• pnp.de
  • regioevent.de
  • heimatsport.de


pnp.de 22.10.2017



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Kritik an Trump-Reaktion  |  13.08.2017  |  19:05 Uhr

Tote bei Eskalation nach Rassisten-Demo in den USA

Lesenswert (0) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken Fotostrecken Fotostrecke






Ausnahmezustand in Charlottesville: Eine Kundgebung von Rechtsextremisten ist in den USA blutig eskaliert. Laut Polizei starb eine 32-Jährige, als ein Fahrzeug in Charlottesville vermutlich absichtlich in Gegendemonstranten raste und an einer Kreuzung zwei Autos rammte.

Der Fahrer, ein 20-jähriger Mann aus Ohio, wurde festgenommen. Zuvor hatten sich Kundgebungsteilnehmer Schlägereien mit Gegendemonstranten geliefert. US-Präsident Donald Trump wurde für seine Reaktion auf die Gewalt am Sonntag heftig kritisiert - auch aus der eigenen Partei.

Insgesamt wurden in Charlottesville 35 Menschen verletzt, 19 davon bei dem Autovorfall. Nach CNN-Angaben waren in der Nacht zum Sonntag fünf von ihnen in kritischem Zustand und vier weitere schwer verletzt. Die US-Bundespolizei FBI nahm Ermittlungen auf. Dem Fahrer werden Totschlag, Körperverletzung und Fahrerflucht vorgeworfen. Nach CNN-Angaben wurden am Samstag drei weitere Männer im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen festgenommen.

Zwei Polizisten kamen außerdem bei Charlottesville beim Absturz ihres Hubschraubers ums Leben, der die Zusammenstöße aus der Luft beobachtet hatte. Die Absturzursache war zunächst nicht bekannt.

Trump verurteilte zwar die "ungeheuerliche Gewalt", erwähnte dabei die Kundgebung der Rechtsextremen aber nicht direkt. Stattdessen sprach er pauschal von "Gewalt von vielen Seiten". Dafür hagelte es heftige Kritik. "Mr. President - wir müssen das Böse beim Namen nennen. Dies waren weiße Rassisten und dies war einheimischer Terrorismus", schrieb der republikanische Senator Cory Gardner.

"Es ist sehr wichtig, dass der Präsident die Ereignisse in Charlottesville als das beschreibt, was sie sind, ein Terroranschlag weißer Rassisten", schrieb der republikanische Senator Marco Rubio.

Trumps Tochter Ivanka schrieb auf Twitter: "In der Gesellschaft sollte kein Platz für Rassismus, weiße Vormachtstellung und Neonazis sein."

Ein namentlich nicht genannter Sprecher des Weißen Hauses veröffentlichte etwas später eine Erklärung, in der es hieß, Trump habe am Samstag "sehr stark" alle Formen von Gewalt, Bigotterie und Hass verurteilt. "Natürlich schließt das weiße Rassisten, KKK (Ku Klux Klan), Neonazis und alle Extremisten-Gruppen ein."

Der demokratische Gouverneur von Virginia, Terry McAuliffe, erklärte den Notstand und richtete eine äußerst scharf formulierte Botschaft an die Rechtsextremisten. "Ihr seid hier nicht willkommen", sagte er auf einer Pressekonferenz. "Geht nach Hause. Nehmt euren Hass und eure Vorurteile mit. Es gibt hier keinen Platz für euch, und es gibt keinen Platz für euch in Amerika."

An der Kundgebung unter dem Motto "Vereinigt die Rechte" hatten schätzungsweise mehrere Tausend Menschen aus verschiedenen ultrarechten Gruppen teilgenommen, so Angehörige der Alt-Right-Bewegung, Neonazis und Ku-Klux-Klan-Anhänger. Unter ihren war auch der ehemalige Ku-Klux-Klan-Führer David Duke. Einige Demonstranten skandierten CNN zufolge Nazi-Slogans wie "Blut und Boden".

