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Ingolstadt/Pfarrkirchen  |  11.10.2017  |  19:08 Uhr

Seehofer auf Twitter beschimpft: Klinik-Chef tritt zurück

von Ruth Stückle

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Alexander Zugsbradl war bis Ende September 2016 Vorstand der Rottal-Inn-Kliniken. Mit seinem gehässigen Tweet gegen Seehofer sorgte er nun für einen Eklat. Am Mittwoch trat er als Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt zurück. − Foto: PNP

Alexander Zugsbradl war bis Ende September 2016 Vorstand der Rottal-Inn-Kliniken. Mit seinem gehässigen Tweet gegen Seehofer sorgte er nun für einen Eklat. Am Mittwoch trat er als Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt zurück. − Foto: PNP

Alexander Zugsbradl war bis Ende September 2016 Vorstand der Rottal-Inn-Kliniken. Mit seinem gehässigen Tweet gegen Seehofer sorgte er nun für einen Eklat. Am Mittwoch trat er als Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt zurück. − Foto: PNP


Der aktuelle Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt, Alexander Zugsbradl, ist am Mittwochabend von seinem Posten zurückgetreten. In einer Pressemitteillung der Stadt hieß es, Zugsbradl scheide auf eigenen Wunsch aus, berichtet der Donaukurier am Mittwochabend. Zuvor war der Interimschef wegen eines beleidigenden Twitter-Beitrags in die Kritik geraten.

Zugsbradl, dessen Vertrag am Klinikum zum Jahresende ausläuft und der bis vor einem Jahr Vorstand der Rottal-Inn-Kliniken war, hatte sich in einem mittlerweile gelöschten Twitter-Beitrag in beleidigender Weise über den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer geäußert: "Seehofer, dieser scharf an der Debilität entlangschrammende Pflaumenaugust MUSS weg – Bayern hat Besseres verdient!", twitterte Zugsbradl noch am Tag der Bundestagswahl.

Sein Tweet erregte auf der Facebook-Seite "Ingolstadt diskutiert" die Gemüter. Oberbürgermeister Christian Lösel, Vorsitzender des Krankenhauszweckverbandes und des Aufsichtsrats der Klinikum GmbH, hatte auf Anfrage des Donaukuriers über seinen Pressesprecher vorab erklären lassen, er habe "eine rechtliche Prüfung hinsichtlich gebotener dienstvertraglicher Konsequenzen aus diesem Verhalten von Herrn Zugsbradl durch einen Anwalt in Auftrag gegeben".

Linktipps:
- "Pflaumenaugust": Beleidigender Twitter-Beitrag von Klinikum-Interimschef
- Nach beleidigendem Tweet: Interimschef Zugsbradl verlässt Ingolstädter Klinikum
- Vorstand der Rottal-Inn-Kliniken tritt zurück - Landrat attackiert

Zugsbradl selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Im Internet stößt sein Beitrag fast ausnahmslos auf Kritik. "Der spinnt doch", kommentierte selbst der Ingolstädter Ehrenbürger Hermann Regensburger schroff. Michael Krüper, der den Screenshot auf Facebook gestellt hat, fragt sich: "Soll so einer Vorbild sein von 3000 Beschäftigten?"

Auch im Landkreis Rottal-Inn für Schlagzeilen gesorgt

Der Klinikum-Interimschef hatte schon einmal mit einem Twitter-Beitrag für Furore gesorgt. In einem mit einem Foto von Dick und Doof bebilderten Kommentar verkündete er, gegen einen SPD-Stadtrat und den früheren Klinikum-Pressesprecher Strafantrag gestellt zu haben. Auch damals hagelte es Kritik, die SPD hatte die sofortige Abberufung Zugsbradls gefordert. Weil zum Januar 2018 mit Monika Röther, die zusammen mit dem Ärztlichen Direktor und Mitgeschäftsführer Andreas Tiete das Steuer am Klinikum übernehmen wird, Zugsbradls Tage in Ingolstadt ohnehin gezählt sind und dieser seinen Beitrag bedauert hatte, lief die Forderung ins Leere.

Für Schlagzeilen hatte Zugsbradl auch bereits im Landkreis Rottal-Inn gesorgt. Ende September des vergangenen Jahres hatte er überraschend seinen Posten als Vorstand der Rottal-Inn-Kliniken niedergelegt. Anschließend attackierte er Landrat Michael Fahmüller scharf. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit diesem sei ihm unmöglich erschienen. − pnp








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