gibt Neuigkeiten von Kampfhündin Fida: Burgkirchens Bürgermeister Johann Krichenbauer gab in der...





Am Neufahrner Bahnhof ist im Sommer 2018 für Bahnreisende Schluss. Die Strecke wird voll gesperrt, um die Neufahrner Kurve fertigstellen zu können. − Foto: dpa

Sie ist eine der beiden wichtigsten Bahnanbindungen für Niederbayern, die Strecke zwischen Landshut...



Bei diesen Wahlergebnissen können FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (48) und seine Frau Philippa (29) strahlen. Im Innviertel strichen die Freiheitlichen große Erfolge ein. − Foto: dpa

Die rechtspopulistische Partei FPÖ rund um Heinz-Christian Strache fuhr bei der österreichischen...



Von ihren Besitzern und "Fans" wird Hündin Fida als rundum brav, todkrank und völlig ungefährlich beschrieben. Die Tatsachen sprechen Bürgermeister Johann Krichenbauer zufolge allerdings eine andere Sprache. − Foto: BR/Screenshot PNP

Es gibt Neuigkeiten von Kampfhündin Fida: Burgkirchens Bürgermeister Johann Krichenbauer gab in der...



Der AlzChem-Unternehmenssitz in Trostberg. − Foto: luh

Als "sehr hilfreich für eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung" bezeichnet Ulli Seibel...



Zum Anbeißen...Die Apfel-Käsesahnetorte von Anna Niedermeier. -Foto: Anna Niedermeier

Zutaten für den Boden: 300 ml Sahne 200 g Zucker 3 Eier 300 g Mehl 2 Teelöffel Lebkuchengewürz 2...













Kurkonzert

23.10.2017 /// 10:00 Uhr /// Kleiner Kursaal /// Bad Füssing

Es spielt das Kurorchester Bad Füssing unter der Leitung von Anna Hoppa.
Feierabendmusik

23.10.2017 /// 19:00 Uhr /// Bürgerspital /// Plattling

Es spielt die Berufsfachschule für Musik in Plattling.
LiveMusik

23.10.2017 /// 19:00 Uhr /// Café Duftleben /// Passau

Immer montags, Eintritt frei.
mehr
Zentralamerika - Kuba

25.10.2017 /// 20:00 Uhr /// k1 Saal /// Traunreut

Swing Theory

26.10.2017 /// 19:00 Uhr /// Scharfrichterhaus /// Passau

Konzert mit den "Amigos"

26.10.2017 /// 19:30 Uhr /// KULTUR+KONGRESS FORUM (Raiffeisen-Saal) /// Altötting

"Das Beste vom Besten".
mehr
mehr