Anlass der Demonstration war ein Stadtratsbeschluss, eine Statue des Konföderierten-Generals Robert E. Lee aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) zu entfernen. Die zwei Autostunden südwestlich von Washington gelegene Stadt gilt als Hochburg der US-Demokraten, nach CNN-Angaben stimmten dort bei der Präsidentenwahl 80 Prozent für Trumps demokratische Herausforderin Hillary Clinton. Die Konföderierten (Südstaaten) hatten für den Fortbestand der Sklaverei gekämpft.

Duke wurde auf einem vom "Indianapolis Star" geposteten Video gezeigt wie er sagte, die Demonstranten wollten sich "unser Land zurückholen". Damit wollten sie "die Versprechen von Donald Trump erfüllen".

Nach Fernseh- und Augenzeugenberichten waren mehrere Kundgebungsteilnehmer mit Baseballschlägern gekommen. Schon Stunden vor der Veranstaltung kam es zu heftigen Prügeleien mit Gegendemonstranten. Die mutmaßlich gezielte Autoattacke ereignete sich nach Medienberichten, als ein Großteil der Kundgebungsteilnehmer bereits abgezogen war und die Gegendemonstranten einen eigenen Protestzug bildeten. Der Fahrer raste danach im Rückwärtsgang davon und wurde kurz darauf festgenommen.

Trump äußerte sich nach einem ersten allgemeinen verurteilenden Tweet bei einem Auftritt an seinem Urlaubsort in Bedminister (New Jersey). Es gebe in Amerika "keinen Platz" für Gewaltausbrüche wie den in Charlottesville, sagte er, ohne in Einzelheiten zu gehen. Er rief seine Landsleute dazu auf, zusammenzustehen und einander - ungeachtet aller Differenzen - "zu lieben". Sein Vorgänger Barack Obama schrieb auf Twitter: "Niemand wird mit Hass auf eine andere Person wegen ihrer Hautfarbe, ihres Hintergrunds oder ihrer Religion geboren."









Dokumenten Information
Copyright © heimatzeitung.de 2017
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2017
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am










Anzeige





Die wieder gefangene Wölfin in ihrem Gehege. Sechs Tiere waren Anfang Oktober aus ihrem Freiland-Gehege bei Lindberg im Nationalpark Bayerischer Wald entlaufen. − Foto: Nationalpark Bayerischer Wald

In Sachen Wolfssuche kann der Nationalpark Bayerischer Wald an diesem Samstag einen Erfolg verbuchen...



Zwei Schüsse eines Jägers verfehlten bei einer Treibjagd einen Hasen - und trafen einen 25-Jährigen am Kopf und an den Beinen. −Symbolfoto: dpa

Bei einer Treibjagd mit etwa 50 Teilnehmern ist am Samstag in Oberösterreich ein 25 Jahre alter...



Woher das Klopapier stammte, ist noch unklar. Der Bezirksfischereiverein hat das Wasserwirtschaftsamt kontaktiert. − Foto: Verein

Eigentlich wollten die drei Angler des Bezirksfischereivereins Mühldorf-Altötting am Samstagmorgen...



Nach der Messerattacke in München hat die Polizei weitere Details bekanntgegeben. − Foto: dpa

Einige Stunden nach der Messerattacke von München mit mehreren Verletzten hat die Polizei Entwarnung...



Berg- und Wasserwacht retteten eine verängstigte Frau am frühen Samtagabend vom Ufersteig am Königssee. − Foto: BRK

Die Berchtesgadener Berg- und Wasserretter haben am Samstagabend eine 28-jährige Frau vom Ostufer...





Noch immer ist bei drei der aus dem Nationalpark entlaufenen Wölfe nicht sicher, wo sie sich aufhalten. −Symbolbild: Karl-Heinz Paulus

Die Suche nach den entlaufenen Wölfen scheint für die Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald...



