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Altötting/Passau  |  16.07.2017  |  19:08 Uhr

Rund 2000 Menschen pilgern nach Altötting

von Erwin Schwarz

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Mit rund 100 Teilnehmern waren die Malteser aus der Diözese Passau eine der größten Gruppen bei der Prozession im Rahmen der 46. Kranken-, Behinderten- und Seniorenwallfahrt nach Altötting. − Foto: Schwarz

Mit rund 100 Teilnehmern waren die Malteser aus der Diözese Passau eine der größten Gruppen bei der Prozession im Rahmen der 46. Kranken-, Behinderten- und Seniorenwallfahrt nach Altötting. − Foto: Schwarz

Mit rund 100 Teilnehmern waren die Malteser aus der Diözese Passau eine der größten Gruppen bei der Prozession im Rahmen der 46. Kranken-, Behinderten- und Seniorenwallfahrt nach Altötting. − Foto: Schwarz


"Jeder Wallfahrer hat ein bestimmtes, ganz persönliches Anliegen. Wer nach Altötting kommt, der trägt sein Rucksäckl", sagt Martha von Toggenburg. Sie gehört zu einer Pilgergruppe aus der Ostschweiz und Liechtenstein, die am Sonntag an der 46. Malteserwallfahrt der bayerischen Diözesen teilnahm und dieser - zusammen mit einigen Österreichern - auch internationales Flair gab.

Rund 2000 Teilnehmer und Helfer zählte die Wallfahrt, der überwiegende Teil kranke, behinderte und alte Menschen. Begleitet wurden sie von Ehrenamtlichen aus den Reihen der Malteserin. Der Prozession schritten die Ordensvertreter in ihren schwarzen Messgewändern und die Frauen in ihren schwarzen, weiten Mänteln voran - alle, wie die zahlreichen Fahnen, geziert mit einem Malteserkreuz .

"Aus Liebe zu Gott und zu den Menschen"

"Den Glauben bezeugen und den Bedürftigen helfen" ist der Leitspruch der Malteser - Hilfsdienst wie Orden. Und diesen zu leben haben sie sich für ihre Wallfahrt in Altötting ein passendes Ziel gewählt, sagte Diözesanbischof Stefan Oster in seiner Predigt in der Basilika St. Anna: "Die Muttergottes ist das Heil der Kranken." Die Malteser dienten "aus Liebe zu Gott und zu den Menschen". Und so seien sie Gebende, aber auch Nehmendem, denn, so Oster: "Ein jeder ist dem Anderen immer zugleich ein Kranker und ein Krankenpfleger." Wer anderen helfe, dem werde auch geholfen.

Wie dieser Leitgedanke jeden Tag erfüllt wird, erlebe sie jeden Tag, sagt Karolina Nachtmann (92), die ihren Lebensabend im Malteserstift St. Nikola in Passau verbringt. "Schon 20 Mal oder öfter" war sie bei der Malteser-Wallfahrt dabei. Ihre Anliegen betreffen vor allem die große Familien, die Kinder, zwölf Enkel und vier Urenkel. Für sich selbst hofft Karolina Nachtmann, die auch schon an Pilgerreisen nach Fatima und Lourdes teilgenommen hat, dass sie auch weiter ohne allzu große fremde Hilfe ihren Alltag meistern und auch noch an ein paar Fahrten der Malteser teilnehmen kann - "und dann auf einen gnädigen Tod".








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