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Trostberg  |  26.05.2015  |  16:06 Uhr

Katze ganz plötzlich gestorben: Sind Giftköder schuld?

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Mit diesem Plakat wird auf Facebook vor Giftködern in Trostberg und Umgebung gewarnt. Ob tatsächlich Köder ausgelegt wurden und Tiere deshalb verendet sind, können die Polizei und der Trostberger Tierarzt Dr. Stefan Reuß nicht bestätigen. −Screenshot Facebook

Mit diesem Plakat wird auf Facebook vor Giftködern in Trostberg und Umgebung gewarnt. Ob tatsächlich Köder ausgelegt wurden und Tiere deshalb verendet sind, können die Polizei und der Trostberger Tierarzt Dr. Stefan Reuß nicht bestätigen. −Screenshot Facebook

Mit diesem Plakat wird auf Facebook vor Giftködern in Trostberg und Umgebung gewarnt. Ob tatsächlich Köder ausgelegt wurden und Tiere deshalb verendet sind, können die Polizei und der Trostberger Tierarzt Dr. Stefan Reuß nicht bestätigen. −Screenshot Facebook


Familie Seiler aus der Fritz-Bechtold-Straße in Trostberg (Landkreis Traunstein) ist traurig und die Facebook-Community erzürnt: Die Katze der Familie ist am Samstag ganz plötzlich gestorben, vermutlich wurde sie vergiftet. Ein Warnplakat macht in dem sozialen Netzwerk auf "Giftköder" in Trostberg und Umgebung aufmerksam. Ist die Katze tatsächlich Opfer eines Tierhassers geworden? Tierarzt und Polizei können es nicht mit Bestimmtheit sagen. Köder wurden bis jetzt keine gefunden, und "über die Vergiftung gibt es keine gesicherten Kenntnisse", betont der Trostberger Tierarzt Dr. Stefan Reuß.

Jedenfalls hat Familie Seiler am Samstag das erlebt, was man sich als Tierbesitzer gar nicht vorstellen mag. Für Martin Seiler steht außer Zweifel, dass seine zweijährige Katze vergiftet wurde. "Sie war draußen, und dann hat mir meine Mutter geschrieben, die Katze würde sich so komisch verhalten." Als der 19-jährige Altenpfleger nach Hause kam, sei ihm das Tier um die Beine gestrichen und dann plötzlich tot umgefallen.

"Das war eine reine Familienkatze", betont der Trostberger. "Das ist allen sehr nahe gegangen." Deshalb brauchen sie erst einmal ein bisschen Abstand. Jetzt gibt's vorerst keinen Ersatz für das geliebte Haustier, "Das muss sich erst mal setzen", sagt Martin Seiler. Für ihn ist wichtig, dass andere Tierbesitzer gewarnt werden. Und Giftköder seien ja auch eine Gefahr für kleine Kinder. Deshalb ist seine Mutter auch zur Polizei gegangen.

Immer wieder kursieren Warnungen und Gerüchte über Giftköder. "Da ist aber nicht immer etwas dran", weiß Martin Hammerl, Leiter der Polizeiinspektion Trostberg. Auch Tierarzt Reuß berichtet: "Wir haben immer wieder mal den Verdacht auf Vergiftung, aber die Beweisführung ist sehr schwierig." Nur selten werde an toten Haustieren eine Obduktion durchgeführt. Wenn der Besitzer das wünscht, müsse er den Eingriff auch bezahlen. "Wir haben in diesem Fall momentan keine gesicherten Fakten", betont Reuß. Hammerl versprach im Gespräch mit der Heimatzeitung, dass die Polizei in der Sache weitere Erkundigungen einholen werde. Auch der Operative Ergänzungsdienst soll mit einem Polizeihund die Stellen absuchen, wo sich die Katze der Familie Seiler vergiftet haben könnte. − wt/luh








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