• pnp.de
  • heimatsport.de


pnp.de 15.12.2017



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Kraftwerksparte  |  07.12.2017  |  15:29 Uhr

General Electric will an fünf Standorten 1600 Jobs streichen

Lesenswert (0) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken


  • Artikel 102 / 317
  • Pfeil
  • Pfeil




Nur wenige Wochen nach Siemens will nun auch der US-Industriekonzern General Electric (GE) seine Kraftwerkssparte zusammenstreichen.

Weltweit will das Unternehmen rund 12.000 Stellen abbauen, davon 1600 an den deutschen Standorten Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach und Kassel. Die Fertigungen von "GE Power Conversion" in Berlin und von "GE Grid Solutions" in Mönchengladbach sollen ganz geschlossen werden, kündigte das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt an.



Wie Siemens nennt auch GE den Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken als wesentliche Gründe für die Entscheidung. "Die Entscheidung war schmerzhaft, aber notwendig", sagte der globale GE-Kraftwerks-Chef Russell Stokes.

Der US-Konzern stellt wie Siemens Gasturbinen und andere Kraftwerkstechnik her. Die Nachfrage ist wegen der zunehmenden Verbreitung von Wind- und Solaranlagen jedoch spürbar gesunken und damit auch die erzielbaren Preise. "Wir erwarten, dass der Markt herausfordernd bleibt", sagte Stokes.

Die IG Metall kündigte umgehend Widerstand gegen die Pläne an. Man werde um die Arbeitsplätze kämpfen, kündigten Gewerkschafter an verschiedenen Standorten an. Angesichts der Milliardengewinne in allen Geschäftsfeldern sei der geplante Stellenabbau nicht nachvollziehbar, sagte Marco Sprengler, Vize-Aufsichtsratsvorsitzender der GE Deutschland Holding GmbH und Geschäftsführer der IG Metall Freiburg.

"Der vom Personalabbau am stärksten betroffene Geschäftsbereich Power trägt weltweit mit 2,11 Milliarden Euro und einer operativen Marge in Höhe von 9,5 Prozent in den ersten drei Quartalen 2017 deutlich zum Konzernergebnis bei." GE solle statt Stellenabbau eine nachhaltige Investitionsstrategie vorlegen.

GE-Deutschlandchef Alf Henryk Wulf betonte, dass man die Einschnitte so sozialverträglich wie möglich gestalten und mit den Arbeitnehmern beraten wolle. Zuvor hatten Betriebsversammlungen in den GE-Werken stattgefunden.

Wie bereits bei den Siemens-Plänen ist erneut das Bundesland Berlin besonders stark von den Einschnitten bedroht. Es gebe aber noch die Möglichkeit, GE-Stellen in Berlin zu halten, sagte der Berliner IG Metall-Bevollmächtigte Klaus Abel. Sollte der Konzern die 500 Produktionsstellen streichen, seien auch die restlichen 300 im Werk Marienfelde bedroht. "Unsere Interpretation ist, wenn wir das nicht verhindern können, können wir den Rest auch nicht halten", sagte Abel. Die zwei anderen Berliner GE-Standorte mit rund 400 weiteren Mitarbeitern blieben laut Abel vom Sparkurs zunächst unberührt.

Der Konzern beschäftigt in Deutschland nach eigenen Angaben rund 10.000 Mitarbeiter an mehr als 50 Standorten. Deutschland bleibe ein wichtiger Markt und Standort, beteuerte das Unternehmen und verwies auf eine Investition über 115 Millionen Euro im Geschäftsbereich metallischer 3D-Druck. Der Mischkonzern hatte bereits Anfang 2016 die Streichung Tausender Stellen in Europa angekündigt, in Deutschland war vor allem Mannheim betroffen.

Das Unternehmen will sich auf die Geschäftsbereiche Energie, Luftfahrt und Gesundheitstechnik konzentrieren. Alleine in der Kraftwerkssparte soll im kommenden Jahr eine Milliarde Euro eingespart werden, konzernweit sollen die Kosten in diesem und dem kommenden Jahr um 3,5 Milliarden Dollar sinken.








Dokumenten Information
Copyright © heimatzeitung.de 2017
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2017
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am











DAX
Chart
DAX 13.157,50 +0,68%
TecDAX 2.543,75 +0,31%
EUR/USD 1,1754 -0,10%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation






Anzeige





In allen Wohnungen und Wohnhäusern in Bayern sind Rauchmelder vom 1. Januar 2018 an Pflicht. Foto: dpa

Rauchmelder retten Leben. Deshalb werden sie auch im Freistaat zur Pflicht. Mieter und Eigentümer...



