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Bad Ischl  |  19.05.2017  |  12:21 Uhr

Wie in einer Serie: Schülerinnen wollten sich das Leben nehmen

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Katherine Langford spielt in "Tote Mädchen lügen nicht" die junge Hannah Baker, die sich das Leben nimmt. Trotz zuletzt zunehmender Kritik wird Netflix eine zweite Staffel drehen. − Foto: Netflix/Beth Dubber

Katherine Langford spielt in "Tote Mädchen lügen nicht" die junge Hannah Baker, die sich das Leben nimmt. Trotz zuletzt zunehmender Kritik wird Netflix eine zweite Staffel drehen. − Foto: Netflix/Beth Dubber

Katherine Langford spielt in "Tote Mädchen lügen nicht" die junge Hannah Baker, die sich das Leben nimmt. Trotz zuletzt zunehmender Kritik wird Netflix eine zweite Staffel drehen. − Foto: Netflix/Beth Dubber


Zwei Schülerinnen aus Bad Ischl in Oberösterreich haben versucht, sich das Leben zu nehmen. Die 13-jährigen Gymnasiastinnen planten einen Suizid auf der Schultoilette. Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Mädchen die umstrittene Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht" nachahmen wollten, wie Karl Steinparz vom Landesschulrat Oberösterreich auf Nachfrage der PNP mitteilt. Ein Lehrer, der wenige Minuten zuvor einen Abschiedsbrief erhielt, konnte die beiden retten. Eines der Mädchen war schwer verletzt, der Pädagoge musste es reanimieren. Beide schweben laut Steinparz aber nicht mehr in Lebensgefahr.

Über die Hintergründe der Tat ist bislang wenig bekannt. Niemand habe die Mädchen in der Schule gemobbt, auch die Noten seien, so Steinparz, in Ordnung gewesen. Lediglich eine der beiden Schülerinnen stamme aus einem sozial schwachen Umfeld, die Mutter erziehe das Kind alleine. Laut Steinparz sei der Einfluss der Serie das einzige Motiv. In der US-Serie geht es um das Mädchen Hannah, das Suizid begeht und einem Mitschüler 13 Gründe für ihr Vorgehen hinterlässt.

Zusammen mit der Polizei und mehreren Beratungsstellen hat der Landesschulrat in den vergangenen Tagen einer Krisensitzung einberufen. Es ging darum, Eltern, Lehrer und Schüler schnell zu informieren, sagte Steinparz, sie für das Thema zu sensibilisieren. Bad Ischl müsse kein Einzelfall bleiben. Das Thema könne künftig auch bayerischen Schulen betreffen. Ein Maßnahmenpaket werde in den kommenden Tagen beschlossen. − pnp

Wenn sie Probleme haben, wenden Sie sich an die Telefonseelsorge unter 0800/111 0 111.

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