25.06.2019

Interaktive Grafik: So oft sind Arbeitnehmer in der Region krank



So sieht der Krankenstand für das Jahr 2018 im Freistaat aus. Im Süden gab es deutlich weniger Krankmeldungen als in Nordbayern. −Grafik: AOK

So sieht der Krankenstand für das Jahr 2018 im Freistaat aus. Im Süden gab es deutlich weniger Krankmeldungen als in Nordbayern. −Grafik: AOK

So sieht der Krankenstand für das Jahr 2018 im Freistaat aus. Im Süden gab es deutlich weniger Krankmeldungen als in Nordbayern. −Grafik: AOK


In der Dreiflüssestadt Passau lebt und arbeitet man offenbar besonders gesund. Das zumindest bringt die Krankenstand-Statistik der erwerbstätigen Versicherten, herausgegeben von der Gesundheitskasse, zum Vorschein. Das entscheidende Fazit: Im niederbayernweiten Vergleich weisen die "Passauer Städter" den niedrigsten Krankenstand auf. In Oberbayern lebt es sich in München, Starnberg und Garmisch-Partenkirchen am gesündesten.

In Niederbayern ist der Krankenstand in Freyung-Grafenau am höchsten (5,2 Prozent). Schon 2017 war der Bayerwald-Landkreis der negative Spitzenreiter im Regierungsbezirk, damals mit 5,0 Prozent. Alles in allem war der Krankenstand letztes Jahr etwas höher als noch 2017 (4,7 Prozent). Zum Hintergrund: In Niederbayern sind insgesamt 519.000 Menschen bei der AOK versichert. Das ist knapp jeder zweite Arbeitnehmer (47 Prozent). Von diesen AOK-Versicherten sind wiederum 245.000 erwerbstätige Versicherte – Azubis mit inbegriffen.

Auch der Südosten Oberbayerns ist gesünder als der Bayern-Durchschnitt, der bei 4,8 Prozent liegt. In Mühldorf am Inn, Altötting und Traunstein waren im letzten Jahr 4,6 Prozent der erwerbstätigen Versicherten krank. Im Berchtesgadener Land waren es 4,4 Prozent, in Miesbach 4,1 Prozent, in Rosenheim-Stadt 4,5 Prozent und im Landkreis Rosenheim 4,2 Prozent.

Und so sieht der Krankenstand für das Jahr 2018 in der Region aus:

Unverändert gibt es im Freistaat ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Während in Oberfranken der Krankenstand mit 5,6 Prozent am höchsten war, betrug er in Oberbayern lediglich 4,2 Prozent. Die Ursachen hierfür: Nordbayerische Unternehmen haben deutlich ältere Belegschaften. Oberbayerische Arbeitgeber dagegen profitieren von einem starken Zuzug jüngerer Arbeitnehmer. − ek/fflMehr dazu lesen Sie kostenlos mit PNP Plus und in der Heimatwirtschaft vom 25. Juni (Online-Kiosk).




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