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Trostberg  |  14.11.2017  |  12:13 Uhr

Trostberg wird e-mobil: mit Carsharing und E-Ladesäule

von Lucia Frei

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Der Slogan einer Carsharing-Fima bringt das Konzept des "Autoteilens", das sich vor allem in Städten wachsender Beliebtheit erfreut, auf den Punkt. − Foto: dpa

Der Slogan einer Carsharing-Fima bringt das Konzept des "Autoteilens", das sich vor allem in Städten wachsender Beliebtheit erfreut, auf den Punkt. − Foto: dpa

Der Slogan einer Carsharing-Fima bringt das Konzept des "Autoteilens", das sich vor allem in Städten wachsender Beliebtheit erfreut, auf den Punkt. − Foto: dpa


Eine zukunftsweisende Einrichtung hat der Bauausschuss des Trostberger Stadtrates am Montagabend auf den Weg gebracht. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Kooperation mit der Carsharing-Firma Micar zu prüfen. Diese hatte angeboten, in Trostberg eine Art Gemeinschaftsauto ("Carsharing") zur Verfügung zu stellen. Verwaltung und Räte sprachen sich für ein Elektrofahrzeug aus. Denn die Stadtwerke Trostberg planen derzeit zudem, zwei E-Ladestationen am Marktmülleranger zu installieren.

Die Verwaltung informierte, dass die Firma Micar einen Renault Master (Neunsitzer, Diesel) oder einen Nissan e-NV200 (Siebensitzer, Elektrofahrzeug) für ein Carsharing anbiete. Interessenten, die sich das Auto ausleihen wollen, müssten sich online registrieren, und mit einer sogenannten Micar(d) erhielten sie dann Zugang zum betriebsbereiten Fahrzeug. Die Stadt müsste als Kooperationspartner einen Standort für das Auto bereitstellen, dem registrierten Nutzer die Micar(d) aushändigen und auch dessen Fahrerlaubnis prüfen. Der Stundensatz für das Auto würde bei Micar 4,99 Euro pro Stunden betragen, der Tagessatz 44,99 Euro. Durch die Einbindung regionaler Sponsoren, die ihre Werbung auf dem Fahrzeug präsentieren können, ließen sich die Nutzungsgebühren reduzieren.

"Wir würden ein Elektrofahrzeug bevorzugen", sagte Bürgermeister Karl Schleid. Denn die Stadtwerke planen die Errichtung einer öffentlichen E-Ladesäule mit zwei Ladestationen am Marktmülleranger. Diese "Tankstelle für Elektrofahrzeuge" könnte schon im ersten Quartal 2018 errichtet werden. Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Bratzdrum sagte gestern der Heimatzeitung, dass dafür gerade erst der Förderbescheid eingetroffen sei. Der Aufsichtsrat müsse die Investition im Rahmen des Wirtschaftsplan der Stadtwerke aber noch genehmigen.

Den kompletten Artikel lesen Sie am Mittwoch, 15. November 2017, im Trostberger Tagblatt/Traunreuter Anzeiger.








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