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Weibersbrunn  |  14.11.2017  |  06:01 Uhr

Wasser gegen Gaffer: Bislang keine Anzeige gegen Feuerwehrmann

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Um Gaffer am Filmen zu hindern, haben Feuerwehrmänner am Donnerstagmorgen bei einem Unfall mit drei Toten auf der A3 mit einem Wasserstrahl auf vorbeifahrende Fahrzeuge gespritzt. − Foto: News5

Um Gaffer am Filmen zu hindern, haben Feuerwehrmänner am Donnerstagmorgen bei einem Unfall mit drei Toten auf der A3 mit einem Wasserstrahl auf vorbeifahrende Fahrzeuge gespritzt. − Foto: News5

Um Gaffer am Filmen zu hindern, haben Feuerwehrmänner am Donnerstagmorgen bei einem Unfall mit drei Toten auf der A3 mit einem Wasserstrahl auf vorbeifahrende Fahrzeuge gespritzt. − Foto: News5


Dem Feuerwehrmann, der Gaffer an einer Unfallstelle auf der A 3 mit Wasser bespritzt hatte, droht derzeit kein Strafverfahren. Bislang habe keiner der betroffenen Lastwagenfahrer Strafanzeige gestellt, teilte die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Montag mit. Außerdem sieht die Behörde allein wegen der Medienberichterstattung über den Vorfall aktuell keinen Anlass, ein Verfahren von Amts wegen einzuleiten.

Auf den vorliegenden Bildern und Videoaufnahmen sei ersichtlich, dass die Gaffer "in der sehr langsam fahrenden Fahrzeugkolonne mit dem Schlauch mit geringem Spritzdruck besprüht worden" seien, hieß es. Das Wasser habe vor allem die geschlossenen Fenster der Beifahrerseite getroffen. Einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr könne die Behörde nicht erkennen.

Mehr dazu:
- Wasser gegen Gaffer: Polizei sieht Aktion der Feuerwehr kritisch
- Unfall mit drei Toten: Feuerwehr bespritzt Gaffer auf A3 mit Wasser
- Mit Wasser gegen Gaffer auf A3: Das sagen Leser und ein Jurist dazu

Nach einem schweren Unfall mit drei Toten bei Weibersbrunn (Landkreis Aschaffenburg) am vergangenen Donnerstag hatte der Feuerwehrmann Lastwagen mit Wasser bespritzt, deren Fahrer Fotos und Videos machen wollten. Die Polizei hatte die jeweiligen Fahrer angehalten, Personalien festgestellt und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die spontane Aktion des Feuerwehrmanns hatte die Polizei zuvor kritisiert. − lbyLesen Sie dazu auch den Kommentar "Zu Unrecht am Pranger" in Ihrer Heimatzeitung vom 14. November 2017 (Online-Kiosk) oder kostenlos auf PNP Plus.








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