Dem Schlag gegen den internationalen Drogenhandel gingen jahrelange Ermittlungen voraus. −Fotos: dpa

Mehr als fünf Tonnen Haschisch und Marihuana - dem Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) ist nach...



An den bayerischen Außengrenzen kontrollieren Beamte der Bundespolizei bereits seit dem Herbst 2015. Joachim Herrmann fordert nun Kontrollen an den Außengrenzen im gesamten Bundesgebiet. −Symbolfoto: Polizei

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert die Einführung von Grenzkontrollen an allen...



Auf einer Weihnachtsfeier in Langweid am Lech (Landkreis Augsburg) ist ein Mann ums Leben gekommen. Ein betrunkener Arbeitskollege war gestürzt und risse den 41-Jährigen in einen sechs Meter tiefen Treppenschacht mit. −Symbolfoto: Wolf

Eine Weihnachtsfeier ist im schwäbischen Langweid am Lech (Landkreis Augsburg) mit einem tödlichen...



Ein Chirurg hat in England bei Operationen seine Initialen in die Leber zweier Patienten gebrannt. −Symbolfoto: Maurizio Gambarini

Ein Chirurg hat in Großbritannien bei Operationen seine Initialen "SB" in die Lebern von zwei...





Sebastian Frankenberger erhält auch heute noch Morddrohungen. Foto: Jäger

Mehr als sieben Jahre nach dem Volksentscheid zum Rauchverbot erhält dessen Initiator Sebastian...



An den bayerischen Außengrenzen kontrollieren Beamte der Bundespolizei bereits seit dem Herbst 2015. Joachim Herrmann fordert nun Kontrollen an den Außengrenzen im gesamten Bundesgebiet. −Symbolfoto: Polizei

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert die Einführung von Grenzkontrollen an allen...



Die Trafik– Österreichs Tabakladen – mit dem typischen Schild: Die Alpenrepublik belässt es bei ihren relativ laxen Rauchverbots-Regeln. – F.: dpa

Das für 2018 geplante absolute Rauchverbot in Österreichs Gaststätten soll nach dem Willen von ÖVP...



Eine runde Sache oder sexistisch? Die Bierfilzl-Posse geht in die zweite Runde. Nun musste das Hofbräuhaus Traunstein einen Beschwerdebrief des Deutschen Werberates beantworten. − Foto: red

Ring frei für Runde zwei im Bierdeckel-Streit! Nach dem Dilemma mit der "Emma" hat das Hofbräuhaus...



Die digitale Währung Bitcoin hat in den vergangenen Wochen eine enorme Wertsteigerung hingelegt. In Osterhofen hat im Oktober eines der ersten Bitcoin-Büros Bayerns eröffnet. Inhaber Alexander Bär berät dort Kunden, die in das Geschäft einsteigen möchten. − Foto: Roland Binder

Alexander Bär aus Osterhofen (Landkreis Deggendorf) ist einer der wenigen Bitcoin-Berater Bayerns...





Eine neue Laterne aus Birkenholz bezaubert die Besucher am Eingang zu Kloster. − Fotos: Maria Horn

Vielfältig sind die Veranstaltungen in der Adventszeit, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen...



Rettungskräfte versuchen auf dem Pezid in Tirol einen Skifahrer aus einer Lawine zu befreien - ohne Erfolg: Der Mann aus Deutschland konnte nurmehr tot geborgen werden. − Foto: Dominik Bartl/www.newsmediaservice.de

Ein deutscher Skifahrer ist bei einem Lawinenabgang am Mittwoch in Tirol ums Leben gekommen...



Mit Genugtuung stellte sich ein Teil des Fahrzeug-Ausschusses vor dem neuen LF 20 auf (vorne von links): Stefan Rasch, Feuerwehrreferent des Gemeinderates Burgkirchen, Kommandant Christian Steinberger, Hannes Helmberger, Markus Barth. Hinten von links: Zweiter Kommandant Günter Helmberger, Hans Huber, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, Thomas Thalhammer, Hans-Jürgen Niedermeier und Albert Russinger. − Foto: Gerlitz

Die Gesichter der Aktiven in der Freiwilligen Feuerwehr Dorfen (Gemeinde Burgkirchen/Alz) strahlen...



Auf die Eltern von Kindergarten- und Krippenkindern kommen Zusatzbelastungen zu.

Der Tittmoniger Stadtrat segnete jetzt in einem Klima aus Einklang und Einigkeit im Schnellverfahren...



2400 Gramm getrocknetes Marihuana, eine kleine Menge Amphetamine und eine Aufzuchtanlage beschlagnahmten die Polizisten. −Symbolfoto: dpa

Eine brisante Entdeckung machte die Polizei bei einem Einsatz in der Nacht auf Dienstag in Bad...