Im Medienzentrum diskutieren Michael Stoschek (v.l.), Matthias Wissmann, Moderatorin Ursula Helller, Matthias Müller und Dr. Philipp Rösler über die Zukunft der Automobilindustrie. − Foto: Jäger

Volkswagen wehrt sich gegen Forderungen nach einem politisch vorgegebenen Ende des...



Thomas de Maizière (M) besucht eine Moschee im niedersächsischen Ronnenberg. Der Bundesinnenminister hat sich in der Diskussion um einen muslimischen Feiertag zu Wort gemeldet. Foto: dpa

Grünen-Chef Cem Özdemir hat die Überlegung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zur...



Bei diesen Wahlergebnissen können FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (48) und seine Frau Philippa (29) strahlen. Im Innviertel strichen die Freiheitlichen große Erfolge ein. − Foto: dpa

Die rechtspopulistische Partei FPÖ rund um Heinz-Christian Strache fuhr bei der österreichischen...



Von ihren Besitzern und "Fans" wird Hündin Fida als rundum brav, todkrank und völlig ungefährlich beschrieben. Die Tatsachen sprechen Bürgermeister Johann Krichenbauer zufolge allerdings eine andere Sprache. − Foto: BR/Screenshot PNP

Es gibt Neuigkeiten von Kampfhündin Fida: Burgkirchens Bürgermeister Johann Krichenbauer gab in der...





Am Neufahrner Bahnhof ist im Sommer 2018 für Bahnreisende Schluss. Die Strecke wird voll gesperrt, um die Neufahrner Kurve fertigstellen zu können. − Foto: dpa

Sie ist eine der beiden wichtigsten Bahnanbindungen für Niederbayern, die Strecke zwischen Landshut...



Nahmen den SC Weißbach für "Verstehen Sie Spaß" im Teamwork auf die Schippe: Lockvogel Florian Marchl und Moderator Guido Cantz (rechts), der fünf Stunden in der Maske war, um sich den Fußballern als neuer Trainer Horst Stegemanns vorzustellen. − Foto: red

Ganz schön frech, was Florian Marchl da ins Rollen gebracht hat. Er sorgte dafür...



Das Aufräumen nach der großen Chiemsee-Summer-Evakuierung im August. Derzeit wird geprüft wie die Ticketpreise rückerstattet werden können. − Foto: Plank

Das Ende des Chiemsee Summer Festivals in diesem Jahr war im wahrsten Sinne des Wortes stürmisch...



− Fotos: Spielhofer

Die Historische Feuerwehr Racherting ist demnächst im Bayerischen Fernsehen zu sehen. Am Freitag, 20...



Vroni Brunner (Senta Auth) diskutiert mit Karli Kurz (Henner Quest) über den Christkindlmarkt im Brunnerwirt, dem Treffpunkt in dem erfundenen Serienort Lansing. − Foto: BR

Sogar den Söder wollte man in der Serie haben. Und da es praktisch niemanden gibt...













Kurkonzert

23.10.2017 /// 10:00 Uhr /// Kleiner Kursaal /// Bad Füssing

Es spielt das Kurorchester Bad Füssing unter der Leitung von Anna Hoppa.
Feierabendmusik

23.10.2017 /// 19:00 Uhr /// Bürgerspital /// Plattling

Es spielt die Berufsfachschule für Musik in Plattling.
LiveMusik

23.10.2017 /// 19:00 Uhr /// Café Duftleben /// Passau

Immer montags, Eintritt frei.
mehr
Zentralamerika - Kuba

25.10.2017 /// 20:00 Uhr /// k1 Saal /// Traunreut

Swing Theory

26.10.2017 /// 19:00 Uhr /// Scharfrichterhaus /// Passau

Konzert mit den "Amigos"

26.10.2017 /// 19:30 Uhr /// KULTUR+KONGRESS FORUM (Raiffeisen-Saal) /// Altötting

"Das Beste vom Besten".
mehr
mehr