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Altötting/Dorfen  |  11.10.2017  |  18:11 Uhr

Lückenschluss auf der A94: "Es gibt keine Kostenexplosion"

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Bei Pastetten endet die A94 momentan aus Richtung München. Bis Ende Oktober 2019 soll der Lückenschluss bis Heldenstein geschafft sein. − Foto: Deubelli

Bei Pastetten endet die A94 momentan aus Richtung München. Bis Ende Oktober 2019 soll der Lückenschluss bis Heldenstein geschafft sein. − Foto: Deubelli

Bei Pastetten endet die A94 momentan aus Richtung München. Bis Ende Oktober 2019 soll der Lückenschluss bis Heldenstein geschafft sein. − Foto: Deubelli


Seit Wochen kursieren Gerüchte über eine angebliche Kostenexplosion beim Bau der A94 zwischen Heldenstein und Pastetten auf der sogenannten Isentaltrasse. Ein erster Artikel stand Ende September in der SZ, nun ist der BR aufgesprungen, dessen Berichterstattung auch ein regionales Online-Portal übernommen hat, ohne zusätzliche Recherchen anzustellen. Die Heimatzeitung hat die Zahlen bereits zweimal durchleuchtet, Quellen waren die Autobahndirektion Südbayern, die Isentalautobahn GmbH, die das 33 Kilometer lange Teilstück im Zuge eines ÖPP-Projektes baut, und das Bundesverkehrsministerium. Alle diese Stellen haben die Kostensteigerungen dementiert.

Nun gab es aber in den vergangenen Tagen neue Zahlen unter anderem war von 140 Millionen Euro Mehrkosten die Rede. Das Bundesverkehrsministerium nimmt auf nachfrage wie folgt Stellung: "Es gibt keine Kostensteigerung/-explosion. Bis dato ist es nach Auskunft der zuständigen bayerischen Straßenbauverwaltung im Rahmen des ÖPP-Projekts A94 zwischen Pastetten und Heldenstein zu keinerlei Mehrkosten für den Bau gekommen.

Die geschätzten Baukosten des Vorhabens liegen bei 440 Millionen Euro. Im aktuellen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) werden für das Projekt rund 770 Millionen Euro aufgeführt. Dabei handelt es sich um einen für den Zeitraum 2016 bis 2035 ausgewiesenen Teil der Gesamtvergütung für das gesamte Leistungspaket. Dieses umfasst neben dem Bau u.a. auch die Erhaltung und den Betrieb sowie die anteilige Finanzierung des Vorhabens. Um die Projektschwerpunkte (hier: Neubau mit Erhaltung und Betrieb) für alle Projekte vergleichbar darzustellen, erfolgte im BVWP bei den Neubauprojekten eine anteilige Zuordnung des Projektvolumens von 70/30 zu den Leistungen Bau/Erhaltung. Hieraus erklären sich die aufgeführten Summen von 542,2 Millionen Euro für Neubau sowie 232,4 Millionen Euro für die Erhaltung. Es handelt sich nicht um Kostensteigerungen für den Bau." − ecsAusführlich berichtet die Heimatzeitung am 12. Oktober.








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