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Lindberg  |  10.10.2017  |  12:35 Uhr

Nationalpark bestätigt: Zweiter entlaufener Wolf geschossen

von Daniel Ober

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Ein Ehepaar hat am Dienstag zwei entlaufene Wölfe gefilmt. − Foto: Screenshot pnp

Ein Ehepaar hat am Dienstag zwei entlaufene Wölfe gefilmt. − Foto: Screenshot pnp

Ein Ehepaar hat am Dienstag zwei entlaufene Wölfe gefilmt. − Foto: Screenshot pnp


Ein weiterer aus dem Nationalpark Bayerischer Wald entlaufener Wolf ist am Dienstag geschossenen worden. Das teilte die Nationalparkverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Drei der sechs ausgebüxten Tiere sind nun tot, die anderen drei noch auf freiem Fuß. Die Suchmaßnahmen laufen.

Bei dem am Dienstag geschossenen Tier handelt es sich um den Wolf, der im Raum Frauenau (Landkreis Regen) gesichtet wurde. "Wir bedauern, dass ein Einfangen in diesem Fall nicht möglich war", sagt Jörg Müller, stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung, zur Erschießung des zweiten Wolfes. Das Tier habe sich zu schnell bewegt und sei zu weit entfernt gewesen, um es mit einem Narkosegewehr zu betäuben.

In der Nacht auf Freitag sind sechs Wölfe aus dem Tierfreigehege bei Lindberg (Landkreis Regen) entkommen. Eines der Tiere wurde noch in derselben Nacht von der Waldbahn erfasst und getötet. Ein Wolf ist am Sonntagvormittag geschossen worden.

Nach den verbliebenen drei Wölfen werde derzeit mit Hochdruck gesucht, heißt es in der Pressemitteilung. Die Bemühungen seien noch einmal intensiviert worden. Die Nationalparks Sumava und Berchtesgaden beteiligen sich an der Suche. Zudem seien mehr Lebendfallen im Einsatz und noch mehr Suchtrupps mit Narkosewaffen in der Region unterwegs.

Mehr dazu:
- Wölfe im Nationalpark ausgebrochen - Schnelleinsatz-Trupp bereit
- Experte im Interview: Sind die entlaufenen Wölfe gefährlich?
- Ehepaar filmt die ausgebüxten Wölfe im Nationalpark +++ Videos
- Fallen sollen Wölfe im Nationalpark vor Abschuss bewahren
- Suche nach Wölfen im Bayerwald: Ein Tier geschossen +++ Video
- So verlief die Jagd auf die Wölfe - Tiere lebend zu fangen hat Priorität
- Ausgebüxte Wölfe: Polizei geht von Fremdeinwirkung aus und ermittelt








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