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Harburg  |  17.02.2017  |  06:40 Uhr

"Germany’s next Topmodel": Miss Landshut hält den Wellen stand

von Korbinian Klinghardt

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Claudia Fiedler, amtierende Miss Landshut aus Harburg (Landkreis Dingolfing-Landau). − Foto: ProSieben/Martin Bauendahl

Claudia Fiedler, amtierende Miss Landshut aus Harburg (Landkreis Dingolfing-Landau). − Foto: ProSieben/Martin Bauendahl

Claudia Fiedler, amtierende Miss Landshut aus Harburg (Landkreis Dingolfing-Landau). − Foto: ProSieben/Martin Bauendahl


Außergewöhnliche Orte für Foto-Shootings gehören fest zur visuellen Ästhetik von Germany’s next Topmodel. Doch dieses Set war tatsächlich besonders. Erstmals hatten die angehenden Models ein Kreuzfahrtschiff ganz für sich alleine. Dort wo sich normalerweise rund 550 Touristen tummeln, posierten die Mädels im Bikini und in High-Heels und liefen in eleganten Kleidern um die Wette. Doch nicht jede vertrug die hohe See. Claudia Fiedler, amtierende Miss Landshut aus Harburg (Landkreis Dingolfing-Landau), hingegen schon. Sie trotzte nicht nur den Wellen, sondern versuchte auch, die Wogen der Anspannung unter den Mädchen zumindest etwas zu glätten.

Auf der "MS Astoria" geht es nach Mallorca
"Diese Reise bringt meine Mädchen an ihre Grenzen", verkündete Heidi Klum zu Beginn der zweiten Folge der Model-Castingshow. Dabei standen die Zeichen doch zunächst auf Entspannung. Im Hafen von Marseille lag die "MS Astoria" vor Anker. Kreischend und voller Vorfreude gingen die Mädels an Bord, fanden die Idee "obergeil", bis Spaßbremse Michael Michalsky die Meute aufklärte: Eine gemütliche Kreuzfahrt sei dies nicht, im Gegenteil. Er begrüßte die Mädels auf dem "Boat-Camp", in dem harte Arbeit verlangt werde.

Foto-Challenge auf hoher See
Zunächst stand eine Foto-Challenge an. Jeweils ein Mädchen aus Team Michalsky und Team Thomas räkelte sich in knapper Bademode und hohen Schuhen am schiffseigenen Pool. Dann sollte jedes Model – natürlich erst wenn es die richtige Pose gefunden hatte – ein einziges Mal per Fernsteuerung den Auslöser des Fotoapparats drücken. Eigentlich keine besonders komplizierte Aufgabe. Juror Thomas hatte die Mädels extra noch darauf hingewiesen: "Ihr müsst von Anfang an da sein." Und trotzdem scheiterte die eine oder andere kläglich. Anstatt für die Fotokamera posierte Serlina, die mit Claudia Fiedler um das bessere Foto buhlte, für die TV-Kamera. Punkt also für die Niederbayerin – und damit für Team Michalsky.

Doch nicht nur die Challenge war es, die den Models zu schaffen machte. Auch der Seegang drückte ordentlich auf die Stimmung. "Den meisten ist einfach nur kotzübel", brachte es die 21-jährige Harburgerin auf den Punkt. Hier machte das Privatfernsehen seinem Ruf wieder alle Ehre und hielt dann natürlich besonders drauf, wenn sich die Mädchen vor lauter Übelkeit auf dem Schiffsboden krümmten. "Die Giuliana ist gerade zusammengebrochen", warnte Michael Michalsky schon mal Heidi Klum vor. Anschließend begleitete er seinen Schützling mit einer Spucktüte zum Set. Ganz andere Sorgen hatte indes Carina. Sie litt unter einer Bindehautentzündung, doch aufgeben kam für sie nicht in Frage: Carina war es egal, ob ihre Augen rot, gelb oder grün waren. Das Shooting ließ sie sich nicht entgehen – Abhilfe leistete eine Sonnenbrille.

Am Ende der Foto-Challenge stand es acht zu sechs für Team Michalsky. Als Belohnung durften die Gewinner ihre Luxuszimmer mit Meerblick beziehen. Die Verlierer hausten im Keller. Doch Germany’s next Topmodel wäre nicht Germany’s next Topmodel, würden die Juroren nicht noch auf den beruflichen Mehrwert dieser Challenge und der damit verbundenen Belohnung bzw. Bestrafung hinweisen: "Die Models müssen unter schweren Bedingungen Leistung bringen. Das ist ein guter Einstieg ins Modelleben. Das Business ist hart, es wird einem nichts geschenkt."

Zwei Mädchen mussten noch auf dem Schiff die Show verlassen
Über Nacht hielt das Schiff Kurs auf das südliche Mittelmeer, erreichte am nächsten Morgen den Hafen von Mallorca. Auf der Insel wurden die Mädels von tollem Wetter, einer tollen Bucht und einem tollen Fotografen empfangen. Max Montgommery – Klum zufolge sehr modern und sehr cool – sollte die Mädels auf einem Stand-Up-Paddleboard mit Paddel in Szene setzen. Das gelang ihm mal mehr und mal weniger gut. Bei Claudia Fiedler fiel das Fazit der Jury durchwachsen aus. "Also Claudia hat einen tollen Body", lobte Heidi. Diesen setzte Claudia im Wasser auf dem Stand-Up-Paddle-Board auch gekonnt in Szene, bis es dem Fotografen ein bisschen zu viel Räkelei wurde. "Nicht wie ein Bunny", forderte er die Harburgerin auf. Schließlich fand sie doch noch ihre Pose und Montgommery schoss ein tolles Foto.

Nach dem insgesamt rund zwölf Stunden dauernden Shooting ging es weiter zur Nachbarinsel Menorca – aber nicht für alle Teilnehmerinnen. An Bord erklärte Heidi Klum, dass zwei Mädchen schon gehen müssen. Christina flog aus Team Thomas, Saskia flog aus Team Michael. Claudia war wie die anderen Mädels fassungslos, kümmerte sich aber sofort um ihre ausgeschiedene Kollegin. Die Harburgerin legte ihre Arme um Saskia und versuchte sie zu trösten.

Claudia und Neele sind im "shoot-out"
Die verbliebenen Mädels nutzten die Nacht, um für den Entscheidungs-Walk am nächsten Tag zu üben. In langen Haute Couture-Kleidern aus blauem und grünem Neopren-Stoff sollte jeweils zwei Mädchen aus unterschiedlichen Teams gegeneinander antreten. Claudia lief in ihrem blauen Kleid auf der Außenbahn, neben Neele. Die Jury so richtig überzeugen, konnte keine der beiden. "Ich finde dein Walk ist sehr sehr viel besser geworden", lobte Michael Michalsky die Niederbayerin. Sie habe eine gute "Attitude", doch irgendetwas fehle. Auch Heidi war weder von Claudia noch von Neele restlos überzeugt. Dennoch: "Ich gebe euch beiden noch eine Chance", sagte Klum und fügte an: "Aber ich werde euch ganz genau unter die Lupe nehmen." Claudia und Neele sind nun im sogenannten shoot-out. In der nächsten Show treten beide beim Shooting gegeneinander an und nur eine wird weiterkommen. Während Neele nach dieser Entscheidung die Fassung verlor und bitterlich weinte, kümmerte sich Claudia wieder sofort um ihre Konkurrentin. "Du gibst dein Bestes und ich gebe mein Bestes", versuchte die Harburgerin ein wenig Druck von Neele zu nehmen.

Linktipps:
- "Germany’s next Topmodel": Miss Landshut geht von Bord
- "Germany’s next Topmodel": So lief es für Miss Landshut
- "Germany’s next Topmodel": Miss Landshut hat Unterhaltungswert








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